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Doris Golpashin über Klaas Heufer-Umlauf "Wir sprechen uns am Set per Sie an"

Doris Golpashin und Klaas Heufer-Umlauf
Doris Golpashin und Klaas Heufer-Umlauf
© Getty Images
Doris Golpashin steht zusammen mit ihrem Lebensgefährten Klaas Heufer-Umlauf für die zweite Staffel der Serie "Check Check" vor der Kamera. Ob das Paar Berufliches und Privates trennen kann und wie die Familie den Corona-Lockdown erlebt hat, verrät die Schauspielerin im GALA-Interview.
Doris Golpashin, 40, und Klaas Heufer-Umlauf, 37, halten ihr Privatleben normalerweise strikt aus der Öffentlichkeit, Details über ihre Beziehung und das gemeinsame Familienleben findet man nicht.

Doris Golpashin über die Dreharbeiten mit Klaas Heufer-Umlauf

In der Joyn-Serie "Check Check" steht das Paar nun zusammen vor der Kamera – und das bereits für die zweite Staffel. Während bei Golpashin und Heufer-Umlauf privat alles glatt läuft, spielen sie in "Check Check" ein kompliziertes Ex-Paar, das mit einigen Höhen und Tiefen zu kämpfen hat. Ganz abgesehen von den Problemen, die der Simmeringer Flughafen sonst so mit sich bringt. Wie das Paar privat die Balance hält, verrät Doris Golpashin im Interview mit GALA.
GALA: Die zweite Staffel "Check Check" wurde während der Pandemie gedreht. Wie waren die Dreharbeiten? 
Doris Golpashin: Zu dem Zeitpunkt, als wir endlich wieder drehen konnten, das war wirklich sehr kurz nach dem Lockdown, war es für alle am Set, egal ob vor oder hinter der Kamera, eine große Erleichterung und Freude, endlich wieder arbeiten zu können. Auch für die Filmbranche waren die stillen Monate hart und bis kurz vor Drehstart waren wir alle noch sehr skeptisch, ob das alles überhaupt klappen würde. Klar waren die Bedingungen und Hygieneregeln seltsam und erstmal ungewohnt, aber alles besser als Stillstand – da standen Demut und Wiedersehensfreude definitiv im Vordergrund.
Doris Golpashin in "Check Check"
Doris Golpashin in "Check Check"
© Joyn / ProSieben / Stephanie Kulbach
"Check Check" spielt in dem Dorf Simmering, Sie leben in Berlin. Könnten Sie sich vorstellen, auf dem Land zu leben? Durch die Coronapandemie ist es schließlich zum Trend geworden, aus den Großstädten zu ziehen.
Ich finde die Mischung aus Großstadt und Land grundsätzlich absolut großartig, auch wenn unser fiktives ‚Simmeringdorf‘ aus ‚Check Check‘ nicht unbedingt das widerspiegelt, was ich mir unter idyllischem Landleben vorstelle. Ich möchte mich nicht für eine Variante entscheiden müssen und denke, ich schaffe es in meinem Alltag ganz gut, in einer Mischung aus beiden Kombinationen, den gesunden Ausgleich zu finden.

"Kompliziert ist nichts – ganz im Gegenteil"

Sie stehen zusammen mit Ihrem Lebensgefährten Klaas Heufer-Umlauf vor der Kamera: Wie fühlt sich das an? 
Es fühlt sich grundsätzlich einfach gut an gemeinsam zu arbeiten und klappt ja auch deshalb so gut, weil wir uns nach über neun Jahren eben auch so gut kennen.
Welche Szenen sind besonders kompliziert?
Kompliziert ist nichts – ganz im Gegenteil. Wenn man seinen Partner und besten Freund mit am Set hat, ist es sogar noch ein Stück entspannter. Und lustig.
Konnten Sie während der Dreharbeiten Berufliches und Privates trennen oder wurde Zuhause weiter über die Serie gesprochen? 
Wir sprechen uns am Set prinzipiell nur per Sie an. Das finde ich sehr wichtig.
Klaas Heufer-Umlauf und Doris Golpashin in der zweiten Staffel von "Check Check" (ab 15. Oktober 2020 bei Joyn PLUS+).
Klaas Heufer-Umlauf und Doris Golpashin in der zweiten Staffel von "Check Check" (ab 15. Oktober 2020 bei Joyn PLUS+).
© Joyn / ProSieben / Stephanie Kulbach
Wie haben Sie den Corona-Lockdown erlebt? 
Das komplette Jahr 2020 wird wahrscheinlich jedem Menschen auf der Welt in besonderer Erinnerung bleiben. Uns ganz sicher auch. Neben allen persönlichen Herausforderungen ist eine solche Zeit allerdings eine, in der man sich in erster Linie um Menschen Gedanken machen sollte, denen es deutlich schlechter geht als einem selbst.
Sie waren zu Beginn Ihrer Karriere die jüngste Moderatorin Österreichs. Welchen Berufsweg hätten Sie eingeschlagen, wenn es mit der Film- und Fernsehkarriere nicht geklappt hätte? Hatten Sie einen Plan B?
Nun ja – das Moderieren war ja bereits mein Plan B. Mein Plan A war die Schauspielerei. Ich wollte mir daher mit sechzehn die Schauspielausbildung mit Moderationsjobs finanzieren, und bin auf diesem Wege beim Radio und später beim Fernsehen gelandet. Neben vielen Schauspieljobs wurde die Moderation also ein großer Teil meines Berufslebens. Obwohl es mir Spaß gemacht hat, war das eigentlich niemals mein erklärtes Ziel. Heute konzentriere ich mich wieder voll und ganz auf meine Homebase: die Fiction.
"Check Check" läuft ab Donnerstag, 15. Oktober 2020, bei Joyn PLUS+.
Verwendete Quellen: eigenes Interview
Gala

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