Don Rickles (†): Der beliebte US-Komiker ist tot

US-Schauspieler und Komiker Don Rickles ist mit 90 Jahren gestorben. Etliche Hollywood-Stars drückten bereits via Twitter ihre Trauer aus

Don Rickles (†)

Trauer in Hollywood: Der beliebte US-Schauspieler und Komiker Don Rickles ist tot. Die Comedy-Ikone starb am Donnerstag (6. April) im Alter von 90 Jahren an Nierenversagen, wie sein Sprecher gegenüber "ET Online" bestätigte. Rickles war sowohl als Schauspieler als auch als Autor erfolgreich.

Eine erfolgreiche lange Laufbahn

Rickles wurde am 8. Mai 1926 in New York geboren. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg der USA gedient hatte, wurde er ehrenhaft aus der U.S. Navy entlassen. Seine Karriere als Entertainer begann in den 1950er-Jahren - als Stand-up-Comedian. Sein Humor galt als spöttisch und reißerisch.Sein Filmdebüt feierte er 1958 in "U23 - Tödliche Tiefen". In den Jahrzehnten danach war er aus der TV- und Filmwelt nicht mehr wegzudenken. So war er in "The Tonight Show Starring Jimmy Carson" mehr als 100 Mal zu sehen.


An der Seite von Robert De Niro und Sharon Stone spielte er 1995 in Martin Scorseses Film "Casino". Außerdem wurde dank ihm Charlie Naseweis alias Mr. Potato Head in den ersten drei "Toy Story"-Filmen zum Kult. Des Weiteren trat er gemeinsam mit seinem Freund Frank Sinatra zum Beispiel bei den Präsidentschaftseinführungen von Ronald Reagan und George H.W. Bush auf.

Im Jahr 2000 bekam Rickles einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Und 2008 erhielt er einen Emmy in der Kategorie "Outstanding Individual Performance in a Variety or Music Program" für "Mr. Warmth: The Don Rickles Project". 2014 ehrten ihn Kollegen wie Johnny Depp, Martin Scorsese, Robert De Niro, David Letterman und Tracy Morgan in dem TV-Special "One Night Only: An All-Star Comedy Tribute to Don Rickles". Auch mit seinen 90 Jahren war er noch in den Latenight-Shows "Jimmy Kimmel Live!" und "The Tonight Show Starring Jimmy Fallon" zu sehen.

Stars wie Tom Hanks trauern auf Twitter um Don Rickles

Die Anteilnahme ist derweil groß. Moderator Jimmy Kimmel twitterte: "90 Jahre mit Don Rickles waren einfach nicht genug. Einer der liebsten Menschen, die ich kannte. Wir vermissen dich schon jetzt." Oscar-Gewinner Tom Hanks schrieb: "Heute ist ein Gott gestorben. Don Rickles, wir wollten dich niemals verlieren. Niemals." Billy Crystal bezeichnete den Tod des Comedian auf Twitter als "gigantischen Verlust".



Jim Carrey meldete sich mit einer kleinen Anekdote zu Wort: "Don flehte mich einmal um ein paar Dollar an, dann sagte er mir, ich soll mich wie eine Brezel verdrehen." Und "Full House"-Star Bob Saget schrieb: "Mein Freund, mein Vater, der lustigste, großzügigste von allen. Ein wunderbarer Ehemann und Vater. Mein Herz ist gebrochen. Ruhe in Frieden. Don Rickles."


Don Rickles hinterlässt seine Ehefrau Barbara, mit der er 52 Jahre verheiratet war, sowie ihre gemeinsame Tochter Mindy Mann, seinen Schwiegersohn Ed und die Enkel Ethan und Harrison.

Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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