Donald Trump: Mit diesen 18 Worten empört er die Welt

Bei seinem Staatsbesuch in Israel vergreift sich US-Präsident Donald Trump im Ton. Ein Vorfall, der einmal mehr zeigt, wie groß die Kluft zwischen ihm und seinem Vorgänger Barack Obama ist. Denn auch der hat das Denkmal schon besucht und sich von seiner besten Seite gezeigt, wie ein Vergleich zeigt

Donald Trump hinterließ im Gästebuch an der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zweifelhafte Worte. 

Nächstes Fettnäpfchen für Donald Trump, 70 - und was für eines! Ausgerechnet beim Besuch von Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenkstätte an die nationalsozialistische Judenvernichtung im Dritten Reich, ließ der mächtigste Mann der Welt einmal mehr das nötigte Taktgefühl vermissen. Das ist nicht nur aus staatsmännischer Perspektive ein Affront, sondern auch aus persönlicher: Tochter Ivanka Trump, 35, konvertierte aus Liebe zu ihrem Ehemann Jared Kushner, 36, vor Jahren zum Judentum. 

Donald Trumps geschmacklose Worte 

Wie es für wichtige Besucher üblich ist, wurde auch Donald Trump die Ehre zu teil, sich im Gästebuch des Mahnmals einzutragen. Dazu wählte der Immobilien-Unternehmer folgende Worte: "It is a great honor to be here with all of my friends. So amazing + will Never Forget." Zu deutsch:

"Es ist eine Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein. So fantastisch + werde nie vergessen."

Für viele sind die flapsigen Worten in holperiger Satzstellung ein Affront gegenüber der tiefen Bedeutung der Gedenkstätte. Medien und Historiker reagieren weltweit mit Unverständnis. Immerhin ist Yad Vashem ein Ort, der an das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte erinnert. Diesen grausamen Akt gegen die Menschheit mit einem Adjektiv wie "fantastisch" in Verbindung zu bringen - ein typischer Trump. Immerhin brachte die lockere Zunge den Präsidenten schon in der Vergangenheit mehrfach in Teufels Küche. Umso ärgerlicher für Trump, der sich wieder einmal mit seinem Vorgänger Barack Obama vergleichen lassen muss - und den Kürzeren zieht. 

Barack Obama zeigt, wie ein Staatsmann schreibt

Der ehemalige US-Präsident besuchte Yad Vashem am 23. Juli 2008. Sein Grußwort klang damals so: "Ich bin Yad Vashem dankbar und allen, die für diese bemerkenswerte Einrichtung verantwortlich sind. In einer Zeit großer Gefahr und großer Versprechen, des Krieges und des Streits, sind wir gesegnet mit einer so mächtigen Erinnerung an das Potenzial des Menschen, Böses zu tun, aber auch an unsere Fähigkeit aus der Tragödie aufzusteigen und unsere Welt zu erneuern. Lasst unsere Kinder hierher kommen, auf dass sie die Geschichte kennen und mit ihrer Stimme in den Schwur 'Nie wieder!' einstimmen. Und mögen wir uns an jene, die zugrunde gingen, nicht als Opfer erinnern, sondern als Individuen, die wie wir gehofft, geliebt und geträumt haben, und die zu Symbolen des menschlichen Geistes geworden sind."

Ein Vorfall, der die unterschiedlichen Charaktere und Führungsstile des alten und neuen US-Präsidenten wieder einmal deutlich zur Geltung bringt. 

Barack Obama besuchte Yad Vashem 23. Juli 2008.


23. Mai 2017
Während Ivanka Trump und Ehemann Jared Kushner im Hintergrund zuschauen, legen Melania und Donald Trump in Jerusalems Holocaust Gedenkstätte "Halle der Erinnerungen" einen Kranz nieder.


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