Donald Trump + Melania Trump beenden Auslandsreise : Die Highlights ihrer Peinlichkeiten

Donald Trump und Melania Trump haben ihre erste Auslandsreise als Präsident und First Lady der USA hinter sich gebracht. Wir erinnern uns an die peinlichsten und schrägsten Momente

Melania und Donald Trump 

Fünf Staaten in neun Tagen: Auf seiner ersten Auslandsreise von 19. Mai bis 27. Mai ist Donald Trump, 70, mit seiner Frau Melania Trump, 47, um die halbe Welt gejettet und sorgte in dieser Zeit für so viele Schlagzeilen, dass die Reporter mit dem Schreiben kaum folgen konnten. Nun sind der Präsident und die First Lady in die USA zurückkehrt. Zeit, um die denkwürdigsten Momente ihres Trips Revue passieren zu lassen.

Station 1: Saudi Arabien

Melania Trump und das fehlende Kopftuch
Der Immobilien-Tycoon und das Ex-Model fliegen zunächst nach Riad, der Hauptstadt Saudi Arabiens. Eine Wahl, die Polit-Kenner verwundert: Traditionell reist der US-Präsident bei seinem ersten Auslandsbesuch entweder in ein Nachbarland oder das eines europäischen Bündnispartners. Am 20. Mai treffen Donald und Melania den saudi-arabischen König Salman ibn Abd al-Aziz in dessen Palast. Dort sorgt Melania prompt für die erste Negativ-Schlagzeile: Sie trägt ihr langes Haar offen und ohne Kopftuch. Das Tragen eines "Hijabs" ist in dem muslimisch geprägt Land aber eigentlich Pflicht für Frauen. Dass auch Ex-First-Lady Michelle Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei vergangenen Besuchen in Saudi-Arabien ihr Haar nicht bedeckten, ist für Melania-Kritiker dabei offenbar keine Entschuldigung. 

20. Mai 2017
First Lady Melania unterhält sich mit Prinz Mohammed ibn Naif.

Donald Trump und der vermeintliche Auftritt eines Hollywood-Bösewichts
Für einen Lacher sorgt in Saudi-Arabien ein Presse-Foto von Donald Trump, König Salman und dem ägyptische Staatschef Abdel-Fattah al-Sisi. Zusammen eröffnen die Herren in Riad das Globale Zentrum für den Kampf gegen extremistische Ideologie und stehen aus diesem Anlass vor einer hell leuchtenden Kugel, auf der sie ihre Hand ablegen. Der König hat dabei die Augen weit aufgerissen, die Gesichter aller wird in bedrohliches Licht getaucht. Einem Twitter-User kommt die Szene bekannt vor: Hat man die nicht schon einmal auf der großen Leinwand gesehen? Sein Ergebnis: Film-Bösewicht Saruman aus "Der Herr der Ringe" weist deutliche Parallelen zu der illustren Politikergruppe auf. Ein Vergleich, die Netzgemeinde über Tage erheitert. 


Station 2: Israel

Pikante Abfuhr für Donald Trump
Am 22. Mai betreten die Trumps israelischen Boden. Nach der Landung der Air Force One auf dem Ben Gurion International Airport in Tel Aviv kommt es zum denkwürdigsten Fauxpas der Reise: Donald Trump will die Hand seiner Gattin nehmen, doch die schlägt die präsidialen Finger ohne zu Zögern rüde zur Seite. Händchen halten? Nein, danke! Der peinliche Moment, den eine Kamera des türkischen TV-Senders TRT aufgezeichnet hat, geht um die Welt und gibt Gerüchten um eine Ehekrise im Hause Trump neue Nahrung.

Melania Trump

Peinlicher Affront! Hier schlägt sie die Hand von Donald Trump weg

Donald Trump und Melania Trump am 22. Mai 2017 am Ben Gurion International Airport in Tel Aviv
Dicke Luft im Hause Trump? Bei einem offiziellen Empfang auf dem Flughafen in Tel Aviv will der US-Präsident mit Ehefrau Melania Trump Händchen halten. Doch die hat darauf so gar keine Lust - und gibt ihrem Mann vor den Augen der Weltöffentlichkeit eine peinliche Klatsche
©Gala

In Israel besuchte Trump als erster amtierender US-Präsident die Klagemauer und verspricht, Israelis und Palästinensern endlich den Frieden zu bringen. Ein Anliegen, dass ihm aus persönlichen Gründen am Herzen liegen könnte: Schwiegersohn Jared Kushner ist Jude; Tochter Ivanka Trump konvertierte aus Liebe. 

