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Evelyn Burdecki Dschungelcamp-Star in Deutschland verurteilt

Evelyn Burdecki
Evelyn Burdecki
© MG RTL D
Während Evelyn Burdecki sich im Dschungelcamp mit allerlei Ungeziefer und ihrem Ex Domenico de Cicco herumschlagen muss, wurde sie von einem Düsseldorfer Gericht wegen der Nutzung eines Handys am Steuer verurteilt

Als ob das Leben von Evelyn Burdecki, 30, aktuell nicht schon anstrengend genug ist. Im Dschungelcamp tobt ein gewaltiger Zoff mit ihrem Ex Domenico de Cicco, 35. Und wegen des Versagens von Gisele Oppermann, 30, in der Dschungelprüfung knurrt auch noch der Magen. Doch damit nicht genug, denn das Schicksal hält für sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland eine böse Überraschung bereit: Ein Düsseldorfer Gericht hat die 30-Jährige jetzt trotz ihrer Abwesenheit wegen der Nutzung eines Handys beim Autofahren verurteilt. 

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"Handyverstoß ist kein Kavaliersdelikt", zitiert "Bild", am Verhandlungstag vor Ort, die vorsitzende Richterin Dr. Catherine Dornscheidt des Amtsgerichts. Am 23. Mai 2018 wurde Evelyn mit dem Smartphone am Steuer erwischt. Sie hatte das Gerät offenbar als Navi genutzt. Die Folge: ein erhöhtes Bußgeld in Höhe von 160 statt 55 Euro und der mögliche Verlust der Fahrerlaubnis.

Weil die TV-Blondine Einspruch gegen die Strafe erhoben hatte, kam es am 16. Januar zur Verhandlung. Vertreten wurde die Dschungelcamperin durch ihren Anwalt Frank Rüdiger Baatz, 62. Er räumte die Handynutzung seiner Mandantin zwar ein, versuchte aber, die Richterin zu einem möglichst milden Urteil zu bewegen. Doch seine Verteidigung wirkte ziemlich kurios.  

Ihr Anwalt will ein mildes Urteil

"Sie hat das nicht so richtig gepeilt, dass das verboten ist", versicherte Baatz Richterin Dornscheidt laut "Bild". "Ich habe mir letzte Nacht das Dschungelcamp angeschaut… Sie ist zwar sehr hübsch, aber nicht die Hellste… Sie ist kein Star, sondern ein Starlet, ein Viertel-Promi… Sie kann nicht zu jedem Auftrag fliegen, ist auf jeden Pfennig angewiesen." 

Gegenüber GALA.de erklärte der Jurist: "Es ist die Aufgabe eines Rechtsanwaltes, das Beste für seinen Mandanten herauszuholen." Er sei überzeugt davon, dass sich Evelyn nicht darüber im Klaren gewesen sei, dass sie gegen das Gesetz verstoßen hat. Deshalb habe er alles versucht, um eine geringere Strafe zu erwirken. "Sie dachte, es sei nicht verboten, das Handy als Navi zu nutzen", so Baatz weiter.

Die Taktik des Rechtsanwalts ging aber nicht auf: Dornscheidt blieb bei den 160 Euro. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, kann Evelyn binnen einer Woche Einspruch einlegen. Wie sie das bewerkstelligen möchte? Unklar! Immerhin endet "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" erst am 26. Januar. Es sieht also ganz danach aus, als müsse sich die Ex-"Bachelor"-Kandidatin nach ihrer Ankunft am Flughafen abholen lassen. Selber fahren könnte vermutlich schwierig werden.

Verwendete Quellen:Bild.de

mba Gala

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