Der Graf: Er hatte nie einen Masterplan

Der Sänger Der Graf wurde 2010 vom Erfolg völlig überrascht.

Nach zehn Jahren Arbeit: Der Graf (40) musste sich erst an den plötzlichen Erfolg gewöhnen.

Der deutsche Musiker ('Lichter der Stadt') erzählte in einem Interview mit 'stuttgarter-zeitung.de', wie der unglaubliche Erfolg 2010 bei ihm und seiner Band 'Unheilig' einschlug. Alle waren zunächst sehr überrascht: "Geplant ist ja eigentlich nur ein Album gewesen und eine kleine Tour über zwei Monate. Dann nahm das Züge an, die wir nicht geplant haben. Ich glaube, so etwas kann auch niemand planen. Es gab nie einen großen Masterplan, der da hieß: wir bringen jetzt ein Album raus, und das wird der absolute Wahnsinn. Das war schon eine Welle, die da auf einen zukam, und das war auch nicht ganz leicht", bestätigte der elegante Star mit dem tiefen Bariton. Er fühlte sich überrumpelt von der neuen Situation: "Ich habe einen Plan gehabt, und ich habe zehn Jahre drauf hingearbeitet. Ich kam mir mit dem Erfolg vor wie der kleine Junge vom Land, der plötzlich in die Großstadt kommt - wo du dich gar nicht zurechtfinden kannst, wo alles neu ist, ungewohnt", beschrieb der Künstler das ungewohnte Gefühl.

Kylie Jenner + Travis Scott

Tochter Stormi hat ihren ganz eigenen Musikgeschmack

Travis Scott und Kylie Jenner mit ihrer gemeinsamen Tochter Stormi Webster
Travis Scott und Kylie Jenner mit ihrer Tochter Stormi Webster
©Gala

Heute genießen der Graf und seine Band die Aufmerksamkeit des Publikums und den Erfolg, auf den sie so lange hingearbeitet haben: "Wir waren zehn Jahre lang wirklich fleißig. Wir haben das Ziel gehabt, irgendwann mit unserer Musik Erfolg zu haben, und wir haben auch sehr viel dafür getan. Im Grunde genommen ist es ein Arbeitserfolg. Wir haben vor zehn Jahren schon mit unserem ersten Album in Clubs gespielt, aber natürlich haben wir nie in den großen Medien stattgefunden. Und auf einmal kommt da 'Geboren um zu leben‘ und die Leute rufen bei den Radios an und sagen: Spielt das doch mal. Und plötzlich läuft deine Musik im Radio, und du kannst dich einem Publikum stellen, was vorher noch gar nichts von deiner Musik gehört hat. Der Erfolg ist nicht von einer Minute auf die andere gekommen, sondern der ist ja gewachsen", bekräftigte der Graf im Interview.

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