Donald Trump: Peinlich! Voller Terminkalender - und dann tut er DAS

Donald Trump und das Weiße Haus blamieren sich bis auf die Knochen - und die Internetgemeinde wetzt die Messer

Ob Donald Trump seine aktuelle Panne wohl peinlich ist?

Ob Donald Trump seine aktuelle Panne wohl peinlich ist?

Er hat es getan. Schon wieder. Donald "Präsident Peinlich" Trump, 71, macht sich zum Gespött seiner Landsleute. Dabei stellt er sich so tölpelhaft an wie selten zuvor. Doch von vorne.

Donald Trump: Freie Zeit oder schwer beschäftigt?

Am vergangenen Dienstag, den 21. November, verabschiedet sich der US-Präsident mit seiner Ehefrau , 47, und dem gemeinsamen Sohn , 11, zum Thanksgiving-Urlaub ins familieneigene Luxusanwesen "Mar-a-Lago" in Palm Beach, etwa zweieinhalb Flugstunden von Washington entfernt. Von dort gibt sich Trump am darauffolgenden Tag gegenüber seinen über 43 Millionen Followern geschäftig: "Werde Meetings haben und vom Telefon aus im 'Winter White House' in Florida arbeiten". Kurz danach richtet sich ein Sprecher des Weißen Hauses laut "The Guardian" an Pressevertreter vor Ort: Trump verbringe am Mittwoch einen "gelassenen Tag". Die Verwirrung ist perfekt: Trump in charge oder nicht - ja, was denn nun? 

Was nach den widersprüchlichen Aussagen hinter verschlossenen Türen passiert, ist nicht bekannt. Befürchtet werden kann aber, dass der besagte Pressemitarbeiter Trumps nicht den besten Tag seiner Karriere gehabt haben dürfte. Nur neun Minuten nach der Information über den "gemächlichen" Arbeitstag von korrigierte das Weiße Haus seine Aussage. "Der Präsident wird KEINEN gelassenen Tag haben und hat einen vollen Terminkalender mit Meetings und Telefonanrufen."  Als wäre diese Kommunikationspanne nicht schon unangenehm genug, setzt Trump noch einen drauf.

Donald Trump, hier zu sehen im Juli 2012, liebt Golf 

Donald Trump, hier zu sehen im Juli 2012, liebt Golf 

Der Präsident ist "schwer beschäftigt"

Gegen halb zehn am Mittwochmorgen und nach der berichtigten Pressemitteilung des Weißen Hauses verlässt Trump begleitet von einer Autokolonne sein Multimillionen-Dollar-Anwesen. Ziel: Der "Trump International Golf Club" in West Plam Beach einige Autominuten entfernt. Doch dort wartet nicht etwa ein "Meeting" oder ein "Telefongespräch" auf den selbsternannten Milliadär, sondern: Eine 90-minütige Partie Golf. Damit das nicht auffällt, wird die mitgereiste Presse kurzerhand in einer öffentlichen Bibliothek auf der anderen Straßenseite geparkt. Durchgesickert ist die Aktion natürlich trotzdem. Und so macht sich Trump, der doch eigentlich als Mann dastehen wollte, der auch im Urlaub emsig die politischen Geschicke des Landes leitet, mal wieder zum Buhmann der Nation. Auch deshalb, weil er seinen Amtsvorgänger Barack Obama, 54, wegen dessen Leidenschaft fürs Golfen mehrmals scharf kritisiert hatte.

Donald, Barack und die Frage: "Wer schlägt öfter ab?"

In einem Tweet hatte Trump Obama im Oktober 2014 mit den Worten attackiert: "Mit all den Problemen, mit denen die USA gerade zu kämpfen hat, hat den Tag damit verbracht, Golf zu spielen." Diese Provokation Trumps hätte in der Masse an nachfolgenden Pöbeleien in Vergessenheit geraten können, wäre er am 20. Januar 2017 nicht selbst als US-Präsident vereidigt worden. Denn, Pech für Trump: Reporter zählen eifrig mit, wie oft sich der 71-Jährige auf dem Golfplatz herumtreibt. 36 Mal sollen es mit Stand 23. November 2017 laut "Politfact" gewesen sein - deutlich öfter als Obama (24). Zur Verteidigung Trumps sei über den aktuellen Sport-Ausflug gesagt, dass er auch während seiner Abschläge telefoniert haben könnte. Ob er sich dabei aber auf seine Gesprächspartner hätte konzentrieren können?

Das Internet lacht

Die Twittergemeinde kommentiert Trumps Doppelmoral mit spitzzüngigen Kommentaren:. "Donald Trump kümmert sich nicht um die eigentliche Aufgabe als Präsident und er hat sicherlich keine Ahnung, wie es gemacht werden soll - also lass uns einfach Golf spielen", spottet ein User. Ein anderer deklassiert Trump mit einer Aussage, die er im April 2016 im Wahlkampf machte: "Weißt du was - und ich liebe Golf - aber wenn ich im Weißen Haus wäre ... Ich möchte nur im Weißen Haus bleiben und mir den Arsch abarbeiten, tolle Geschäfte machen, richtig?" Ein anderer Post wird gleich von mehreren Usern retweetet, Er zeigt einen fiktiven Brief Trumps, der Bezug auf einige fragwürdige politische Entscheidungen nimmt. "Liebes Amerika. Was für eine großartige Woche war es für unser Land. Ich habe deine Steuern erhöht, dir dein Internet weggenommen und befürworte einen Pädophilen für den Senat. Jetzt bin ich in meinem Golfclub in Mar-a-Lago und genieße zwei Kugeln Eis mit einem russischen Oligarchen. Frohes Thanksgiving! Donald Trump."





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