Vom Winde verweht : Donald Trump hat seine Haare nicht mehr unter Kontrolle

Viele Mythen ranken sich um die Haarpracht von Donald Trump. Jetzt geht ein Video im Netz viral, dass dem sonst so penibel gestylten US-Präsidenten nicht gefallen dürfte

Der Wind meint es am 2. Februar nicht gut mit Donald  Trump, der hier die Air Force One auf dem Flugplatz Joint Base Andrews besteigt

US-Präsident  , 71, ist in allerlei Hinsicht ein Mysterium. Auch eines seiner Markenzeichen gehört dazu: Sein Haar. Ob Farbe (je nach Lichteinfall weiß bis orangefarbenen), Styling (Haarspray, sehr viel Haarspray), Echtheit (Perücke? Haartransplantation?) - jedes Detail wird diskutiert. Ein Auftritt von Trump Anfang des Monats sorgt jetzt für Nachschub. 

Donald Trump zeigt Halbglatze 

Es weht eine Steife Brise, als der US-Präsident am 2. Februar über den "Joint Base Andrews"-Fluglatz in Maryland marschiert. Wild fegen ihm die sonst so sorgsam drapierten Haare um den Kopf. Trump lässt sich davon nicht stören, grüßt staatsmännisch Mitarbeiter und Presse. Als er auf einer Treppe zum Eingang der Air Force One hinaufsteigt, passiert es: Eine kräftige Böe erfasst seinen Kopf und pustet die präsidiale Haarpracht nach vorne. Dadurch offenbart sich ein skurriler Anblick: Eine große kahle Stelle am Hinterkopf Trumps; ganz so, als sei ihm gerade das Toupet vom Haupt geflogen. Auch hier bleibt der Präsident professionell, hektisches Haare zurechtrücken Fehlanzeige.
Eine Pressekamera filmt die Szene - und die verbreitet sich jetzt wie ein Lauffeuer im Social-Web. Unter anderem zeigt die britische Zeitung "The Guardian" den Clip. 

Twitter reagiert auf "Wind Gate"

Die Meinungen im Netz über Trumps Malheur sind unterschiedlich. Auf der einen Seite: die Spotter. "Trumps Haare sehen aus wie die von Gollum", lacht ein User und postet zum Vergleich ein Foto von Trump und dem Bösewicht aus "Der Herr der Ringe". Andere unken: "Der Moment, in dem Trumps Haare hochklappen und seine blasse Kopfhaut enthüllen, ist ein besserer Schreck, als jeder Horrorfilm in diesem Jahr liefern kann" und "Ich denke, wir sehen hier das beliebteste Halloween-Kostüm für 2018." Sogar mit , dessen Haupt ebenfalls von einer kahlen Stelle gekrönt ist, wird Trump verglichen. Eine User zieht das nüchterne Fazit: "Trumps Haare sind wie seine Präsidentschaft: Viel schlimmer, als man dachte." Es gibt jedoch viele Stimmen, die die Aufregung um den Vorfall auf dem Flugplatz nicht verstehen. 

Ist das die Wahrheit über Trumps Haare?

Die Diskussion um Trumps Haare erreichte mit dem Erscheinen des Skandalbuchs "Fire and Fury: Inside the Trump White House" im Januar einen vorläufigen Höhepunkt. Darin behauptet Autor , 64, dass selbst , 36, gerne über die Frisur ihres Vaters lästert: So sei die Mitte seines Schädels vollkommen kahl, drumherum würden die Haare jedoch noch wachsen. Um das Malheur zu beheben und in der Öffentlichkeit ein gutes Bild abzugeben greife der Immobilienunternehmer zu einem Styling-Trick: Die Haare würden von allen Seiten "nach oben gezogen, damit sie sich im Zentrum treffen, dann nach hinten gestrichen und mit Haarspray befestigt". 

Wie es zu dem sonderbaren orangen Farbton des Präsidenten-Haares kommt, wird in dem Buch ebenfalls beschrieben. Wolff schreibt "Die Farbe, wie sie für einen komödiantischen Effekt hinzufügt, stammt von einem Produkt namens 'Just For Men' - je länger es aufgetragen wird, desto dunkler wird es. Trumps orange-blonde Haarfarbe ist das Resultat seiner Ungeduld." Trump selbst behauptet übrigens, dass seine Haare echt sind - und bewies das 2016 in einem Test live im TV. 

Frisuren

Fiese Frisen

Als Donald Trump von einem Windstoß erfasst wird, reißt es ihm fast die Haare vom Kopf. Doch ganz entgegen der Gerüchte, er würde ein Toupet tragen, bleibt alles an Ort und Stelle. Schon immer hatte der Präsident darauf bestanden, sein Haar wäre echt. So ganz will man ihm das dennoch nicht glauben.
Tja, auch bei der sonst so perfekten Meghan Markle sorgt der Wind für haarige Turbulenzen. Beim gemeinsamen Besuch mit Prinz Harry bei Athleten der "Invictus Games" in der University of Bath hatte sie sehr zu kämpfen ...
... denn die Windböe hatte Meghan ordentlich erwischt.
Wildes Spiel: Meghans Haare wehen ihr über das Gesicht beim Besuch der "Invictus Games"-Athleten.

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