Donald Trump, Melania Trump + Tiffany Trump: Hurrikans in Puerto Rico: Die Familie Trump blamiert sich gleich dreifach

Der US-Präsident und seine Familie treten einmal wieder ins Fettnäpfchen. Allen voran: Clan-Oberhaupt Donald Trump

Eine Familie, die sich auf Fauxpas versteht: Tiffany Trump, Vater Donald Trump und Stiefmutter Melania Trump

Im September verwüsteten die Hurrikans "Harvey" und "Irma" die Karibikinsel Puerto Rico. Donald Trump, 71, und Melania Trump, 47, sind am gestrigen Dienstag (3. Oktober) in die Hauptstadt San Juan gereist, um sich ein persönliches Bild der Lage zu machen. Wie so oft ging auch dieser Termine nicht ohne Fauxpas vonstatten. Auch die nicht mitgereiste Tiffany Trump, 23, gerät in den Fokus der Kritiker. 

Donald Trump verbreitet "Fake News"

Wenn Staatsoberhäupter in Krisengebiete reisen, informieren sie sich in der Regel über den Stand von Aufräumarbeiten, diskutieren über Hilfeleistungen und spenden Trost für leidgeprüfte Einwohner. Zu einem gelungenen und empathischen Auftritt gehört auch die Wahl einer angemessenen Rhetorik. Dass diese Fähigkeit nicht das Steckenpferd des US-Präsidenten ist, beweist er gleich nach der Landung in der Hauptstadt San Juan. 

"Wenn man sich eine echte Katastrophe wie 'Katrina‘ mit Aberhunderten von Toten anschaut und sieht, was hier bei dem Sturm passiert ist mit sechzehn Toten, könnt ihr sehr stolz sein", 

lautet sein zweifelhaftes Kompliment an Betroffene und  örtliche Rettungskräfte. Empörend empfinden dies viele Zuhörer nicht nur in Hinblick auf die Herabsetzung der auf Puerto Rico Verstorbenen, sondern auch deshalb, weil Trump einmal mehr mit ungenaueren Fakten hantiert. Kurz vor seiner Abreise aus Washington hatte der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rosslló, darüber informiert, dass die Zahl der Todesopfer aus der Karibikinsel mit 34 zu beziffern seien. Die Überlebenden sind ohne Strom, meist ohne fließendes Wasser. Ihre Häuser liegen in Trümmern. Nur einer von vielen despektierlichen Kommentaren des 71-Jährigen über die Lage vor Ort.

US-Präsident schockiert mit Kommentaren

Weiterhin sorgt Trump für Kopfschütteln, als er den Aufenthalt in dem völlig zerstörten Gebiet als "eine tolle Reise" beschreibt, weil das Wetter so gut wie nirgends sonst sei und sich beklagt, Puerto Rico habe wegen der Versorgung und Aufbaumaßnahmen das Budget der Amerikaner "ein bisschen durcheinander gebracht". Weiterer Negativ-Moment: Während einer Pressekonferenz wirft Trump Papierrollen, die vor ihm auf einem Tisch mit Hilfsgütern aufgebaut sind, ins Publikum.

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Melania Trump wieder auf High Heels

Auch die First Lady sorgt für Getuschel. Nicht mit unangemessenen Kommentaren, sondern mit ihrer Kleidung. Beim Verlassen des Weißen Hauses auf dem Weg zur Air Force One trägt sie einen eleganten blauen Wollpullover mit farblich abgestimmter Hose und High Heels. Im Vergleich zur Garderobe von Donald Trump (Boots, Khaki-Hose, Outdoorjacke) ist dieses Outfit alles andere als passend für den Besuch in einem Hurrikangebiet. Schon Ende August war Melania wegen ihres Schuhwerks bei einem ähnlichen Termin in die Kritik geraten. Bevor sich ein zweiter Sturm der Entrüstung seinen Weg bahnen kann, schlägt die Mutter eines 12-Jährigen Sohnes den Kritikern ein Schnippchen: Als sie in Puerto Rico aus dem Flugzeug steigt, hat sie ihr elegantes Outfit gegen einen legeren Look ausgetauscht. Warum sie den nicht von Anfang an wählte - unklar. 

Tiffany Trump: Ärger wegen Instagram-Post

Trumps jüngste Tochter Tiffany Trump, 23, ist nicht nach Puerto Rico geflogen, sorgt im Zusammenhang mit den Hurrikan-Geschehnissen aber trotzdem für wütende Reaktionen. Auf ihrem Instagram-Account postet die Jura-Studentin am 1. Oktober ein sexy Foto von sich in einem kurzgeschnittenen Leoparden-Minikleid. Einige User empfinden das als Affront. "Toller Job, um Puerto Rico zu helfen! Widerlich" und "Das ist nicht wahr! Das ist unangemessen. Chelsea Clinton würde helfen" empören sich zwei von ihnen unter der Aufnahme. "Puerto Rico ist ruiniert. Fahre dorthin und helfe!" sieht ein dritter Instagram-Nutzer die "First Daughter" in der Pflicht. Allerdings gibt es auch Gegenstimmen. Der Tenor: Es sei die Aufgabe ihres Vaters, sich um Puerto Rico zu kümmern. Tiffany habe keinen Posten in der Regierung inne. Außerdem hat die Tochter von Trump und seiner zweiten Ehefrau Marla Maples am 29. August mit ihrem Studium an der "George Town Law" in Washington begonnen. 


Barron Trump

Der Präsidentensohn - ein ganz normaler Teenager!

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit winkt Barron Trump während einer Rede seines Vaters Donald Trump im April 2017 vom Balkon des Weißen Hauses. Mutter Melania schaut dem Teenager stolz dabei zu. Doch der 12-Jährige, der hier so souverän wirkt, ist im Herzen ein Teenie wie jeder andere. 
Auch ein Milliardärssohn wie Barron Trump kennt mehr Begrüßungsrituale als das gediegene Händeschütteln. Hier gibt er seinem Halbbruder Donald Trump Jr. bei der "Republican National Convention" am 22. Juli 2016 die "Ghetto-Faust". Mama Melania gefällt es und schenkt ihrem Sohn ein strahlendes Lachen.
So ein Termin mit Papa auf der Arbeit kann ganz schön langweilig sein!
"Mama, hör' doch auf, an mir herum zu zupfen!" Ob sich Barron Trump das in dieser Situation gedacht haben mag? Bei der Amtseinführung von Vater Donald Trump als 45. US-Präsident der USA am 20. Januar 2017 rückt Melania Trump ihrem Sohn vor einem Millionenpublikum die Krawatte zurecht. Das Mama die Kleidung ordnet, dürfte er mit vielen Teenagern gemeinsam haben. 

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