Emmanuel + Brigitte Macron: Erst Lehrerin, dann große Liebe

Emmanuel Macron will in Frankreich Präsident werden – mit einer besonderen Première Dame an seiner Seite. Ihre ungewöhnliche Liebesgeschichte bewegt ganz Frankreich

Brigitte + Emmanuel Macron

Die Geschichte klingt so, als hätte ein cleverer Medienstratege sie sich ausgedacht, aber es ist die reine Wahrheit. Und alles, was Emmanuel Macron, 38, über seine Beziehung mit der 24 Jahre älteren Brigitte erzählt, lässt die Franzosen dahinschmelzen. Aber kann seine Liebesbiografie ihm wirklich den Weg in den Élysée-Palast bereiten? Am 23. April trat Macron, Ex-Minister im Kabinett Hollande, in der ersten Runde de Präsidentschaftswahlen an. Am 7. Mai findet die Stichwahl zwischen ihm und Marine Le Pen, 48, (Front National) statt.

Liebe zwischen Schüler und Lehrerin

Für welche Politik genau der Mann steht, der nach seinem Rücktritt als Minister im April 2016 die eher linksgerichtete Partei "En Marche!" ("Auf geht’s!") gründete, darüber rätseln viele noch. Über die Anfänge seiner Beziehung zu Brigitte dagegen sind sie voll im Bilde. Es begann in Amiens, einem beschaulichen Städtchen im Norden Frankreichs, als Liebe zwischen Schüler und Lehrerin.

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Es wurde leidenschaftlich

Eine Amour fou, in die sich der Sohn einer Arztfamilie Mitte der Neunzigerjahre stürzte. Emmanuel war damals 17, Brigitte knapp über 40, unterrichtete Französisch und Latein und leitete die Theatergruppe. Die beiden trafen sich immer freitags, um Eduardo de Filippos Stück "Die Kunst der Komödie" für eine Aufführung umzuschreiben. Brigitte war verheiratet, hatte bereits drei Kinder und verliebte sich in ihren Schüler genauso leidenschaftlich wie er sich in sie. Trotzdem – oder gerade deshalb – veranlasste sie, dass er von Amiens ins 140 Kilometer entfernte Paris ging, um dort sein Abitur zu machen. "Der Kontakt ist aber nie abgebrochen", verrät sie.

Im Gegenteil, es wurde leidenschaftlich.

Schon mit 17 habe Emmanuel ihr verkündet, dass er sie unter allen Umständen heirateten werde. "Die Liebe hat auf ihrem Weg alles mit sich gerissen und mich zur Scheidung getrieben. Ich konnte ihm unmöglich widerstehen."

Starpaare

Ein Bund fürs Leben

Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones  Am 18. November 2000 hat Catherine Zeta-Jones dem 25 Jahre älteren Schauspieler Michael Douglas das Jawort gegeben. Seitdem hat das Paar gemeinsam viele Höhen und Tiefen durchlebt. Besonders ihre Depressionen und seine Krebserkrankung haben der Beziehung schwer zu schaffen gemacht. Ihre zwei gemeinsamen Kinder gaben ihnen immer wieder Kraft.
Carmen und Robert Geiss  Schon in den "Wilden 80ern" sind Carmen und Robert Geiss ein auffälliges Paar. Damals heißt sie allerdings noch Schmitz, ist "Miss Fitness" und arbeitet als Trainerin. Bis heute sind Carmen und Robert Geiss glücklich miteinander verheiratet. In 2019 feiern sie dann sogar 25-jähriges Ehejubiläum, also Silberhochzeit. Am Posing und an den blonden Prachten hat sich in der Zwischenzeit kaum etwas verändert. Das passt!
Faith Hill und Tim McGraw  Kennengelernt haben sich die Country-Stars auf der "Spontaneous Combustion"-Tour in 1996. Seitdem geht das Paar gemeinsame Wege und hat drei Kinder. Aber nicht nur privat, sondern auch musikalisch sind Faith Hill und Tim McGraw ein eingespieltes Team.
Franziska Knuppe und Christian Möstl  Den Bund fürs Leben sind Model Franziska Knuppe und ihr Mann Christian vor 20 Jahren eingegangen. Bei den beiden war es Liebe auf den ersten Blick: Kennengelernt hat sich das Paar in einem Café in Potsdam, in dem Franziska kellnerte, und Christian sie gleich um ein Date bat. 2007 wurde ihre Beziehung dann mit der Geburt von Töchterchen Mathilda gekrönt.

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Brigitte Macron ist auf das Amt vorbereitet 

Gesucht und gefunden: Dieses Motto passt perfekt. "Die beiden so glücklich zu sehen, räumt alle Fragezeichen aus dem Weg", sagt selbst Brigittes Tochter Tiphaine Auzière. Ihre Mutter, inzwischen achtfache Oma, hat den Schuldienst quittiert, um Emmanuels Karriere zu unterstützen. Sie nennt ihn ein "Genie" und schwärmt: "Er ist ein Philosoph, ein Schauspieler, der zum Banker wurde, ein Politiker, ein Schriftsteller, der noch nichts veröffentlicht hat. Und ich bewahre seine Manuskripte auf." Aufzeichnungen, die interessant werden könnten, sollte Macron tatsächlich Präsident werden. Seine Frau wäre für das Amt der Première Dame gewappnet. "Man muss aufrecht bleiben und schweigen", lautet ihr Motto.

Es stört mich nicht, ,die Frau von‘ zu sein.

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