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Donald Trump Sein krankes Geschenk an seinen Sohn

Donald Trump
© Reuters
Tierschützer waren entsetzt: US-Präsident Donald Trump erlaubte die Einfuhr von Elefantentrophäen - sein krankes Geschenk an seinen Sohn

Was kommt als nächstes? Donald Trump, 71, erlaubte die Einfuhr von Elefantentrophäen - US-Großwildjäger dürfen künftig wieder Stoßzähne afrikanischer Elefanten importieren.

Donald Trump: USA erlaubt Einfuhr von Elefantentrophäen

Was wie ein schrecklicher Scherz klingt, ist bittere Realität. Die Regierung des amerikanischen Präsidenten hat das Importverbot von Elefantentrophäen aus Simbabwe und Sambia aufgehoben. Dieses Gesetz gelte Berichten zufolge für im Zeitraum von Januar 2016 bis Dezember 2018 gejagte Tiere. Die skurrile Erklärung: "Legaler und gut geregelter Jagdsport" soll den Gemeinschaften vor Ort Geld bringen und dort Anreize schaffen, den Erhalt bestimmt Arten zu fördern. "Wir können nun sagen, dass die Jagd auf Elefanten in Zimbabwe die Überlebenschancen der Spezies in der Wildnis verbessert." Stand Freitag, 17. November. 

Tierschützer und Promis laufen Sturm

Stars wie beispielsweise Gisele Bündchen oder Eva Green zeigten sich entsetzt über die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten. Der Hashtag #BeKindToElephants wurde auf den sozialen Medien unzählige Male verwendet, um auf die fragwürdige Entscheidung aufmerksam zu machen. "Verwerfliches Verhalten der Regierung Trump. Schon jetzt werden jeden Tag hundert Elefanten getötet. Das führt zu noch mehr Wilderei", teilte "The Elephant Project" per Twitter mit. Das Zentrum für Artenvielfalt erklärte, Trump legalisiere mit diesem Schritt "das Töten der bedrohten Elefanten".

Peta reagiert

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Nothing justifies killing harmless animals to use its parts only as material goods, decoration or even worse as a trophy to satisfy someone´s ego or pride. If we want a better future, we must take care of the wildlife. When you hurt one species you are hurting them all, including us humans. We are all connected. #weareone #moreloveplease #BeKindToElephants @dswt @savetheelephants https://wildfor.life/ 🐘🙏🌎 Nada justifica matar animais inofensivos para usar suas partes apenas como bens materiais, decoração ou, ainda pior, para satisfazer o ego ou orgulho de alguém. Se queremos um futuro melhor, também temos de cuidar da vida selvagem. Se você fere uma espécie, está ferindo a todas, incluindo nós, seres humanos. Somos todos conectados. https://wildfor.life/

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Die Tierschutzorganisation Peta ging noch weiter und zog einen drastischen Vergleich: "Das Leben eines bedrohten Tieres zu verkaufen, um Geld für den 'Erhalt' zu sammeln, ist genauso, als würde man ein Kind auf dem Schwarzmarkt verkaufen, um Geld für den Kampf gegen Kindesmissbrauch einzunehmen."

Krankes Geschenk für seinen Sohn Donald Trump Jr.

Die Erlaubnis des "legalen und gut geregelten Jagdsports" lässt einen fassungslos zurück. Besonders pikant: Die Familie von Donald Trump dafür bekannt ist, gerne auf die Jagd nach Großwild zu gehen. Im Internet kursiert ein Foto von Donald Trump Jr., 39, wie er vor einem erlegten Elefant posiert. In der rechten Hand hält er ein Messer, in der linken Hand hat den abgetrennten Schwanz des armen Tieres. Furchtbar! 

Donald Trump lenkt ein

Die weltweiten Proteste ließen Donald Trump offenbar umdenken bzw. zwangen das US-Oberhaupt regelrecht dazu, die Entscheidung zu überdenken. Er hat die Genehmigung des Imports von Elefantentrophäen wieder ausgesetzt. Dies kündigte er via Twitter an. Zunächst wolle er sich "alle Fakten über den Artenschutz" anschauen - das hätte Donald Trump definitiv vorher tun müssen. 

lsc Gala

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