Influencerin Diana June: Bewegende Worte nach der Beisetzung ihres Sohnes

Influencerin Diana June verlor ihr Baby zwei Tage nach der Geburt im Dezember 2018 - in einem bewegenden Video zeigt die Bloggerin, wie sie sich zurück ins Leben kämpft

Diana June

Hinter der Influencerin Diana June liegen harte Monate. Die Bloggerin verlor nur zwei Tage nach der Geburt ihren Sohn und erhob schwere Vorwürfe gegen das Krankenhaus, in dem sie ihr Kind entbunden hatte. Niemand habe die Sorgen, die sie und ihr Partner zum Ausdruck brachten, ernst genommen. Wie aus dem Obduktionsbefund hervorging, litt Diana Junes Baby zunächst an einer schweren Lungenentzündung und sei schließlich in Folge einer Blutvergiftung am 7. Dezember 2018 gestorben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es Diana June und ihrem Partner die vergangenen Monate gegangen sein muss. Die Trauer war sicherlich schier unbeschreiblich. Umso erstaunlicher, wie sich der Internet-Star jetzt zurück ins Leben kämpft. 

+++ Update 12. Juni 2019: So geht es Diana June heute +++

Ein halbes Jahr nach dem schrecklichen Verlust ihres Sohnes Gregor meldet sich die YouTuberin zurück. Wie findet man nach so einem Schicksalsschlag wieder zurück ins Leben? Wie kann man weitermachen? Diana June zeigt sich in einem YouTube-Video unglaublich stark und tapfer, sagt darin: "Es wird mit jedem Tag immer besser, es wird leichter." Selbst nach dem traurigen Erlebnis blickt sie positiv aufs Leben und schöpft in ihrer Familie und ihren Freunden Kraft. "Es gibt immer etwas, wofür man dankbar sein kann", findet die Influencerin. Beeindruckend, wie sich Diana June wieder zurück ins Leben kämpft. 

Die Katastrophe um ihr Baby

"Warum hat uns nur niemand geglaubt, keiner hat uns erhört. Warum wurden wir belächelt, wir haben so gekämpft, dass jemand was tut, ständig. [...] Die Schwestern und Ärzte haben uns noch als überfürsorgliche Eltern belächelt und am Ende haben wir geschrien 'tun Sie doch etwas'. Er hat sich gequält und sein zartes Herz hat es nicht mehr ausgehalten. Warum waren alle so abgestumpft? Er hatte solche Schmerzen, seine Augen verdreht und Zehen verkrümmt. Es ist eine Ansammlung von tausenden Dingen und dann diese Katastrophe. Warum haben die Schwestern z.B. nie Handschuhe getragen, als sie unser Baby behandelt haben, wir waren alle dabei, als er ständig nasse Haare hatte und schwierig geatmet hat, warum wurde gesagt, wir übertreiben?", schreibt Diana June auf ihrem Instagram-Account.

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(Das Bild haben wir von einem ganz besonders lieben Mitarbeiter vom Begräbnisinstitut erhalten, der uns sehr menschlich und liebevoll durch den ganzen Prozess der Beerdigung geführt hat, danke W.S.) Es ist nicht leicht wieder einen Sinn im Leben oder Lebensfreude zu finden. So viele von euch schreiben uns liebe Worte oder auch erzählen von ihren Geschichten. Es ist verrückt wieviele Menschen tragische Schicksale erleiden und wie wenig darüber gesprochen wird. Zunächst haben wir uns so einsam und unverstanden gefühlt. So verlassen von den Ärzten, denen man so viel Vertrauen schenkte, Vertrauen in Leben. Wir haben unseren Jungen zu Grabe getragen und erstmal Zeit für uns genommen. Es ist alles im Prozess, aber der grausamste Fakt ist, dass diese Institution ein riesiges Krankenhausunternehmen ist und da leider nicht viel Menschlichkeit übrig bleibt. Wir sind dabei anscheinend nicht die einzigen, denn viele von euch schreiben uns über Ihre Erlebnisse in diesem Krankenhaus. Die drei Personen, davon zwei Ärzte, die uns so nahe standen, deren Familie wir eingeladen haben und per Du waren, haben sich seit dem Fall und bei Eintritt der Kriminalpolizei nie mehr bei uns gemeldet. Kein einfaches „Mein Beileid“ oder dergleichen. Hätte man ein reines Gewissen, würde man nicht so handeln. Vielleicht ist der Druck, bzw. Maulkorb so groß? Die entscheidende Frage hier, wie kann man so unmenschlich sein, insbesondere als Arzt? Selber Kinder und Familie haben und andere Menschen so im Stich lassen. Die Mediziner, die uns, bzw. Eltern und Großeltern und natürlich unser Kind so allein gelassen und belächelt haben, lesen das und leben weiter. Ich hoffe ihr wisst was ihr uns angetan habt. Dürfen solche Ärzte überhaupt andere Menschen betreuen, solche Ärzte, die ein Menschenleben nur als Nummer sehen? Wir werden uns jetzt öfters melden, es ist sehr schwer an der Trauer zu arbeiten, aber wir haben uns nicht aufgegeben. Die unzähligen lieben Nachrichten von euch versuchen wir nach und nach zu beantworten. Danke das wir nicht allein sind und ihr seid es auch nicht. In Liebe D&D

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Ihr Baby wurde beigesetzt

Nun fand die Bloggerin auch ebenso emotionale Worte für die Beisetzung ihres Sohnes Gregor. "Es ist nicht leicht, wieder einen Sinn im Leben oder Lebensfreude zu finden", leitet sie ihr trauriges Posting ein. Auf dem Bild ist ein weißer Trauerkranz in Herzform zu sehen. "Im letzten Gedenken an unseren süßen Prinzen" ist auf der Banderole zu lesen. 

Bewegende Worte auf Instagram

"Zunächst haben wir uns so einsam und unverstanden gefühlt. So verlassen von den Ärzten, denen man so viel Vertrauen schenkte, Vertrauen in Leben", schrieb sie in ihrem emotionalen Posting. Danach ließ die Bloggerin ihrer Wut auf die zuständigen Ärzte und Schwestern freien Lauf: "Die Mediziner, die uns, bzw. Eltern und Großeltern und natürlich unser Kind so allein gelassen und belächelt haben, lesen das und leben weiter. Ich hoffe ihr wisst, was ihr uns angetan habt." Die Follower von Diana Junge leiden mit der Betroffenen mit und drücken in ihren Kommentaren ihr Beileid für die Eltern aus. 

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Verwendete Quellen: Instagram

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