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Ronja Forcher "Ich habe in dieser Pause viel über mich gelernt"

Ronja Forcher
© Getty Images
Ronja Forcher ist am Set von "Der Bergdoktor" erwachsen geworden, doch während der Coronakrise musste sie auf den Wilden Kaiser und ihre langjährigen Kollegen verzichten. Wie sie die Zeit stattdessen genutzt hat und was sie besonders genossen hat, verrät die Schauspielerin im GALA-Interview.

Positiv, positiver, Ronja Forcher: Man hat das Gefühl, dass die Schauspielerin wirklich nichts erschüttern kann. Trotz Coronakrise und Drehpause ist der "Bergdoktor"-Star gut gelaunt, fröhlich und voller Tatendrang.

Ronja Forcher: So hat sie die Zeit während des Lockdowns verbracht

Die Wochen des Lockdowns hat die 24-Jährige bei ihren Eltern verbracht – und in vollen Zügen genossen, wie sie im Interview mit GALA verrät. Existenzängste? Keine Spur. "Irgendwann musste es ja wieder weitergehen, da war ich fest von überzeugt", so Ronja Forcher. Die drehfreie Zeit hat sie zwei bislang geheimen Herzensprojekten gewidmet – wir sind gespannt, mit was uns die fröhliche Schauspielerin bald überraschen wird!

GALA: Wie hat sich die Drehpause angefühlt?
Ronja Forcher: Ich habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht, im Garten entspannt und mich auf den Beginn der Dreharbeiten vorbereitet. Der Drehstart war ja sowieso erst im Mai vorgesehen. Wir sind alle im Team sehr dankbar, dass "Der Bergdoktor" so eine große Fangemeinde hat und wir nun die 14. Staffel drehen dürfen. Macht große Freude! 

Und wie haben Sie sich die Zeit vertrieben?
Während der Lockdown-Zeit habe ich jeden Tag so genommen, wie er kam, ohne mich selbst unter Druck zu setzen, jetzt besonders kreativ und schöpferisch sein zu müssen und habe angefangen, an zwei für mich sehr wichtigen Herzensprojekten zu arbeiten, die jetzt in den letzten Monaten gut gewachsen und aufgeblüht sind. Ich freue mich sehr darauf, bald mehr dazu verraten zu können!

Hatten Sie mit Existenzängsten zu kämpfen?
Nein, überhaupt nicht. Ich bin ein positiv denkender Mensch und irgendwann musste es ja wieder weitergehen, da war ich fest von überzeugt. Außerdem weiß ich, dass wir uns auf unsere großartigen Fans verlassen können, die uns durch eine schwierige, unsichere Zeit helfen und begleiten.

Ich habe mich sehr gut aufgehoben und besonders dankbar gefühlt! 

Sie stehen normalerweise ständig vor der Kamera, haben Sie in dieser Zwangspause einen gewissen Bestätigungsentzug verspürt?
Im Gegenteil, würde ich sagen. Die Zeit war sehr friedlich und ruhig, und das hat mir wahnsinnig gut getan und mir auch die Chance gegeben, ganz auf mich zu hören und meine Zukunft liebevoll zu visualisieren. Die Monate bei meiner Familie empfand ich als sehr wohltuend und ich bin so beseelt, viel Zeit mit meinem 16-jährigen Bruder verbracht zu haben.

Es ist oft wichtig, vor allem als Mensch, der in der Öffentlichkeit steht, sich ganz auf seine Wünsche zu konzentrieren, fernab von fremden Stimmen, die es zwar oft gut meinen, aber dann doch keinen ganzen Einblick in dein Inneres haben.

Alles in Allem habe ich in dieser Pause viel über mich gelernt und wurde in vielem auch bestätigt, was mir gut tut und was eher nicht. 

Hat sich Ihre Sicht auf bestimmte Dinge durch die Krise verändert?
Nein, ich wurde ehr noch in meiner Grundhaltung bestärkt. Ich bin schon immer ein stets positiv denkender Mensch und versuche jeden Augenblick zu genießen.

Wichtig ist mir, das sich alle Menschen so behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten. Sich respektieren, egal welche Hautfarbe, egal welche Herkunft. Jeder ist Mensch.

Danach versuche ich immer zu handeln und meine Stimme zu erheben, wenn Unrecht geschieht. Wichtig ist für mich die Natur, dafür setze ich mich auch ein.

Ronja Forcher über die Situation bei "Der Bergdoktor"

Wie fühlt es sich an, wieder am Set zu sein?
Ein wunderschönes Gefühl war das. Endlich wieder die lieben Kollegen und das gesamte Team zu treffen, den Wilden Kaiser zu sehen und loslegen zu können. Ich bin sehr happy!

Sind die Dreharbeiten unter den aktuellen Sicherheitsbestimmungen besonders schwierig?
Wir bekommen das ganz gut hin! (lacht) Ihr werdet es dann in der kommenden Staffel sehen. Wir tragen zwischen den Drehs Mund- und Nasenschutz und halten uns sonst an die üblichen Hygienemaßnahmen.

Macht Ihnen die Schauspielerei momentan genauso viel Spaß wie vor der Coronapandemie?
Natürlich. Daran hat sich nichts geändert. (lacht) Ich habe einen Traumberuf, der mir sehr viel Freude bereitet.

Ich freue mich auf alles, was noch auf mich zukommt und sehe der Zukunft mit weit geöffneten Armen und Herzen entgegen! 

Haben Sie Urlaubspläne für den Sommer? 
Ich habe jetzt erst einmal bis einschließlich August Drehtage. Wir müssen ja einiges aufholen, aber wir sind sehr gut im Plan. Danach wird man sehen, ob Zeit für Urlaub bleibt.

Verwendete Quellen:eigenes Interview

Gala

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