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Dustin Diamond (†44) "Er wollte nicht sterben"

Dustin Diamond (†44)
Dustin Diamond (†44)
© Getty Images
Nur drei Wochen nach seiner Krebsdiagnose ist Dustin Diamond verstorben. Die Filmwelt ist schockiert und in tiefer Trauer. Sein Sprecher erklärt jetzt, wie es zu diesem Drama kommen konnte.

Erst vor drei Wochen hatte sich Dustin Diamond (†44) in Behandlung begeben, jetzt ist er tot. Wie hat es dazu kommen können? In einem Gespräch mit "People" klärt sein Sprecher Roger Paul über die Umstände, die im tragischen Tod Diamonds endeten, auf, und berichtet über die letzten Momente des 44-Jährigen.

Dustin Diamond ignorierte Symptome der Krankheit

Es war seine Freundin Tash Jules, die Dustin Diamond dazu überredete, einen Arzt aufzusuchen, berichtet sein Sprecher. Der Schauspieler habe schon länger einen Knoten am Hals gepürt, ignorierte diesen aber vehement. Zudem habe er sich insgesamt unwohl gefühlt, doch auch dem wollte er nicht auf den Grund gehen. "Er hatte Angst vor der Aufmerksamkeit, wenn er ins Krankenhaus gehen würde. Aber schließlich konnte ihn seine Freundin zu einer Untersuchung überreden und die Ärzte bestätigten, dass es Krebs war", erklärt Roger Paul. Schnell stand fest, dass der Krebs bösartig war und bereits gestreut hatte. 

"Er wollte nicht sterben"

So vehement er die Symptome seiner Krankheit lange Zeit ignoriert hatte, so sehr kämpfte Dustin Diamond gegen die Krankheit an. Und das, obwohl er wusste, dass sie unheilbar war. "Natürlich hatte er Angst, aber er versuchte, den Humor darin zu finden. Er machte eine Chemo - er versuchte alles Mögliche. Aber es hat nicht funktioniert", sagt Roger Paul. Dustin hätte gewusst, dass er sterben würde, trotzdem behielt er seinen Humor, erinnert sich sein Manager: "Dustin versuchte, bei allem so positiv wie möglich zu sein - so war er nun mal - aber er hatte Angst. Er wollte nicht sterben."

In seinen letzten Momenten war er nicht alleine

Nur drei Wochen blieben Dustin Diamond ab dem Zeitpunkt der Diagnose. In seinen letzten drei Wochen habe er weder Schmerzen leiden müssen, noch sei er allein gewesen, berichtet Paul. "Dustin musste nicht leiden. Er musste keine starken Schmerzen ertragen. Dafür sind wir dankbar." Seine Freundin Tash sei bis zuletzt an seiner Seite gewesen, habe ihm in seinen letzten Momenten zur Seite gestanden.

Verwendete Quelle: people.com

abl Gala

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