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Demi Moore Sie hat endlich eingecheckt

Demi Moore
© Action Press
Liebeskummer, Drogensucht und Essstörungen - Demi Moore steckt tief in einer Lebenskrise. Der spirituelle Lehrer und Arzt Deepak Chopra soll ihr nun helfen

Viel zu lange hatte sie die Augen vor der Realität verschlossen,

sich selbst vorgemacht, dass ja eigentlich alles gar nicht so schlimm sei - und den falschen Beratern vertraut. Jetzt ist Demi Moore, 49, endlich aufgewacht. Der finale Weckruf dürfte am 23. Januar ihre Einlieferung ins Sherman Oaks Hospital gewesen sein, zugedröhnt mit Lachgas und Tabletten war sie in der Notaufnahme gelandet. Jetzt hat Demi freiwillig eingecheckt im "Chopra Center for Wellbeing" in Carlsbad, Kalifornien.

Dort richten sich ihre Hoffnungen auf Deepak Chopra, den Gründer und Betreiber der Klinik. In Hollywood gilt der 65-Jährige als Guru der Stars: Zu seinen Klienten zählten Oprah Winfrey und Lady GaGa, und auch Demi vertraut dem gebürtigen Inder, der bereits zahlreiche Bestseller über alternative Medizin, Spiritualität und Ayurveda geschrieben hat. Bereits vor 16 Jahren reiste sie zu ihm nach Indien, dem britischen "Mirror" verriet sie, dass Chopras Buch "Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs" ihre "ganz persönliche Bibel" sei. Nimmt sie nun Abstand von der jüdischen Lehre Kabbala, bei der sie in jüngster Vergangenheit Rat suchte? "Demi ist endlich so weit, dass sie sich wegen ihrer Medikamentenabhängigkeit und Magersucht helfen lassen will und glaubt, dass Chopra dafür genau der Richtige ist", heißt es aus ihrem Umfeld.

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Auf den überfälligen Schritt reagiert ihre Familie mit zwiespältigen Gefühlen. Während Bruce Willis, der seine Ex-Frau zuletzt beharrlich zu einem Entzug drängte, Ashton Kutcher und die älteste Tochter Rumer sie hundertprozentig unterstützen, sind Scout und Tallulah mit der Situation überfordert. Sie gingen auf Distanz zur Mutter. "Es ist ein Schock für die beiden, dass ihr bislang vermeintlich perfektes Leben komplett aus den Fugen geraten ist", zitiert "US Weekly" einen Freund der Familie.

Rumer Willis, 23, flog am Wochenende zu einer Thomas Sabo Party in München ein. Sie wirkte bedrückt und reiste am nächsten Morge
Rumer Willis, 23, flog am Wochenende zu einer Thomas Sabo Party in München ein. Sie wirkte bedrückt und reiste am nächsten Morgen wieder Richtung L. A. ab.
© Picture Alliance

Rumer war am Wochenende für eine Thomas-Sabo-Party in München aus L. A. angereist. Die Jungschauspielerin trug dezentes Make-up und lächelte kaum. Zu ihrer Mutter wollte Rumer sich nicht äußern. "Ich bin nur hier, um über den Schmuck zu sprechen", sagte sie mit leiser Stimme. Im kommenden Frühling, sagte sie noch zu Gala, hoffe sie, mit mehr Zeit nach Deutschland kommen zu können. Laut Deepak Chopra sind die meisten Beziehungsprobleme auf den Narzissmus der Beteiligten zurückzuführen. "Es bedarf der Selbstreflexion, um den Narzissmus zu überwinden. Ohne Selbstreflexion kein Wachstum", so Chopra. Demi Moore hat sich in die Obhut eines erfahrenen Therapeuten begeben. Es wird sich zeigen, ob sie es schafft, über sich selbst hinauszuwachsen. Es wäre nicht das erste Mal. Alexander Nebe, Annette Dönisch

gala.de


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