Der Graf: Stöpsel für gesunde Ohren

Sänger Der Graf macht sich Gedanken um die Ohren seiner Fans.

Der Graf (40) schützt sich und seine Fans vor zu viel Krach.

Der deutsche Superstar ('Lichter der Stadt') ist ein ausgebildeter Hörgeräteakustiker und hat schon deswegen einen engen Bezug zum Ohr. Seinem Publikum rät der Star, sich vor zu viel Lärm - gerade auch auf Popkonzerten - zu schützen: "Auf unseren Konzerten können sie kleine Pfropfen für die Ohren bekommen. Es reicht nicht aus, sich ein Taschentuch in die Ohren zu stopfen - das erlebt man immer wieder. Darüber machen sich leider nur wenige Gedanken", erklärte der Musiker im Interview mit 'derwesten.de'.

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Die Band 'Unheilig' gibt ihrerseits auf die Ohren des Publikums acht und sorgt dafür, dass es erträglich bleibt: "Wir achten bei unseren Auftritten darauf, dass die Lautstärkepegel so sind, wie sie sein dürfen. Wir haben immer jemanden dabei, der vor Ort die Lautstärke misst. Zusätzlich zum Herrn vom Amt, der dort auch Testmessungen macht. Wenn wir vor 20.000 Leuten spielen, haben wir auch eine Anlage für 20.000 Menschen. Viele Veranstalter machen den Fehler und bauen aus Kostengründen eine zu kleine Anlage auf, die dann nur laut gemacht wird. Das ist nicht gut", erläuterte Der Graf die Maßnahmen zum Hörschutz.

Da seine Konzerte bei der ganzen Familie Anklang finden, hat sich der Künstler auch intensiv mit dem Thema beschäftigt, wie man den Kleinen im Konzertsaal zu laute Sounds ersparen kann: "Zu uns kommt ein Publikum, das zwischen acht und 80 ist. Für kleine Kinder kann man bei unseren Auftritten kostenlos Schallschutz-Kopfhörer ausleihen. Die senken die Hörschwelle ganz stark nach unten ab. Alles kommt wesentlich leiser ans Ohr ran. Für Kinder ist es auf Konzerten auch wichtig, dass sie nicht in der ersten Reihe stehen. Bei uns gibt es immer einen speziellen Familienbereich, der etwas weiter von der Bühne weg ist. Der wird auch noch speziell beschallt, damit es nicht zu laut ist", so der Star.

Mit diesem Engagement möchte er ein Zeichen setzen, das andere Musiker vielleicht übernehmen: "Heute bin ich eine Person der Öffentlichkeit und habe für manche auch eine Vorbildfunktion. Wenn ich Projekte gut finde, setze ich mich dafür ein. Ich will mithelfen, darüber aufzuklären, dass man seine Ohren schützen muss", betonte Der Graf.

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