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Donald Trump Treffen mit der Queen Elizabeth im Juli?

Donald Trump könnte im Sommer 2018 die Queen treffen, heißt es
Donald Trump könnte im Sommer 2018 die Queen treffen, heißt es
© Getty Images
Donald Trump wird am 13. Juli zu einem offiziellen Besuch nach London kommen. Vorrangig, um mit Theresa May zu sprechen. Daneben könnte es auch zu einem Treffen mit der Königin kommen

Das Ringen um einen Besuch von US-Präsident Donald Trump, 71, hat ein Ende: Am 13. Juli kommt der 71-Jährige nach London. Das bestätigten sowohl die britische Premierministerin Theresa May als auch Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders. Die interessante Frage: Wird Trump auf Queen Elizabeth, 92, treffen?

Donald Trump reist nach Großbritannien

Bereits Ende Januar 2017, kurz nach Trumps Amtsantritt, hatte May die Einladung bei einem gemeinsamen Meeting im Weißen Haus ausgesprochen. Vielen Briten gefiel das nicht: Dem umstrittenen Trump wäre damit die Ehre zu teil geworden, von der Queen im Buckingham Palace zu einem Bankett empfangen zu werden und mit einer goldenen Kutsche durch die Prachtstraße "The Mall" zu fahren. Eine Schmach, die man der 92-Jährigen ersparen wollte. Folge: Massenproteste und eine Petition mit 1,8 Millionen Unterschriften, um Trump von der Queen fernzuhalten.

Queen Elizabeth könnte auf den US-Präsidenten treffen

Nun, ein Jahr später, wird es ernst: Trump kommt am 13. Juli in die Stadt. "Ich denke, dass er die Königin wirklich treffen will", sagt der US-Botschafter in London, Robert Wood Johnson dem "Express". Doch will die Queen das auch? Trump kommt nicht, wie ausgemacht, zu einem Staatsbesuch, sondern lediglich zu einem mehrstündigem, eher informellen Arbeitsbesuch. Ein entscheidender Unterschied für die Queen: Sie müsste Trump laut Protokoll unter diesem Umstand nicht empfangen. Eine schwierige Situation, denn lehnt sie Wunsch tatsächlich ab, könnte es die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA belasten.
Politik-Journalisten des linksliberalen "Guardian" und der konservativen Zeitungen "Telegraph" und "Independent" gehen deshalb davon aus, dass die Königin sich nicht entziehen wird. 

Entscheidung ist noch nicht gefallen

Ob Trump die Queen zu Gesicht bekommen wird oder nicht, wollen zum jetzigen Zeitpunkt weder Wood noch die britische Regierung verraten. Details würden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, heißt es.  Würde der Kelch an der Queen vorübergehen, wäre es nur eine Schonfrist. "The Independent" zitiert einen Regierungssprecher mit den Worten: "Unsere Position zum Staatsbesuch hat sich nicht geändert - ein Angebot wurde verlängert und Präsident Trump hat akzeptiert." Gegenwind bekommt er vom Volk: Ob Staats- oder Arbeitsbesuch, politische Gegner wollen so oder so im Juli protestieren. 

jre Gala


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