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Deutschland sucht den Superstar RTL will Geld zurückzahlen


Die Zuschauer, die am vergangenen Samstag nach der Abstimmungspanne in der Live-Show von "Deutschland sucht den Superstar" vergeblich für ihren Lieblingskandidaten angerufen haben, sollen nun ihr Geld zurück bekommen. Auch Dieter Bohlen meldet sich zu Wort

Die Aufregung um die Abstimmungspanne am letzten Samstag (2. April) bei "Deutschland sucht den Superstar" geht weiter. Zahlreiche Fans und Anrufer der Show beschwerten sich und witterten Abzocke. Nachdem die Telefonnummern der Kandidaten Zazou Mall und Marco Angelini in der letzten Livesendung vertauscht worden sind, hatte Dieter Bohlen die Abstimmung abbrechen lassen. Keiner der Kandidaten musste die Sendung verlassen. Trotzdem hatten zahlreiche Fans per Telefon oder SMS, für mindestens 50 Cent pro Minute, an der Abstimmung teilgenommen und forderten nach der Sendung ihr Geld zurück. Wie "Bild.de" berichtet, hat RTL nun reagiert und will die Kosten für die Anrufe, die nach der Vertauschung der Nummern, zwischen 22.39 Uhr und dem Abbruch der Abstimmung um 23.54 Uhr eingegangen sind, erstatten. Der Sender kläre derzeit mit den Telefonanbietern, die Kosten gar nicht erst in Rechnung zu stellen. Sollte dies nicht möglich sein, will RTL das Geld direkt, per Kontoüberweisung, erstatten.

In einem Interview mit "Bild.de" äußerte sich jetzt auch Jurymitglied Dieter Bohlen zu der Entschädigungsentscheidung von RTL: "Die Anrufer bekommen ihr Geld zurück. Das ist eine absolut richtige Entscheidung - schnell und unkompliziert. Fairer kann man sich den Anrufern gegenüber nicht verhalten. Ich hoffe, dass damit nun auch die Kritik verstummt."

Neben den Abzocke-Vorwürfen diskutieren wütende Fans im Internet auch darüber, ob die Panne eventuell sogar bewusst herbeigeführt wurde, um einem Duell mit "Wetten, dass..?" aus dem Weg zu gehen. Ursprünglich sollte das Finale von "Deutschland sucht den Superstar" nämlich am 30. April stattfinden - zeitgleich mit Thomas Gottschalks ZDF-Show. Nun wird der Superstar aber erst am 7. Mai gekürt. Die Variante, in der nächsten Mottoshow einfach zwei Kandidaten nach Hause zu schicken, um sich die Verlängerung um eine Show zu sparen, wurde von RTL offensichtlich abgelehnt. Laut "Stern.de" begründete eine Sendersprecherin dies damit, dass die Regeln der Show besagen, dass pro Sendung nur ein Kandidat ausscheiden dürfe. Auch Dieter Bohlen verneinte nach Angaben von "Bild.de" die Frage, ob man "Wetten, dass..?" bewusst aus dem Weg gehen wollte. "Auf keinen Fall. Ich habe mich auf die Duelle mit Thomas Gottschalk immer gefreut und bin sogar traurig, dass es diese in der Form bald nicht mehr gibt. Wer mich kennt weiß, ich gehe keinem gutem Wettstreit aus dem Weg. Ich liebe das," so der 57-Jährige.

Vor dem großen Finale am 7. Mai stehen zunächst aber noch vier weitere Mottoshows.

kma

gala.de


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