Der falsche Ton 
Ausgerechnet beim Besuch von Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenkstätte an die nationalsozialistische Judenvernichtung im Dritten Reich, lässt der mächtigste Mann der Welt einmal mehr das nötigte Taktgefühl vermissen. In das Gästebuch des Mahnmals schreibt er mit flachsen Worten und mit holpriger Satzstellung:  "Es ist eine Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein. So fantastisch + werde nie vergessen." Die Worte, die weder eines respektablen Staatsmannes noch der historischen Tragweite des Holocausts angemessen sind, sorgen für Empörung.

Station 3: Der Vatikan

Zweiter Korb für Donald Trump
Am 24. Mai reist die US-Delegation weiter nach Rom, genauer gesagt: Vatikanstadt. Dort steht eine Audienz mit dem Papst auf dem Programm von Donald und Melania. Zuvor ist allerdings eine Situation zu beobachten, die man keine 48 Stunden zuvor in ähnlicher Weise schon einmal gesehen hat: Die Tür der Air Force One öffnet sich, das Präsidenten-Paar tritt heraus, Trump greift nach der Hand seiner Frau - und kassiert eine Abfuhr. Immer noch hat die First Lady keine Lust, auf Tuchfühlung zu gehen, und zieht ihre Hand wie von der Tarantel gestochen aus der Gefahrenzone. Fast mag einem der Abgewiesene, der für einige Sekunden nichts mit seiner beschäftigungslos in der Luft baumelnde Pranke anzufangen weiß, leid tun. Doch Donald Trump wäre nicht Donald Trump, wenn er den peinlichen Moment nicht mit einem Ablenkungsmanöver zu retten wüsste...

Hohn und Spott für das Treffen mit Franziskus
Am Mittag trifft Donald Trump in Begleitung von Melania mit Papst Franziskus im Vatikan zusammen. Es ist das erste persönliche Meeting der beiden Männer, die in zentralen Punkten (Mauerbau zu Mexiko, Flüchtlingspolitik, Militär, Waffen, Klimaschutz) unterschiedlicher Meinung sind. Die differenten Positionen und Charaktere der beiden Oberhäupter sind die Grundlage für allerlei Hohn und Spott im Netz. "Den Besuch von Trump beim Papst stelle ich mir so ähnlich vor wie das Gespräch zwischen Jesus und dem Teufel in der Wüste."der Wüste", unkt ein User. 

24. Mai 2017 
Melania und Donald Trump an der Seite von Papst Franziskus.

Kuriose Frage des Papstes
Eine Frage brennt Franziskus bei der Audienz offenbar besonders unter den Nägel: Was Melania ihrem Liebsten denn wohl zu essen gäbe, erkundigt er sich. Vielleicht Potica, ein slowenisches Strudelgebäck mit Nussfüllung? Melania lacht und bejaht. Eine seltsam anmutende Frage, die für viele Schlagzeilen sorgt, aber einen nachvollziehbaren Hintergrund hat: Der Papst sei ein großer Fan von Potica,, erklärt eine Vatikan-Sprecherin später. Wann immer er einen Slowenen oder eine Slowenin (wie Melania) träfe, würde er die Hefeteig-Köstlichkeit zur Sprache bringen. 

Station 4: Brüssel

Arroganter Rüpel-Auftritt sorgt für Empörung
In der belgischen Hauptstadt trifft sich der Präsident am 25. Mai mit den Regierungschefs der NATO-Länder zu einem Gipfel zusammen. Highlight: Die Einweihung des neuen Hauptquartiers des Militärbündnisses. Während eines Rundganges durch das 75-Millionen-Euro-Gebäude mit den Premier- und Ministerpräsidenten der Mitgliedernationen zeigt Donald Trump - im wahrsten Sinne des Wortes - Ellenbogen: Offenbar pikiert darüber, dass er nicht an der Spitze der Besuchergruppe steht, rüpelt er aus der zweiten Reihe heraus den vor ihm gehenden Regierungschef von Montenegro zur Seite. Der weiß gar nicht, wie ihm geschieht, als Trump ihn rücksichtslos an der Schulter nach hinten reißt, um sich den Weg freizumachen. Abermals eine unrühmliche Szene Trumps, die von Beobachtern aus der ganzen Welt mit Kopfschütteln und Unverständnis quittiert wird. Das Video sehen Sie hier.

