Donald Trump: Familien-Schreck

Donald Trump stürzt nicht nur die USA ins Chaos. Auch seine Familie leidet unter dem Ego des Präsidenten. Warum Melania, Ivanka & Co ahnten, dass der Milliardär seiner Aufgabe nicht gewachsen sein wird. Und wie sie nun mit der Situation umgehen

Offiziell soll sein Schwiegersohn ihn beraten. Allein das klingt wie ein Witz, denn US-Präsident Donald Trump, 70, lässt sich von niemandem etwas sagen. Inoffiziell ist die Mission von Jared Kushner, 36, allerdings noch heikler. Der Ehemann von Trump-Tochter Ivanka, 35, soll den mächtigen Mann kontrollieren. Im Auftrag der Familie! Denn die, so erfährt GALA aus dem engsten Umfeld, ist nicht weniger beunruhigt als der Rest der Welt.

Trump hat seine Familie bisher genauso autoritär und despotisch regiert wie nun ganz Amerika. Keiner kennt ihn so gut wie seine Ehefrau und die engsten Verwandten. Sie haben geahnt, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist

Andrej Mangold

Jetzt äußert er sich selbst zum Karriere-Aus

Andrej Mangold
Ex-"Bachelor" Andrej Mangold soll seine Karriere als Profi-Basketballspieler nun endgültig an den Nagel gehängt haben. Der Grund für sein Karriere-Aus: Medienberichten zufolge wurde sein Vertrag nicht verlängert. Jetzt äußert er sich selbst zu den Gerüchten.
©Gala

so der Vertraute weiter.

Familie demonstriert Geschlossenheit

Nach gut einem Monat im Amt haben sich ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Auch wenn die Familie weiterhin größtmögliche Geschlossenheit demonstriert: Kushner steht bei offiziellen Terminen kerzengerade und brav gescheitelt hinter Trump, Ivanka sprang bereits mehrfach als First Lady ein, und sogar die echte FLOTUS, Melania, 46, absolvierte nach wochenlanger Abwesenheit bei den Besuchen von Japans Premierminister Shinzo Abe und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ihre ersten offiziellen Auftritte.

Donald Trump riskiert alles

Hinter den Kulissen soll es derweil brodeln. Während Bürger rund um den Globus an der Zurechnungsfähigkeit des vor Selbstvertrauen strotzenden Milliardärs zweifeln und um die weltpolitische Stabilität bangen, sorgen sich Melania und der Rest der Familie um das persönliche Wohlergehen. "Trump riskiert, dass die Familie zerbricht", so der enge Freund des Clans.

Auch Tiffany Trump leidet unter dem Ruf ihres Vaters. Bei der Modenschau von Philipp Plein wurde sie von den anderen Gästen gemieden. Ansonsten sonnt sich die 23-Jährige noch als Einzige in der derzeitigen Aufmerksamkeit und postet für ihre 720000 Follower täglich neue Fotos aus ihrem neuen Leben

Alle Familienmitglieder leiden

Glück, so scheint es, hat das neue Amt des Patriarchen niemandem gebracht. Angefangen bei Melania, die seit der Wahlnacht in Schockstarre verfiel, bis hin zu Sohn Barron, 10, der seitdem schweren Cyber-Mobbing-Attacken ausgesetzt wird. Auch Tochter Tiffany, 23, bekam zu spüren, was es heißt, eine Trump zu sein. "Leere Sitze neben Tiffany Trump", twitterte Modejournalistin Christina Binkley von der Fashion Week. Offenbar wollte bei der Show von Philipp Plein niemand neben der Präsidententochter in der Front Row fotografiert werden.

Jared Kushner wird gedemütigt

Sogar die Ehe von Jared und Ivanka soll nun unter den Entgleisungen von Donald Trump leiden. "Jared verzweifelt geradezu an der Aufgabe, seinen Schwiegervater in Schach zu halten", berichtet der Informant. Von den restlichen Mitgliedern des Beraterstabes werde er nicht ernst genommen, weil er wie ein "Pennäler" wirke und ihm letztlich nur die Verwandtschaft den hoch dotierten Job beschert habe. Auch Trump behandle ihn wie einen "dummen Jungen", heißt es.

Dabei hat der Spross einer jüdischen Immobilien-Dynastie in New Jersey bereits im Alter von 25 Jahren das Familienunternehmen geführt, als sein Vater wegen Steuerbetrugs für 14 Monate ins Gefängnis musste. Die Demütigungen Trumps verletzen ihn nun tief und liefern jede Menge Zündstoff in der Beziehung zu Ivanka, die ihrem Vater bislang treu ergeben war.

Ivankas Beziehung zum Vater kriselt

Als Unternehmen wie Nordstrom Ivankas Modekollektion aus dem Sortiment nahmen, bezeichnete Trump die Aktion als "unfair". Inzwischen beschäftigt sich die regierungsunabhängige Ethikbehörde mit dem Fall, da Trump sein Amt nicht für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Tochter ausnutzen darf. Ivanka schäume vor Wut, da ihr Image zunehmend unter den Aktionen des Vaters leidet.

