Donald Trump: Twitter-Eklat! Er gießt weiter Öl ins Feuer

Innenpolitisch steht Donald Trump in den USA derzeit wegen des Anschlages in Charlottesville unter starkem Beschuss. Mit einem Rüpel-Tweet heizt er die angespannte Stimmung gegen ihn weiter an

Donald Trump twittert sich einmal mehr um Kopf und Kragen 

Dass Donald Trump, 71, sich nach den verheerenden Ausschreitungen in der US-Stadt Charlottesville nicht deutlich von rechter Gewalt distanziert, sorgt für Fassungslosigkeit und heftige Diskussionen. Amerikanische Bürger und Politiker laufen Sturm gegen die ihrer Meinung nach verharmlosende Reaktion Trumps. Zwar müsste der Immobilien-Mogul die Kritik an seiner Person inzwischen gewöhnt sein; doch scheint sie ihn auch nach sieben Monaten im Amt immer noch zu wurmen. Statt sich also die Worte seiner Landsleute zu Herzen zu nehmen oder gar Einsicht walten zu lassen, geht der Präsident in den Angriff über. 

Donald Trump pöbelt auf Twitter

Als Schauplatz für seinen aktuellen Rundumschlag wählt er - wenig überraschend - seinen Lieblingskommunikationskanal Twitter. Ziel seiner Attacke sind einmal mehr die von ihm verhassten "Fake News". Kenner wissen: Vor allem der Nachrichten-TV-Sender "CNN" ist dem 71-Jährigen ein Dorn im Auge. Um seiner Abscheu Ausdruck zu verleihen, tippt Trump diesmal nicht selbst ins Kommentarfeld, sondern bedient sich eines Cartoons, den ein anderer User im Netz verbreitet hat.

Tod den "Fake News"

Eine junge Frau hat auf ihrem Account ein Foto gepostet, das einen fahrenden Zug mit dem Schriftzug "Trump" zeigt. Mit Karacho rast die Bahn über einen Mann hinweg, auf dessen Kopf und Oberkörper das rot-weiße "CNN"-Logo prangt. "Niemand kann den Trump-Zug stoppen!", hat die junge Anhängerin des Präsidenten über die Zeichnung geschrieben. Dass Trump die gewalttätige Illustration überhaupt retweetet - Skandal genug. Doch dass er dies nur einen Tag nach dem schlimmen Vorfall in Charlottesville wagt, ist für viele der Gipfel der Pietätlosigkeit und Provokation. Bei dem Anschlag fuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto in eine Gruppe Menschen, die gegen eine Nazi-Demo protestierte. Dabei wurde eine 32-jährige getötet.

Der US-Präsident rudert zurück

Offenbar - und das ist ungewöhnlich für Trump - wurde ihm die Situation zu heikel: Den skandalösen Retweet hat er inzwischen gelöscht. Pech nur, dass findige User schneller waren als er und Screenshots von seinem Gefallen an dem Cartoon gemacht haben. Leugnen, Mr. President, ist hier also zwecklos. Bereits Anfang Juni hatte Donald Trump mit einem "CNN"-feindlichen Tweet für Empörung gesorgt. Dass er mit der erneuten Attacke die Anti-Trump-Haltung weiter anheizt, dürfte außer Frage stehen.


Barron Trump

Der Präsidentensohn - ein ganz normaler Teenager!

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit winkt Barron Trump während einer Rede seines Vaters Donald Trump im April 2017 vom Balkon des Weißen Hauses. Mutter Melania schaut dem Teenager stolz dabei zu. Doch der 12-Jährige, der hier so souverän wirkt, ist im Herzen ein Teenie wie jeder andere. 
Auch ein Milliardärssohn wie Barron Trump kennt mehr Begrüßungsrituale als das gediegene Händeschütteln. Hier gibt er seinem Halbbruder Donald Trump Jr. bei der "Republican National Convention" am 22. Juli 2016 die "Ghetto-Faust". Mama Melania gefällt es und schenkt ihrem Sohn ein strahlendes Lachen.
So ein Termin mit Papa auf der Arbeit kann ganz schön langweilig sein!
"Mama, hör' doch auf, an mir herum zu zupfen!" Ob sich Barron Trump das in dieser Situation gedacht haben mag? Bei der Amtseinführung von Vater Donald Trump als 45. US-Präsident der USA am 20. Januar 2017 rückt Melania Trump ihrem Sohn vor einem Millionenpublikum die Krawatte zurecht. Das Mama die Kleidung ordnet, dürfte er mit vielen Teenagern gemeinsam haben. 

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