Donald Trump: Neue Vergewaltigungsvorwürfe werden bekannt

Donald Trump wird erneut der Vergewaltigung bezichtigt: Die Journalistin Elizabeth Jean Carroll beschreibt in ihrem neuen Buch ihr erschreckendes Erlebnis mit dem US-Präsidenten in einem Kaufhaus

Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Donald Trump, 73, wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung von Frauen beschuldigt wird - die Vorwürfe der Journalistin Elizabeth Jean Carroll, 75, gehören zu den Schwerwiegendsten.

Elizabeth Jean Carroll: In ihrem Buch schildert sie die Vergewaltigung

Elizabeth Jean Carroll schildert in ihrem neuen Buch "What Do We Need Men For?" (z.dt.: "Wofür brauchen wir Männer?"), aus dem ein Teil schon vorab im "New York Magazine" veröffentlich wurde, wie sie Ende 1995/Anfang 1996 in New York zufällig auf Donald Trump getroffen ist. Als Carroll das Kaufhaus "Bergdorf Goodman" verlassen wollte, wurde sie von Trump erkannt und dazu überredet, ihn in die Unterwäscheabteilung zu begleiten, er habe ein Geschenk für seine damalige Frau Marla Maples, 55, gesucht. Die Begegnung sei zunächst freundlich abgelaufen, bis Donald Trump die Fernsehmoderatorin in eine Umkleidekabine gedrängt hat.

"Er stürzte sich auf mich"

Elizabeth Jean Carroll

"In dem Moment, als die Tür der Kabine geschlossen war, stürzte er sich auf mich, packte meinen Kopf und drückte meinen Mund an seine Lippen", schildert Carroll die Situation in ihrem Buch. Sie habe versucht sich zu wehren, doch Trump habe sie immer wieder gegen die Wand gedrückt, bis er schließlich seine Hose öffnete und ihr die Strumpfhose herunterzog. Dann sei Trump gewaltsam in sie eingedrungen. Irgendwann - Carrolls Schätzungen zufolge nach ungefähr drei Minuten - habe sie sich schließlich aus der Situation befreien können. Sie sei gerannt, wohin genau, wisse sie nicht mehr. Sie erinnere sich nur noch daran, endlich draußen auf der "Fifth Avenue" zu stehen. Sie sei damals aus Angst nicht zur Polizei gegangen, hat allerdings zwei Freundinnen von dem Vorfall erzählt, was diese auf Nachfragen des "New York Magazines" auch bestätigen. Erst die Enthüllungen über die Vergewaltigungsfälle des US-Regisseurs Harvey Weinstein, 67, im Jahre 2017 und die daraus entstandene #MeToo-Debatte haben sie dazu bewegt, mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen, wie sie in ihrem Buch ausführlich erklärt.

Donald Trump dementiert die Vorwürfe - allerdings mit schwachen Argumenten

Donald Trump und das Weiße Haus weisen die Vorwürfe vehement zurück. "Ich habe diese Person in meinem ganzen Leben noch nie gesehen", so Trump in einer offiziellen Erklärung. Das "New York Magazine" zeigt jedoch ein Foto, auf dem Trump zusammen mit Carroll und ihrem damaligen Ehemann bei einer Party einige Jahre zuvor zu sehen ist. Für Trump sei es Beweis genug, dass keine Videoaufnahmen von dem vermeintlichen Vorfall zu finden sind. "Ich bedanke mich bei Bergdorf Goodman, dass sie bestätigen, keine Videoaufzeichnungen eines solchen Vorkommnisses zu haben, weil es nie stattgefunden hat", lautet es in Trumps Erklärung weiter. Dabei scheint der US-Präsident allerdings nicht zu bedenken, dass Umkleiden in Kaufhäusern sowieso nicht videoüberwacht sein dürfen.

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Verwendete Quellen: New York Magazine

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