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Donald Trump Porno-Produzent Larry Flynt bietet 10 Millionen für pikantes Material

Raus aus dem Weißen Haus? Das dürfte Donald Trump nicht gefallen 
Raus aus dem Weißen Haus? Das dürfte Donald Trump nicht gefallen 
© Getty Images
Der legendäre Produzent und Verleger Larry Flynt setzt eine Rekordsumme aus, um Donald Trump als US-Präsident loszuwerden 

Russland-Affäre, Twitter-Ausraster, fragwürdige Polit-Entscheidungen, weltweite Proteste - noch nie hat ein US-Präsident für so viele Skandale und so viel Unmut gesorgt wie Donald Trump, 71. Trotzdem musste er seinen Posten im Weißen Haus bisher nicht räumen. Larry Flynt, 74, der sich als Herausgeber des Männer-Magazins "Hustler" einen Namen gemacht hat, hat genug von Rüpel-Trump - und ist bereit, für sein Verschwinden tief in die Tasche zu greifen. 

Ein Vermögen für den Sturz von Donald Trump

In der von Trump als "Fake News" beschimpften "Washington Post" schaltete Flynt eine ganzseitige Anzeige, in der er zehn Millionen Dollar (umgerechnet achteinhalb Millionen Euro) für Material bietet, "das zur Amtsenthebung und der Entfernung von Donald Trump aus seinem Büro" führt. "Nach neun turbulenten Monaten im Weißen Haus hat Trump bewiesen, dass er gefährlich ungeeignet ist , die extreme Macht auszuüben, die von einer einheitlichen Exekutive gefragt ist", begründet der Erotik-Unternehmer sein Kopfgeld. Für ihn sei die US-Präsidentschaftswahl am 9. November 2016 illegal gewesen.

Larry Flynt will Schmutzwäsche 

Muss Trump vor der Veröffentlichung brisanter Aufnahmen oder Schriften zittern? Möglich. Schon einmal brachte ihn die Vergangenheit in die Bredouille. Im Oktober 2016, kurz bevor die amerikanischen Wähler ihre Stimme für oder gegen einen US-Präsidenten Donald J. Trump abgeben konnten, wurde der Mitschnitt eines geheimen Gesprächs zwischen Trump und Reporter Billy Bush aus dem Jahr 2005 veröffentlicht. Inhalt: Das unrühmliche Flirtverhalten des Immobilien-Milliardärs. "Weißt du, ich stehe automatisch auf schöne Frauen - ich küsse sie einfach", sagte Trump. "Es ist wie bei einem Magneten. Ich küsse sie. Ich warte nicht ab. Wenn du ein Star bist, dann lassen sie dich. Du kannst alles machen. Ihnen zwischen die Beine fassen. Alles." Die Worte sollten um die Welt gehen und viele Zuhörer entsetzen. Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten verhinderten sie nicht. 

Zweiter Versuch

Unmittelbar nach dem Leak der sexuellen Anzüglichkeiten hatte Flynt schon einmal versucht, Trump loszuwerden. Damals hatte er eine Millionen Dollar geboten für Material, das "Donald Trump eindeutig bei illegalen Aktivitäten oder sexuell erniedrigend oder abwertend handelt." Vielleicht lockt die Honorarerhöhung um neun Millionen Dollar Trumps Feinde jetzt aus ihren Verstecken. 

jre Gala


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