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Diane von Fürstenberg Karrierepause verursachte Krebs

Diane von Fürstenberg
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Designerin Diane von Fürstenberg ist der Meinung, dass ihr Zungenkrebs als Folge ihrer Berufspause entstand.

Diane von Fürstenberg (65) konnte ihrer Kreativität während ihrer Auszeit von der Modeindustrie keinen Ausdruck verleihen - und bekam Zungenkrebs.

Im Jahr 1994 erhielt die Modemacherin die Diagnose, dass sie an der Krankheit leide - nach einer mehrjährigen Auszeit von der Mode-Industrie. Ihrer Meinung nach wirkte sich genau diese Pause schädlich auf ihre Gesundheit aus. "Ich bin überzeugt davon, dass das etwas mit der Tatsache zu tun hatte, dass ich mich eine ganze Weile nicht ausdrücken konnte", erklärte sie im Interview mit dem 'W'-Magazin.

Diane von Fürstenberg schaffte 1974 mit der Erfindung ihres legendären Wickelkleides den Durchbruch in der Fashion-Branche. Das Design entstand aus dem Bedürfnis nach Unabhängigkeit heraus. Sie wollte von keinem Mann Geld annehmen und auf sich allein gestellt sein. In den frühen 80er Jahren verkaufte sie dann ihre Firma, doch in den späten 90er Jahren erweckte sie ihre Erfindung, nach dem Kampf gegen den Krebs, wieder zum Leben.

"Beim ersten Mal tat ich es, um unabhängig zu sein. Beim zweiten Mal wollte ich der Welt und mir selbst beweisen, dass mein Erfolg kein Zufall war", berichtete sie.

Obwohl ihr erster Schritt in die Modewelt mit dem Ende ihrer Ehe mit Prinz Egon von Fürstenberg zusammenfiel, hat die Designerin nur gute Erinnerungen an diese Epoche in ihrem Leben: "Normalerweise endet das Märchen damit, dass das Mädchen den Prinzen heiratet. Aber meine Geschichte fängt dort an, wo die Ehe vorbei ist", lachte sie.

Abschließend plauderte die gebürtige Belgierin über den Höhepunkt ihrer Karriere, der im Übrigen auch in ihrem Lieblingsjahrzehnt stattfand: "Ich liebte die 70er Jahre. Das war die Zeit zwischen der Pille und AIDS und jeder genoss sehr viel Freiheit auf verschiedene Art und Weise - künstlerisch, emotional und so weiter", erinnerte sich Diane von Fürstenberg.

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