DFB-Team: Geschockt von den Terroranschlägen

Während des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Frankreich hat eine beispiellose Serie von Anschlägen Paris erschüttert. Die deutschen Nationalspieler zeigen sich tief bestürzt

Um kurz nach neun Uhr morgens hob die deutsche Fußballnationalmannschaft von Paris mit einer Sondermaschine in Richtung Frankfurt ab.

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Sylvie Meis
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Zuvor hatte das Team um Bundestrainer Joachim Löw die Nacht im Stade de France verbracht und war am frühen Samstag mit einer Polizeieskorte direkt zum Flughafen gebracht worden.

Während des Freundschaftsspiels am Freitagabend (13. November) gegen Frankreich waren auch im TV mehrere Detonationen zu hören gewesen.Die Spieler und Betreuer zeigten sich ob der beispiellosen Anschlagsserie tief erschüttert.

Bewegende Posts der Spieler

"#PrayForParis", schrieb Verteidiger Jérôme Boateng auf Twitter und postete dazu ein zum Friedenszeichen abgewandeltes Bild des Eiffelturms.

Mittelfeldspieler Marco Reus, der nicht in Paris dabei war, und Lukas Podolski taten es ihm gleich. "Was ist das für eine kranke Welt?", fragte Weltmeister Toni Kroos, der ebenfalls nicht für das Spiel nominiert worden war.

"Unsere Gedanken sind bei allen Opfern der tragischen Ereignisse von Paris", kommentierte Benedikt Höwedes.

"Meine Gedanken sind bei denen, die ihre Liebsten verloren haben", schrieb Mats Hummels.

"Wir sind alle erschüttert und schockiert", erklärte Bundestrainer Löw nach Spielschluss.

"Passt bitte auf euch auf"

Auch die Bundesliga-Klubs reagierten mit großer Bestürzung. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Anschläge in Paris und ihren Angehörigen. #PrayforParis", schrieb der deutsche Rekordmeister FC Bayern München.

"An alle in #Paris: Passt bitte auf euch auf", twitterte Borussia Dortmund.

Am Rande des Formel-1-Rennens von Sao Paolo drückten auch die Verantwortlichen der Rennserie ihr Mitgefühl aus. "Ich bete für alle, die in Paris betroffen sind", twitterte Weltmeister Lewis Hamilton.

"Sprachlos angesichts der Tragödie in Frankreich. Meine Gedanken sind mit euch", versuchte Teamkollege Nico Rosberg seinem Schmerz Ausdruck zu verleihen.

Bei den Terrorattacken in Paris sind nach Informationen der Nachrichtenagentur "AFP" mindestens 127 Menschen getötet worden. Etwa 180 wurden verletzt, 80 davon lebensgefährlich.

Terror in Paris

Anschläge bei DFB-Spiel

Zuschauer im Stade de France, Oliver Bierhoff
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