Demi Moore: Als Botschafterin in Nepal

Im Hollywood-Geschehen gibt sich Demi Moore gern als die Harte. Doch im Rahmen einer CNN-Dokumentation reiste sie nun nach Nepal. Und zeigte sich von einer überraschend weichen Seite

Viele Hollywood-Stars nutzen ihre Berühmtheit, um auf Probleme in der Welt aufmerksam zu machen. Auch Demi Moore und Ashton Kutcher setzen sich für wohltätige Zwecke ein. Gemeinsam gründeten sie die "Demi and Ashton Foundation" ("DNA"), die gegen den Menschenhandel und insbesondere gegen die Sexsklaverei von Kindern kämpft. Demi Moore reiste nun nach Nepal, um sich von der schrecklichen Lage dort ein Bild zu verschaffen. Begleitet wurde sie dabei von Reportern des Fernsehsenders CNN.

Auf der offiziellen Homepage der "DNA" veröffentlichen Demi und Ashton erschreckende Zahlen. "Zwei Millionen Kinder werden zur Prostitution innerhalb des weltweiten Handels mit Sexsklaven gezwungen", heißt es. Und dieses Problem betreffe auch die westlichen Länder: "Allein in den Vereinigten Staaten werden zwischen 100.000 und 300.000 Kinder versklavt und für sexuelle Zwecke verkauft."

Besonders schlimm ist die Lage jedoch in Nepal. Der Sender CNN berichtet auf seiner Internetseite, dass dort jährlich Tausende von Mädchen mit der Aussicht auf eine Arbeit in die Großstädte gelockt werden. Tatsächlich werden diese Kinder dann auf brutale Art und Weise zur Prostitution gezwungen.

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Demi Moore traf bei ihrem Besuch auch Anuradha Koirala, die für ihr Engagement gegen den Menschenhandel letztes Jahr zum "CNN Hero" gewählt wurde.

Als Botschafterin für das "CNN Freedom Project" reiste Demi Moore nach Bhairahawa, einem der Hauptumschlagspunkte des Menschenhandels zwischen Nepal und Indien. Vor Ort sprach sie mit zahlreichen Mädchen, die verschleppt, gefoltert und missbraucht wurden. Einige dieser Opfer sind erst elf Jahre alt. Außerdem begleitete sie die Grenzbewacher bei der gefährlichen Jagd auf Menschenschmuggler.

Mit Nepals Premierminister Jhalanath Khanal besprach sie die kulturellen Schwierigkeiten des Landes, die durch den Menschenhandel entstanden sind. In diesem Zuge versprach Khanal der Hollywood-Schauspielerin, dieses Problem mit einer neuen Verfassung anzugehen, die "Frauen jede Form von Recht verschaffen" würde.

Immer an Demis Seite waren bei ihrer Reise die Kameras, um das Erlebte für die Dokumentation "Nepal’s Stolen Children" festzuhalten. Diese wird am Sonntag (26. Juni) auf CNN ausgestrahlt.

kse

Zwischen all dem Leid gab es bei Demis Reise auch schöne Momente: Hier freut sie sich über das niedliche Baby auf ihrem Arm.

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