Fashion-Looks

Der Style von Ivanka Trump

Bei der Hochzeit von Modedesignerin Misha Nonoo zählen nicht nur Prinz Harry und Herzogin Meghan zu den Gästen, auch Präsidententochter Ivanka Trump ist nach Rom gereist. Ivanka trägt ein nudefarbenes Kleid von Galia Lahav für etwa 2.260 Euro. Auffällige Accessoires wie ein goldfarbener Gürtel, eine farbliche passende Clutch und Ohrringe runden den Look ab.  
Ivanka Trump glänzt in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota, wo die Präsidententochter von Vize-Präsidentin Marta Lucía Ramírez empfangen wurde, mit einer neuen Frisur: Statt ihrer langen, blonden Strähnen trägt die Tochter von US-Präsident Donald Trump jetzt einen stylischen Bob.
Es ist das erste größere Umstyling, seit ihr Vater ins Weiße Haus eingezogen ist. Ivankas neuer Look kommt bei ihren Fans jedenfalls super an und erntet auf Twitter und Instagram viel Lob. 
Zu einem Event im Weißen Haus erscheint First-Daughter Ivanka Trump in einem ausgefallenen Look und mit deutlich kürzeren Haaren. Ganz offensichtlich hat Ivanka einige Zentimeter ihres blonden Haares bei dem Friseur ihres Vertrauens gelassen. Doch bei diesem Outfit achtet vermutlich kaum jemand auf ihre neue Frisur ... 

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Melania geht es nicht besser

Bis zum Sommer will sie in New York bleiben. Der offizielle Grund: Sohn Barron soll dort das Schuljahr beenden. Star-Stylist Philipp Bloch aber weiß: 

Dieses Leben war nicht ihr Traum, es war der Traum von Donald 

sagt er. Ein Freund des Trump-Clans bestätigt das: "Melania ist sehr unglücklich, wie ihr Leben in den letzten Jahren verlaufen ist, richtig unglücklich." Statt wie geplant eine eigene Beauty-Linie aufzubauen, zieht sie sich nun in den Trump Tower zurück. In den ersten Tagen nach der Amtseinführung versuchte sie noch, Barron in Manhattan mit dem Chauffeur zur Schule zu bringen. Wegen der vielen Demonstranten dort wird der Junge mittlerweile von Mitarbeitern des Secret Service begleitet. 

Kritiker prangern in einer Petition an, dass der doppelte Wohnsitz Washington/New York rund eine Million Dollar koste – pro Tag. Mal ganz abgesehen von den drei Millionen Dollar, die jeder der drei bisherigen Wochenendtrips des Präsidentenpaares nach Mar-a-lago geschluckt hat. Früher oder später aber wird auch Melania ihren goldenen Käfig verlassen und ganz nach Washington ziehen müssen. Ein Auftritt in Florida vor wenigen Tagen zeigte, dass sie weiß, was Donald von ihr erwartet. "Mein Mann schafft ein Land von großer Sicherheit und Wohlstand", sagte sie und kündigte an, sich für Frauen und Kinder einzusetzen.

Trump selbst hatte kurz zuvor bereits bei einer vom US-Sender CNN als "denkwürdig" eingestuften Pressekonferenz betont, seine Frau freue sich auf ihre Aufgaben. Zu denen auch das Bewirtschaften des Kräutergartens, den Vorgängerin Michelle Obama angelegt hatte, gehören soll. Was für eine Vorstellung …

Unterstützung von Karl Lagerfeld

Unerwarteter Beistand bekommt Melania derweil von Designer Karl Lagerfeld, der ihr für den Besuch der Gäste aus Israel ein weißes Kaschmirkostüm schneiderte:

Frau Trump ist eine sehr nette Person und ziemlich hübsch. Toller Körper, nicht wahr?

sagte er dem "Wall Street Journal". Und Ivanka? Findet er "süß".

Ivanka Trump gibt sich selbstbewusst

Daran, dass die Blondine die Rolle der First Lady wesentlich besser ausfüllt als Melania, hat niemand Zweifel.
Die dreifache Mutter hatte schon die Chuzpe, sich im Oval Office an den Schreibtisch des Präsidenten zu setzen, während Kanadas Premierminister Justin Trudeau und ihr Vater neben ihr stehen. Selbstbewusst twitterte sie zu dem Foto: "Eine großartige Diskussion mit zwei Führern der Weltpolitik über die Bedeutung, dass Frauen einen Platz am Tisch haben sollten."

Ein Post, der ihr Häme und Spott brachte – aber auch Bewunderung. "Ivanka lässt sich die einmalige Chance, Politik zu machen, nicht nehmen", erzählt eine Freundin. Dafür nimmt sie offenbar sogar persönliche Opfer in Kauf. Wie sonst ist dieser Satz zu deuten, den sie kürzlich sagte: "Die Präsidentschaft meines Vaters ist viel größer und mächtiger als die Familie."

Der Familienclan hinter US-Präsident Donald Trump

Die First Family und ihre Mitglieder

Der Trump-Clan: (v. l.) Eric Trump und seine Frau Lara, Donald Trump hinter Sohn Barron, Melania Trump, Vanessa Haydon und Ehemann Donald Trump Jr. mit ihren Kindern Kia Trump und Donald Trump III, Ivanka Trump und ihr Mann Jared Kushner und Tiffany Trump.
Dürfen wir vorstellen: Donald Trump, der neu ernannte mächtigste Mann der Welt. Seine Milliarden verdienter er im Immobiliengeschäft und der Unterhaltungsbranche. Mit Fernsehsendungen wie "The Apprentice" erhöhte er seine Popularität und gehört heute zu den bekanntesten Geschäftsleuten der Vereinigten Staaten.
Donald Trumps Frau Melania wuchs in Slowenien auf, modelte sich über Mailand, Paris und New York bis in Donals Herz. Die beiden lernten sich 1998 auf einer Party während der Fashion Week in New York kennen und heirateten 2005. Melania Trump hielt sich beim Wahlkampf ihres Mannes eher zurück - überließ Donalds Tochter Ivanka die politische Bühne.
Donald Trump Jr. ist Trumps ältester Sohn. Er studierte Finanzen und Immobilen an der Universität von Pennsylvania und ist mittlerweile - gemeinsam mit seinen Geschwistern Ivanka und Eric - Vizepräsident der Trump Organisation. Mit seiner Frau, dem Model Vanessa hat er fünf Kinder.

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