Donald Trump: Was er zum G7-Foto mit Angela Merkel zu sagen hat

Ein Foto von Donald Trump, Angela Merkel und weiteren Regierungschefs sorgte beim G7-Gipfel in Kanada für Schlagzeilen. Auf Twitter verrät der US-Präsident, was er über die Aufnahme denkt

Donald Trump, der Trotzkopf: Am 9. Juni 2018 wird der US-Präsident von Emmanuel Macron, Angela Merkel, Shinzo Abe und Beratern beim G7-Gipfel in Kanada umringt. Das Foto schoss Jesco Denzel, Fotograf im Auftrag der deutschen Bundesregierung. 

Dieses Bild sorgte am vergangenen Samstag (9. Juni) auf der ganzen Welt für Furore:  , 71, sitzt mit verschränkten Armen und leicht amüsiertem Gesichtsausdruck auf einem Stuhl, während er von anderen Regeriungschefs und Berater umringt wird. , 63, hat ihre Hände auf einen Tisch, der vor Trump steht, abgestützt und beugt ihren Oberkörper in Richtung des Präsidenten. Frankreichs , 40, steht mit gerunzelter Stirn neben der Kanzlerin. Japans , 63, schaut - es scheint genervt - in die Ferne. Entstanden ist das Bild beim G7-Gipfel im kanadischen La Malbaie. Nun äußert sich der US-Präsident zu der Aufnahme.

Donald Trump: Das steckt hinter dem Foto mit Angela Merkel

Auf Twitter veröffentlichte er gleich vier Fotos der besagten Situation auf dem G7-Gipfel. Auf einem legt er seine Hand auf die von Merkel. Die Bundeskanzlerin lacht, scheint entspannt. Auf einem anderen diskutiert Trump mit Kanadas Premier Justin Trudeau, 46. Die Message ist klar: War doch alles ganz anders, als die Medien es behauptet haben! "Ich habe eine großartige Beziehung zu Angela Merkel aus Deutschland. Aber die Fake-News-Medien zeigen nur die schlechten Fotos (und unterstellen Ärger) über das Aushandeln eines Abkommens - wo ich nach Dingen frage, nach denen kein anderer amerikanischer Präsident fragen würde!" 

Das Foto beschäftigt den Präsidenten offenbar (wenn auch vielleicht nur aus Gründen der Aufmerksamkeit, die ihm dadurch zu teil wird). Bereits vor einigen Tagen hatte er sich dazu geäußert. "Das Bild mit Angela Merkel (...) entstand, als wir auf das Dokument warteten, weil ich das endgültige Dokument mit den Änderungen, die ich gefordert habe, sehen wollte ", sagte Trump laut "The Independent" während einer Pressekonferenz am 12. Juni im Anschluss an sein mit Nordkoreas Führer in Singapur. "Das Dokument" war die Abschlusserklärung aller sieben am Gipfel teilnehmenden Regierungschefs. Das Statement macht deutlich: Trump sieht sich als Chef im Ring. 
Er wisse, dass das Bild so interpretiert worden sei, dass er wütend auf Merkel oder sie wütend auf ihn gewesen sei.  Tatsächlich aber sei dies nicht der Fall gewesen. "Es war sehr freundlich. Ich weiß, dass es nicht freundlich aussah (...) Eigentlich redeten wir nur, die ganze Gruppe, (...) sehr freundlich," versicherte Trump in seiner Stellungnahme. 

24 Stunden, fünf Fauxpas

So rüpelte sich Donald Trump durch den G7-Gipfel

Er kam, sah und wütete: Donald Trump zeigt beim G7-Gipfel in Kanada, dass in Sachen Diplomatie mit ihm nicht zu rechnen ist. 
© Gala

Der Hintergrund zum Bild

Einmal im Jahr kommen die Regierungschef der sieben wichtigsten Industrienationen - das sind die USA, Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und Großbritannien - zu einem Treffen zusammen, um über Handels- und Wirtschaftsfragen zu diskutieren. Mit seinem Credo "America first" sorgte Trump dieses Mal für ordentlich Zündstoff. Grund: Seine Ankündigung, Strafzölle auf den Import von unter anderem Aluminium und Stahl aus den EU-Ländern und Kanada zu erheben. Ein Umstand, der einen Konsens in weite Ferne rückte - und dass das besagte Foto von Jesco Denzel, dem offiziellen Fotografen der deutschen Bundesregierung, für viele perfekt symbolisierte. Unzählige Male wurde das Bild auf Twitter und Instagram kommentiert. Die lustigsten Reaktionen sehen Sie hier. 

Donald, Melania, Ivanka & Co.

Eine schrecklich nette Präsidentenfamilie

28. Mai 2018  Donald Trump Jr. wird von seinen "kleinen Monstern" Chloe und Spencer um vier Uhr morgens geweckt, um mit ihrem Papa spielen zu können.  
27. Mai 2018  Kuschelzeit im Hause Trump: Ivanka Trump kann gar nicht genug von Söhnchen Theodore bekommen. 
25. April 2018  Die kleine Chloe Trump weiß sich immer zu beschäftigen, postet Papa Donald Trump Jr, auch mit einem Pappkarton, in den sich die kleine gesetzt hat. 
22. April 2018  Papa Eric kuschelt mit Söhnchen Luke Trump und den beiden Hunden auf dem Sessel. Der kleine Luke ist mehr damit beschäftigt, die Hunde zu beobachten als in die Kamera zu schauen. 

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