Donald Trump: Dieser Brief sorgt für Spott und Häme

Das Image des US-Präsidenten ist so schlecht wie nie. Zeit für eine Gegenoffensive, findet das Weiße Haus und schickt Pressesprecherin Sarah Huckabee vor, um die Werbetrommel für Donald Trump zu rühren. Das geht jedoch deutlich nach hinten los

Die Umfragewerte von Donald Trump, 71, liegen derzeit so tief im Keller wie nie zuvor: Nur noch 35 Prozent der Amerikaner befürworten laut einer Erhebung der Nachrichtenagentur "Reuters" vom 26. Juli den Regierungsstil ihres Staatsoberhauptes. Höchste Zeit, seine Sympathiepunkte zu steigern, denken sich der US-Präsident und sein Team. Bei der Wahl der Methode beweist Trump einmal mehr ein unglückliches Händchen.

Willkommen zur Trump-Show

Am selben Tag, an dem die katastrophalen Umfrage veröffentlicht wird, tritt Trumps neue Pressesprecherin Sarah Huckabee  für ihr tägliches Briefing vor die Medien. Die Informationsveranstaltung eröffnet sie nicht etwa mit Statements zu aktuellen politischen Lage in den USA, wie dem Streit über die Krankenversicherung "Obamacare", die Russland-Affäre oder die Debatte um die Mitgliedschaft von Transgendern im Militär. Nein, Sarah Huckabee verliest den Brief eines neunjährigen Jungen. Dahinter verbirgt sich ein neue Kommunikationsstrategie des Weißen Hauses, um an die "vergessen Männer, Frauen und Kindern zu erinnern, denen wir dienen und für die der Präsident kämpft." Übersetzt heißt das: Ab jtzt jeden Tag Vorlese-Stunde mit Fanbriefen an Trump. Den Anfang macht also ein neunjähriger Junge namens Dylan. 

Der US-Präsident beweihräuchert sich selbst 

"Lieber Präsident Trump", beginnt der Schüler seinen handgeschriebenen Brief an den Immobilien-Mogul, den Huackabee zitiert und später auch auf Twitter veröffentlicht. "Mein Name ist Dylan, aber alle nennen mich Pickie. Ich bin neun Jahre alt und sie sind mein Lieblingspräsident. Ich mag Sie so sehr, dass ich an meinem Geburtstag eine Trump-Motto-Party gefeiert habe. Mein Kuchen hatte die Form Ihres Kopfes."

Weiter schreibt der Junge: "Ich weiß nicht, warum Menschen sie nicht mögen. Sie scheinen nett zu sein. Können wir Freunde sein?" Huckabee zeigt sich begeistert von den freundlichen Worten des kleinen Trump-Fans: "Dylan, danke, dass du dem Präsidenten geschrieben hat. Wenn du mal in Washington DC bist, wirst du hoffentlich vorbeischauen, dann können wir dir das Weiße Haus zeigen." Die Internetgemeinde zeigt sich deutlich weniger euphorisch über die beweihräuchernde "Trump-Show". 


Auf Twitter hagelt es Kritik 

"Selbst der Brief eines kleinen Jungen wird mich nicht davon ablenken, was für eine böse, lügende und schlechte Person Sie sind", macht ein User deutlich klar, was er von Trump hält. Ein anderer sorgt sich um das Wohl des Jungen, der durch das Verlesen des Briefes nun in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. "Wow, ein Kind bloßstellen. Du bist echt ein starker Kerl", tweetet er an den Präsidenten Ein andere vermutet gar eine arglistige Täuschung: "Ich wette, das hat das Pressebüro selbst geschrieben." In diese Kerbe schlägt auch ein Follower namens "Barry". Er twittert eine Fotomontage von Trump, die ihn mit einem Briefbogen und einem übergroßem Stift an seinem Schreibtisch im Oval Office zeigt. Der Vorwurf: Hat der Präsident gar selbst zur Fanbrief-Feder gegriffen?

Ob der Brief nun von einem Jungen namens Dylan oder einem Mitarbeiter Trumps stammt, eines ist klar: Seinem angekratzten Image hat Donald Trump mit dieser Maßnahme so oder so keinen Gefallen getan. 

Donald Trump

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©Gala


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