VG-Wort Pixel

Diego Maradona (†) Bestattungs-Mitarbeiter machen Selfies mit seiner Leiche

Diego Maradona
Diego Maradona
© Getty Images
Unglaublich, aber wahr: Drei Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts ließen sich mit dem toten Diego Maradona fotografieren. Die Bilder landeten im Netz und die Fans gehen auf die Barrikaden.

Diese Aktion ist an Geschmacklosigkeit wohl kaum zu überbieten: Drei Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens, das sich um die Beisetzung von Fußball-Star Diego Maradona, †60, nach seinem Tod vor einigen Tagen kümmerte, ließen sich zuvor mit seiner Leiche fotografieren. Die Bilder landeten im Netz auf und lösten natürlich eine Welle der Empörung aus.

Diego-Maradona-Fans drohen mit Mord

Die geschockten Reaktionen über so viel Pietätlosigkeit gingen sogar so weit, dass Claudio Fernández, so heißt einer der Mitarbeiter, und sein Sohn Morddrohungen erhielten. Das verriet Fernández im Interview mit "Radio 10". "Sie sagten, sie werden uns töten, unsere Schädel brechen", schildert der Bestatter die momentane Situation.

Die Idee, sich mit dem toten Maradona zu fotografieren, sei ihm und seinem Sohn spontan gekommen. Das besonders Makabere an dem Foto, das wir aus Anstandsgründen an dieser Stelle nicht zeigen: Fernández' Sohn lächelt in die Kamera und hebt sogar den Daumen, als er direkt neben dem Kopf von Diego Maradona im Sarg posiert. Auch ein dritter Mann taucht auf einem Foto auf. "Mein Sohn hob, wie wohl jedes Kind, den Daumen und sie machten das Foto. Ich weiß, dass sich viele Menschen dadurch beleidigt fühlen, sie haben es schlecht aufgenommen", wird Fernández unter anderem von "BBC" aus dem Radio-Interview zitiert.

Bestattungsinstitut ist am Ende

Zwar entschuldigt sich Fernández nun für den Vorfall, einen erheblichen Schaden hat aber vor allem das Bestattungsunternehmen "Sepelios Pinier" in Buenos Aires. Die Mitarbeiter hätten lediglich beim Tragen des Sarges geholfen. Die nun aufgetauchten Bilder würden das Familienunternehmen vollkommen zerstören. Schon vorher habe die Familie Maradona das Bestattungsinstitut mit Beisetzungen beauftragt, sie hatte vollstes Vertrauen in das Unternehmen. Das ist nun natürlich vorbei.

Die Mitarbeiter wurden entlassen und müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Verwendete Quellen: bbc.co.uk, nypost.com

jno Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken