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Donald Trump Schlimmer Ausraster auf Twitter! Er wettert gegen TV-Moderatoren

Donald Trump
© Getty Images
Donald Trump hat sich einmal mehr im Ton vergriffen und zwei Moderatoren des US-Senders "MSNBC" auf Twitter wüst beschimpft

Täglich nutzt Donald Trump, 71, den Kurznachrichtendienst Twitter, um seine Gedanken, Gefühle und politischen Entscheidungen mit der Weltbevölkerung zu teilen. Ein Umstand, der für Ärger sorgt, denn regelmäßig schreibt sich der Chef des Weißen Hauses in seinen Beiträgen um Kopf und Kragen. So auch am Donnerstag (29. Juni), als Trump vor über 32 Millionen Followern zu einer neuen Verbal-Attacke ausholt. 

Donald Trump fühlt sich beleidigt und wütet auf Twitter

Grund für den aktuellen Unmut des Präsidenten: Die US-Moderatoren Joe Scarborough und Mika Brzezinski. Die hatten sich in ihrer Sendung "Morning Joe" über Trump lustig gemacht, weil er in einigen seiner Golfclubs gefälschte Cover des "TIME"-Magazines aufgehängt hätte. Die täuschend echt aussehenden Titelblätter hatte der Immobilien-Tycoon mit einem Bildbearbeitungsprogramm designt und sie mit seinem Konterfeit geschmückt. "Nichts lässt sich einen Mann besser fühlen als Cover zu faken, jeden Tag zu lügen und die Nation zu zerstören", spottet Brzezinski über das Staatsoberhaupt live on air. Worte, die Trump nicht verborgen blieben - und ihn entzürnten. 

"Ich habe gehört, dass 'Morning Joe' mit den miesen Einschaltquoten schlecht über mich gesprochen hat (ich schaue es nicht mehr). Doch wie kommt es dann, dass die verrückte Mika mit dem niedrigen IQ und Psycho-Joe um Silvester an drei Abende hintereinander in Mar-a-Lago-Zeit mit mir verbringen wollten?"

lässt Trump eine Schimpftirade los. Damit nicht genug; der beleidigte Milliardär hat noch mehr Pulver zu verschießen.

Trump stellt Mika Brzezinsk bloß

In einem zweiten Tweet behauptet Trump, Mika Brzezinski den Einlass in sein Luxus-Anwesen Mar-a-Lago in Florida verwehrt zu haben - wegen eines angeblichen pikanten Grundes, den die Moderatorin sicher gerne für sich behalten hätte, aber nun von Trump gnadenlos an die Öffentlichkeit gezerrt wird. "Sie hat wegen eines Face-Liftings schrecklich im Gesicht geblutet. Ich sagte nein", schreibt der 71-Jährige über den Versuch der Moderatorin, ihn zu besuchen. Eine Äußerung, die für viele deutlich zu weit geht. 

Medien, republikanische Senatoren und Twitter-Follower zeigen sich empört und bestürzt. Es liege unter der Würde seines Amtes, sich in einer solch herablassenden Art zu äußern, lautet der Tenor. Auch der Vorwurf, Trump sei ein Sexist, kocht in vielen wieder hoch. 

Das sagt TV-Sender MSNBC

Joe Scarborough und Mika Brzezinski haben sich bisher persönlich noch nicht zu der Attacke Trumps geäußert. Dafür aber ihr Arbeitgeber, der TV-Sender MSNBC. "Es ist ein trauriger Tag für Amerika, wenn der Präsident seine Zeit damit verbringt, zu mobben, zu lügen und schäbige persönliche Angriffe auszuspeien, statt seinen Job zu machen", kontern ein Sprecher laut "Los Angeles Times" auf die Wut-Attacke von Donald Trump. Der lehnt eine Entschuldigung für seine harschen Worte unterdessen ab. Er sei ein Präsident, der "Feuer mit Feuer bekämpfe" und sich nicht "mobben" lasse, lässt seine Sprecherin Sarah Huckabee Sanders verlauten. 

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