Donald Trump: Er ließ einen sterbenden Mann einfach liegen

In einem Interview schockiert US-Präsident Donald Trump mit einer Aussage über unterlassene Hilfeleistung 

Seine Vergangenheit wird Donald Trump, 71, dieser Tage zum Verhängnis: Geleakte Interviewmitschnitte aus den Jahren 1993 bis 2005 tragen allerhand skandalöse Aussagen des heutigen US-Präsidenten zu Tage. Nach pikanten Statementes über Prinzessin Diana (†37) und Melania Trump, 47, geht es bei der jüngsten Enthüllung um einen Fall von unterlassener Hilfeleistung. 

Donald Trump verweigert erste Hilfe

Im Gespräch mit Radiomoderator Howard Stern, 63, erzählt Trump am 16. Juli 2008 von einem Erlebnisl in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. Dort hatte er einst einen Charity-Ball für das amerikanische Rote Kreuz ausgerichtet. "Ein Mann, etwa 80 Jahre alt - ein sehr wohlhabender Mann, eine Menge Leute mochten ihn nicht - fiel von der Bühne", erinnert sich der Milliardär. "Dieser Typ fiel auf sein Gesicht, schlug mit dem Kopf auf und ich dachte, er stirbt. Und weißt du, was ich tat?" Die Antwort, die Trump sich selbst gibt, ist kaum zu glauben.  

"Ich sagte 'Oh mein Gott, das ist widerlich!' und drehte mich weg. Er war genau vor mir und ich drehte mich weg. Ich wollte ihn nicht anfassen. Er blutete überall."

Den Grund für seine rücksichtslose Reaktion erklärt er lapidar mit den Worten: "Ich bin einfach nicht gut in medizinischen Dingen." Wer glaubt, dass diese Ungeheuerlichkeit nicht zu übertreffen ist, der irrt. Denn Trump hat noch weitere Details über den Vorfall zum Besten zu geben. 

Look-o-Mat

Donald Trump: Früher und heute

Look-o-Mat: Donald Trump: Früher und heute
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Trump interessiert sich nicht für Verletzten 

Statt sich um den bewusstlosen Mann zu kümmern, machte sich Trump Gedanken um das Interieur seiner 180-Zimmer-Villa (geschätzter Wert: 82 Millionen Euro). "Ich fühlte mich schrecklich", sagt "The Don"rückblickend im Gespräch zu Howard Stern. "Weißt du, ein schöner Marmorboden sieht so einfach nicht aus. Er veränderte seine Farbe; wurde [durch das Blut] sehr rot." Anschließend beklagt sich der fünffache Vater, niemand habe dem schwer gestürzten Rentner helfen wollen. Dass er selbst zu diesen Personen gehörte, scheint ihm innerhalb weniger Sekunden entfallen zu sein. "Seine Frau schrie. Sie saß genau neben ihm und schrie", beschreibt Trump die dramatische Situation nach dem Unfall. Glück im Unglück für den Verletzten: Angehörige des US-Marine-Corps, die ebenfalls zu der Veranstaltung geladen waren, eilten zur Hilfe und versorgten ihn. Der Mann überlebte. Und Trump?

Keine Genesungswünsche 

Der war nach dem Abtransport des 80-Jährigen immer noch pikiert über den Zustand seines Marmorbodens. "Ich sagte: 'Wischt das Blut weg! Es ist ekelhaft'!" Für den nächsten Tage hatte er sich vorgenommen, den Verletzten anzurufen und sich nach seinem Befinden zu erkunden. Dass habe er dann aber doch vergessen. "Nicht meine Sache", rechtfertigt er sich im Interview, dessen Mitschnitt auf der News-Seite "The Daily Beast" veröffentlicht wurde. Selbst hartgesottene Trump-Kenner dürften diese unwürdigen Statements sprachlos machen. 

Weitere verbale Fauxpas des US-Präsidenten sehen Sie im Video.

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