Donald Trump: US-Präsident vergibt den "Fake News Award"

Ein Donald Trump ruht nie. Nun hat der Tausendsassa im Oval Office ein neues Projekt ins Leben gerufen, um seine Kritiker zu unterhalten  

Donald Trump haut mal wieder einen raus 

Donald J. Trump, 71, ist ein umtriebiger Geselle: Man kennt ihn als Immobilienunternehmer, Milliardär, Entertainer, TV-Moderator, Gastgeber bei Schönheitswettbewerben, US-Präsident, Entfant Terrible, Provokateur. Nun möchte er sich ein neues Synonym zulegen: Donald Trump, Gründer und Jury-Chef der "Fake News Awards."

Neuer Preis für die "Lügenpresse"

Donald Trumps Leben als Chef im Weißen Haus könnte ja so schön sein - wären da nicht solch lästigen Medien wie "CNN", "New York Times", "Vanity Fair" und Co., die ständig Unwahrheiten über ihn verbreiten würden. Dass der 71-Jährige die von ihm als "Fake News" beschimpften Publikationen fast so gern bekämpft wie seine politischen Feinde - kein Geheimnis. Die "unehrlichsten und korruptesten Medien des Jahres" möchte Trump nun abstrafen. Dafür hat er den "Fake News Award" ins Leben gerufen, ein Preis für die seiner Meinung nach größten Lügenmärchen 2017. Die Preisträger sollten am Montag, den 8. Januar bekanntgegeben werden. Doch auf den letzten Drücker vermasselt ihm das ausgerechnet die vielleicht größte "Fake News" seit Beginn der Ära Trump im Weißen Haus. 

Donald Trump verschiebt "Preisverleihung"

Das am 5. Januar erschienene Enthüllungsbuch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" mit brisanten Details über die gesamte Familie Trump verhagelt dem Präsidenten derzeit mächtig die Laune. Ob das Buch der Grund dafür ist, dass die Preisträger - oder "Loser", wie Trump sie in einem Tweet am 7. Januar nennt - des "Fake News Awards" erst am 17. Januar verkündet werden? Dass "Fire and Fury"-Autor Michael Wolff eine Auszeichnung erhält, dürfte so sicher wie das Amen in der Kirche sein. Welch Ehre! Denn großspurig fügte Trump in seinem Tweet hinzu: "Das Interesse und die Bedeutung dieser Auszeichnungen ist viel größer, als man hätte erwarten können!" Na dann: Herzlichen Glückwunsch, liebe Loser!

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Donald Trump
Das Twitter-Konto von Präsident Donald Trump, 71, wurde gelöscht. Hat sich das umstrittene US-Oberhaupt nun endgültig von der Social-Media-Plattform verabschiedet?
©SpotOnNews


Barron Trump

Der Präsidentensohn - ein ganz normaler Teenager!

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit winkt Barron Trump während einer Rede seines Vaters Donald Trump im April 2017 vom Balkon des Weißen Hauses. Mutter Melania schaut dem Teenager stolz dabei zu. Doch der 12-Jährige, der hier so souverän wirkt, ist im Herzen ein Teenie wie jeder andere. 
Auch ein Milliardärssohn wie Barron Trump kennt mehr Begrüßungsrituale als das gediegene Händeschütteln. Hier gibt er seinem Halbbruder Donald Trump Jr. bei der "Republican National Convention" am 22. Juli 2016 die "Ghetto-Faust". Mama Melania gefällt es und schenkt ihrem Sohn ein strahlendes Lachen.
So ein Termin mit Papa auf der Arbeit kann ganz schön langweilig sein!
"Mama, hör' doch auf, an mir herum zu zupfen!" Ob sich Barron Trump das in dieser Situation gedacht haben mag? Bei der Amtseinführung von Vater Donald Trump als 45. US-Präsident der USA am 20. Januar 2017 rückt Melania Trump ihrem Sohn vor einem Millionenpublikum die Krawatte zurecht. Das Mama die Kleidung ordnet, dürfte er mit vielen Teenagern gemeinsam haben. 

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