Diane Keaton: Sie hatte Bulimie

Sie wirkt stets selbstsicher und ausgeglichen, doch ihre Schauspielkarriere begann unter äußerst schwierigen Voraussetzungen: Diane Keaton litt mit Anfang zwanzig unter einer Essstörung

Normalerweise hält sich Diane Keaton stets äußerst bedeckt, was ihr Privatleben angeht. In ihren Memoiren mit dem Titel "Then Again" zeigt sich die Schauspielerin nun aber ganz offen und enthüllt, dass sie fünf Jahre lang an Bulimie litt. Keaton war Anfang der 70er Jahre mit dem Filmemacher Woody Allen liiert, als sie an der Essstörung erkrankte. "Es war eine schreckliche Zeit. Es ist grotesk", so die 65-Jährige im Interview mit der Zeitung "US Today".

Tragische Schicksalsschläge

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Besonders die erste Zeit in New York, in der Keaton mit Anfang Zwanzig von ihrer Familie getrennt lebte, hätte zu schweren Krisen geführt. "Meine Mutter hat für mich als Kind alles gemacht, von den Kleidern, die ich mir erträumt hatte, bis zum Zuhören meiner traurigen Geschichten. Als ich dann alleine war, wusste ich nicht, wie ich alles auf die Reihe kriegen sollte", erzählt sie.

Um ihren Kummer zu bewältigen, nahm sie täglich fast 20.000 Kalorien zu sich indem sie sich sowohl zum Frühstück als auch zum Mittagessen unter anderem mit Pfannkuchen, Kakao, Chicken Wings, Schokolade und süßen Getränken vollstopfte, um anschließend alles zu erbrechen. Als Keaton für eine Rolle in dem Broadway-Stück "Hair" dann viereinhalb Kilogramm verlieren sollte, wurden die Probleme noch stärker.

Ihr damaliger Lebensgefährte Woody Allen habe sie dazu ermutigt, eine Psychotherapie zu machen. "Woody hat mir geholfen, eine Struktur ins Leben zu bekommen. Sogar heute bin ich so aktiv wie möglich, damit ich nicht deprimiert werde", sagt Keaton.

aze

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