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Donald Trump Porno-Star Stormy Daniel will Affäre mit DNA-Test beweisen

Donald Trump und Stormy Daniels - was lief da? 
Donald Trump und Stormy Daniels - was lief da? 
© Getty Images
Für Donald Trump kann es jetzt eng werden: Porno-Star Stormy Daniels will die Affäre mit ihm angeblich mit einem DNA-Test beweisen. Dabei soll ihr ein Kleid helfen, dass sie bei einem Sex-Date mit dem US-Präsidenten getragen hat

Wird dieser Skandal Donald Trump, 71, noch zum Verhängnis? Stormy Daniels, Trumps angebliche Geliebte in den Jahren 2006 und 2007, soll ein Kleidungsstück mit seinen DNA-Spuren besitzen. Mit dem Material will die Porno-Schauspielerin angeblich beweisen, dass die Affäre zwischen ihr und dem Immobilien-Tycoon tatsächlich stattgefunden hat.

Stormy Daniels: Besitzt sie DNA von Donald Trump?

Die US-Website "The Blast" behauptet, Stormy Daniels besitze ein Kleid, auf dem der Präsident während eines Treffens in einem Hotel im Jahr 2006 seine Spuren hinterlassen habe. Dabei soll es sich um Haare, Hautpartikel und - so wird angedeutet - Ejakulat handeln. Die Website zeigt auch ein Foto des Kleides (kurz und eng geschnitten, goldfarben). Weil Trump die Affäre leugnet, wolle Daniels den befleckten Stoff "forensisch untersuchen lassen", heißt es. Würde der Milliardär damit der Lüge überführt werden, wäre das nicht nur rufschädigend, sondern könnte auch politisch weitreichende Folge haben. Das zeigt der Fall "Monica Lewinsky".

Er geht es Trump wie Bill Clinton?

Der Fall "Monica Lewinksy" war einer der größten Skandale, die es je im Weißen Haus gegeben hat. Im Januar 1998 berichteten US-Medien über eine angebliche Affäre zwischen dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton und der um 27 Jahre jüngeren Praktikantin Monica Lewinksy. Clinton sah sich einige Tage später gezwungen, eine Pressekonferenz zu geben. Während dieser leugnete er die Schäferstündchen mit den später legendär gewordenen Worten: "Ich hatte keine sexuelle Beziehung mit dieser Frau, Muss Lewinsky". Trotz des Dementis hielt sich das Thema monatelang in der Presse. In den Fokus rückte dabei die Frage, ob Clinton mit seinem Statement gelogen hatte. Im Juli 1998 übergab Lewinsky Ermittlern ein Kleid, auf dem sich Ejakulat Clintons befunden haben soll. Damit hätte bewiesen werden können, dass Clinton gelogen hatte. Ein Amtsenthebungsverfahren wegen Falschaussage und Beeinflussung hätte die Folge sein können. Unter dem Druck, sein Amt verlieren zu können, gab Clinton am 17. August 1998 vor einer Grand Jury zu, dass er eine "unangemessene Beziehung" zu Lewinsky gehabt hatte. Clinton blieb trotz des Skandals im Amt. Ob Trump das auch gelingt, wenn es ernst wird? 

Porno-Star will auspacken 

Nachdem Trump-Anwalt Michael Cohen am Dienstag (13. Februar) die Zahlung von 130.000 Dollar an Stormy Daniels zugegeben hatte, sieht die Schauspielerin nun keinen Grund mehr, länger zu schweigen. "Jetzt hat sich alles erledigt und Stormy wird ihre Geschichte erzählen", sagte Gina Rodriguez, die Managerin Daniels', am 14. Februar gegenüber der Nachrichtenagentur "Associated Press". 

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jre


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