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TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer Todkranke Maximilia: Auch seine anderen Kinder leiden unter der Tragödie

Dr. Johannes Wimmer
Dr. Johannes Wimmer
© Picture Alliance
Dr. Johannes Wimmer und seine Familie gehen gerade durch die Hölle, denn sie müssen sich von Maximilia verabschieden. In einem Interview betonte der TV-Arzt jetzt, wie sehr auch die Geschwister der Kleinen unter der Situation leiden.

Wie muss es wohl für Eltern sein, das eigene Kind sterben zu sehen? TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer, 37, und seine Frau Clara, 31, müssen das derzeit erleben. Doch nicht nur die beiden leiden massiv unter der Situation, auch die zwei anderen Kinder des Arztes, die er aus seiner ersten Ehe hat, dürften in der derzeitigen Lage nicht vergessen werden, mahnt Wimmer im TV.

Dr. Johannes Wimmers Familie bangt um Maximilia

Seit wenigen Wochen steht fest, dass Maximilia ihre Krankheit nicht überleben wird. Im Sommer wurde bei dem heute acht Monate alten Mädchen ein aggressiver Hirntumor diagnostiziert - Überlebenschance gerade einmal 15 Prozent. Seit Ende Oktober nun ist Maximilia zu Hause bei ihrer Familie, damit sich alle langsam von ihr verabschieden können, in ihren letzten Lebensmomenten an ihrer Seite sind. Da sind zum einen ihre Eltern Johannes Wimmer und seine Frau Clara, zum anderen sind da aber auch noch zwei weitere Kinder, Maximilias Halbgeschwister. Zwar leben die beiden nicht mit Maximilia in einem Haushalt, dennoch leiden sie sehr unter der Situation. Darüber sprach Dr. Wimmer jetzt in der TV-Sendung "DAS!" mit Moderatorin Bettina Tietjen. Der 37-Jährige betont: "Das ist für Geschwisterkinder auch ganz, ganz schwer." Eines hätten er und seine Frau Clara gemeinsam beschlossen: "Es ist wichtig, dass die nicht vergessen werden."

Wimmer weiß, wovon er spricht

Wie er seinen Kindern die Situation erklärt und wie er damit umgeht, sie trotz all der Sorge um Maximilia nicht zu vernachlässigen, auch darüber hat der Arzt gesprochen. Er erzählt, dass er selbst in jungen Jahren seinen Vater verloren habe und daher nachempfinden könne, wie es seinen Kindern im Moment geht. Offenheit und Ehrlichkeit seien in der derzeitigen Situation essentiell: "Offen reden, den Kindern das auch anbieten, sie damit aber nicht überfallen und einbinden."

Wie viel Zeit Maximilia noch bleibt, das ist ungewiss. Die Familie wird derzeit medizinisch von einem Palliativteam betreut, verbringt viel Zeit zusammen - denn dass Maximilia gehen wird, ist absehbar.

Verwendete Quelle: DAS!

abl Gala

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