Die 'Chanel'-Tasche Praktische 'Chanel'-Strandtasche

Die 'Chanel'-Tasche
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Stardesigner Karl Lagerfeld verriet das Geheimnis, das hinter seiner außergewöhnlichen, für 'Chanel' kreierten Strandtasche steckt.

Karl Lagerfeld (79) gab bekannt, dass die 'Chanel'-Tasche, die diese Woche in Paris präsentiert wurde, seine Antwort auf ein an Land gespültes Wrack sei.

Der Designer zeigte seine Frühjahr/Sommer Kollektion 2013 für das Luxuslabel auf der Pariser Modewoche. Neben den überdimensionalen Perlen und voluminösen Ärmeln flanierten die Models auch mit riesigen, weißen Strandtaschen über den Laufsteg. Diese wurden mithilfe gigantischer, schwarzer Ringe, welche an Hula-Hoop-Reifen erinnerten, über der Schulter getragen.

Lagerfeld bestätigte, dass ihm die Idee zu der Tasche kam, als er darüber nachdachte, was die modebewusste Frau am Strand so braucht. "Für den Strand. Man braucht Platz für das Strandlaken, nicht? Und dann kannst du sie in den Sand stellen und Dinge daran hängen", verriet er gegenüber 'telegraph.co.uk'.

Der Modezar enthüllte noch weitere Details zu seinen Kreationen, denen so manches fehlte, wofür 'Chanel' sonst bekannt ist. Das berühmte Logo der Marke war kaum zu sehen und der Kreativdirektor entschied sich für eine generell modernere Ästhetik. "Die Energie sollte immer neu sein. Es gibt keine alte Energie. Du kannst Energie nicht aufbewahren. Du kannst das mit Elektrizität machen, aber nicht mit Kreativität", sprudelte es aus dem Modekönig heraus. "Ich benutzte die Perlen und stellte sie überdimensional groß dar und ich präsentierte sie überdurchschnittlich viel, denn ich verzichtete auf den klassischen 'Chanel'-Knopf [an den Jacken], ich befestigte keine Schleifen, ich zeigte keine gesteppten Handtaschen und doch sollten die Menschen es auf den ersten Blick als 'Chanel' erkennen können. Und ich denke, es sieht sehr nach 'Chanel' aus, auch ohne diese sehr liebreizenden Banalitäten", erklärte Karl Lagerfeld seine neue Linie.

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