Der Bachelor: Die große Enttarnung

Im Fernsehen die große Liebe finden - Pustekuchen! Jetzt kommen immer weitere Details über die große TV-Lüge vom "Bachelor" ans Licht

Der Bachelor

Der Bachelor

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Eine Villa in Südafrika, Traumdates und Traummaße, die Suche nach der großen Liebe: Das alles spielt sich allerdings nur im Fernsehen ab - hinter den Kulissen der RTL-Sendung "Der Bachelor" sieht es jedoch vermutlich ganz anders aus. Denn immer mehr Ex-Kandidatinnen geben pikante Details von den Dreharbeiten, den Verträgen und falschen Versprechen preis. Gala.de hat die TV-Lügen zusammengetragen:

Andreas Gabalier

Erste Worte nach der Trennung: "Mein Herz ist gebrochen"

Andreas Gabalier: Erste Worte nach der Trennung: "Mein Herz ist gebrochen"
Andreas Gabalier und Silvia Schneider sind getrennt. Der Sänger erklärt, wie es zu dem Beziehungsaus gekommen ist.
©Gala / Brigitte

Jede spielte ihre Rolle:
"Die Produktion hat Rollen unter uns verteilt. Schon nach der ersten Folge wurde festgelegt, wer welchen Part spielen sollte – der Vamp, die Freche, die Zurückhaltende. Uns war das überhaupt nicht recht. Aber durch den Schnitt haben sie uns dann so dargestellt, wie sie wollten", verrät eine Kandidatin "Bunte.de". Zudem stimme auch nicht, dass sich die Frauen in der Hoffnung beworben hätten, endlich ihrem Traummann zu begegnen. Denn sämtliche Teilnehmerinnen seien gecastet. Das hatte Teilnehmerin Georgina bereits gegenüber der "Bild" erzählt. Um zu vertuschen, woher die Frauen wirklich kamen, wurden ihnen Jobs angedichtet. Eine, so Georgina, arbeite eigentlich als Stripperin.

Versprochen wurde vieles:
"Manchmal hieß es: 'Cut, die Kamera ist aus', und dann haben sie trotzdem weitergefilmt und das Material verwendet." Außerdem habe RTL den Kandidatinnen zugestanden, dass Aussagen, die sie revidieren wollten, eh nicht genommen würden, weil es sich schließlich um eine Familiensendung handele. Die Teilnehmerinnen schenkten dem Glauben und staunten später nicht schlecht, als sie eben diese Sätze im TV wiedersahen. Generell seien die Kandidatinnen mit "einem exklusiven" Abenteuer und dem Versprechen geködert worden, es handele sich nicht um ein hochwertiges TV-Format, das nichts mit den üblichen Reality-Soaps zu tun habe.

Ein Schlückchen in Ehren gab es immer:
Schon Kandidatin Georgina erzählte gegenüber "Bild", dass sie "rund um die Uhr abgefüllt" wurden, eine andere Rosen-Anwärterin bestätigte: "So waren wir breit und allzeit bereit." Doch in der Villa knallten nicht nur die Champagnerkorken: "Die Nacht der Rosen hat beispielsweise zehn Stunden gedauert und wir haben jede Stunde mit Sekt angestoßen. Dazwischen gab es noch Tabletts mit Tequila. Nüchtern war da keiner mehr am Ende", so die anonyme Quelle von "Bunte.de". Die Stellungnahme von RTL dazu fiel dann auch ernüchternd aus: "Die Damen sind über 18 Jahre alt und durften sich selbst bedienen."

Keine Chance auf Liebe:
Selbst wenn es gefunkt haben sollte, die Siegerin habe keine Chance, Rosenverteiler Paul tatsächlich kennenzulernen: "Er darf ja laut Vertrag seit dem Abschluss der Dreharbeiten im vergangenen Oktober keinen Kontakt mehr mit ihr haben." Daraus könne sich ja dann auch nichts entwickeln, stellt eine Informantin richtig fest.

Traumkörper und Zickenkrieg:
Da viele Teilnehmerinnen über Agenturen gecastet wurden, hatten fast alle Kandidatinnen Traummaße. Über Finalistin Anja sei gelästert worden, weil sie weibliche Rundungen hat: "Sie wurde nur 'das Walross' genannt, vor allem, weil sie sich immer noch so aufreizend angezogen hat." Dass solche unbegründeten Lästereien entstehen, sei klar provoziert worden, erzählt die Kandidatin weiter: "Die Kameras und Mikrofone liefen von 8 bis 22 Uhr. Es gab kein Fernsehen, man durfte kein Buch lesen, wir waren eingesperrt in der Villa. Die haben es darauf angelegt, dass es Zoff in der Villa gibt, und dazu kam es dann auch immer wieder." Vonseiten des Senders sagte man dazu, dass es bei 20 verschiedenen Frauen natürlich sei, dass sich nicht alle verstehen.

Romantik auf Knopfdruck:
"Bei den Dreamdates mit den drei Finalistinnen haben die von der Produktion für die Kandidatinnen und den Bachelor nur eine gemeinsame Suite gebucht. Es war ganz klar, dass da was laufen sollte, in der Suite waren keine Kameras dabei", erzählt die Informantin jetzt. Mindestens eine Kandidatin habe mit Paul Sex gehabt. In den Drehpausen habe die Produktionsfirma Anweisungen gegeben, welche Handlungen noch dramatischer aussehen müssen. Zudem habe sie sich immer um eine romantische Atmosphäre bemüht, und auch hier wirkte der ständig ausgeschenkte Alkohol enthemmend.

Wer ist eigentlich Paul?
Der vermeintlich wohlhabende Bachelor Paul ist weder vermögend, noch wohnt er in einem großen Penthouse im 20. Stock - und auch die Villa in Südafrika ist natürlich nicht seine eigene. Der für den Vertrieb einer Alkoholmarke zuständige Hamburger wohnt nämlich in der fünften Etage einer 55 Quadratmeter großen Einzimmerwohnung in Hamburg-Winterhude und bewahrt die geringe Anzahl seiner Bücher im Kühlschrank auf, berichtete die "Bild". Auch wenn in diesem Fall die Wahrheit gar nicht so schockierend wäre, die Kandidatinnen fühlen sich hinters Licht geführt. Außerdem sei der 30-Jährige Möchtegern-Playboy alles andere als auf der Suche nach der echten Liebe gewesen: "Paul wäre am liebsten mit jeder ins Bett gegangen. Der wollte ganz sicher keine feste Freundin. Bei einer ging es zur Sache! Die hatten richtig Sex! Das wissen alle. Das wurde natürlich nie im TV verraten", erzählte eine anonyme Kandidatin der "Bild". Und dass er im Fernsehen jede Einzelne immer überragte, hatte auch seinen Grund: Denn die Kandidatinnen mussten für ihn ihre hohen Schuhe ausziehen."Das war Gesetz!"

Fazit
"Der Bachelor" ist vermutlich nur ein Quoten-Märchen: Aber auch diese Erkenntnis wird eingefleischte Fans und Schaulustige nicht davon abhalten, mittwochs um 21.15 Uhr vor dem Einschlafen den Fernseher anzuschmeißen.

dla

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