Donald "Rambo" Trump

Arroganter Rüpel-Auftritt! Hier schubst er einen Kollegen fies zur Seite

Hier komme ich! Donald Trump schubst den Premierminister von Montenegro, Dusko Markovic, beim Natio-Gipfel in Brüssel a, 25. Mai 2017 rüde zur Seite.

Attacke gegen "böses" Deutschland

Trump und die restlichen 27 NATO-Mitgliedsstaaten haben Schwierigkeiten, in zentralen Themen zu einem Konsens zu kommen. Besonders die in seinen Augen mangelnde Finanzbereitschaft seiner Mitstreiter stört Trump. Negativer Höhepunkt: Der US-Präsident beschreibt die Deutschen nach Informationen von "SPIEGEL" als "böse, sehr böse." Grund für seine kritische Haltung: Die von Deutschland in die USA importierten Autos sind ihm ein Dorn im Auge. Kein Wunder, steht der gut laufende Absatz der deutschen Wagen auf amerikanischem Boden doch im deutlichen Widerspruch zu Trumps Leitsatz "America first". Die BILD schreibt später über den ersten NATO-Gipfel mit einem US-Präsidenten Donald Trump: "So verkorkst war ein Nato-Gipfel noch nie."

Station 5: Italien 

Melania grüßt mit 50.000-Dollar-Jacke
Das Treffen der sieben stärksten Industrienationen (G7) in Taormina, Sizilien, am 26. und 27. Mai markiert die letzte Station der Auslandsreise der Trumps. Während Donald seines Amtes als US-Präsident waltet, vertreibt sich Melania die Zeit mit den anderen First Ladys - und dem einzigen First Man, Kanzlerinnen-Gatte Joachim Sauer - mit einem Ausflugsprogramm. Die Fahrt in die Innenstadt unternimmt das Ex-Model in ihrem Status als Milliardärs-Gattin gebührendem Textilien: Ihren Oberkörper hüllt sie in eine edle Jacke der Star-Designer Dolce&Gabbana. Kostenpunkt: Umgerechnet 45.000 Dollar. Das kommt im Vergleich zu den anderen Ehegattinnen, die sich leger und bodenständig präsentieren, nicht gut an. Korrespondenten merken außerdem an, dass die US-First-Lady in einem eigenen Wagen eintraf und auch einen Ausflug in ein Benedektinerkloster schwänzte.


Einzelkämpfer Trump
Beim G7-Treffen wird abermals deutlich, dass mit Donald Trump schwer zusammenzukommen ist. Die Auffassungen, insbesondere bei der Klimapolitik, sind zu unterschiedlich. Eine gemeinsame Abschlusserklärung droht gar zu scheitern. Schließlich wird verkündet, dass sich die USA im Gegensatz zu den anderen sechs Ländern noch nicht zum Pariser Klimaabkommen bekennen will. Die Entscheidung wird in die erste Juni-Woche vertagt. 

Melania und Donald - plötzlich verliebt

In Taormina scheint Melania Trump ihre abgekühlten Gefühle für Donald Trump wiederentdeckt zu haben: Auf ihrem offiziellen Instagram-Account postet sie eine private Aufnahme, die das Paar einträchtig beim Beobachten des Sonnenunterganges zeigt. Überhaupt hatte sich das Paar in den drei vorangegangenen Tagen immer wieder Händchen haltend gezeigt. Fake-News, um die Gerüchte um eine Liebeskrise zum verstummen zu bringen, oder echte Gefühle? Das wissen nur Melania und Donald Trump selbst.

Goodbye, POTUS und FLOTUS!

Am Abend des 27. Mais verabschiedet sich das Paar wieder in die USA. "Der Präsident und ich fliegen nach einem sehr erfolgreichen ersten Auslandstrip nach hause. Danke an alle Nationen für ihre Gastfreundschaft", schreibt Melania Trump auf ihrem offiziellen Instagram-Account. Wir sagen "Danke" für neun Tage voller Fauxpas, Kuriositäten und amüsanter Anekdoten.

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