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Demi Lovato Ihr Leben nach der Rehab


Essstörung, Gewaltausbrüche, Selbstverletzung: Demi Lovato erzählt, dass sie bereits ihr Leben lang mit diesen Problemen gekämpft hat und verrät, dass prominente Freunde sie unterstützen

Drei Monate lang hat sich Demi Lovato Ende 2011 in Therapie begeben, um sich ihren schlimmen Problemen zu stellen. Von Essstörungen, Depressionen und Selbstverletzung war die Rede. Nun ist Lovato mit einem neuen Album zurück und der ehemalige Disney-Star hat einiges über sich gelernt.

"Ich wurde mit einer Essstörung geboren", erzählt die 19-Jährige im Gespräch mit der britischen Zeitung "Daily Mail". "Ich hatte nie ein normales Verhältnis zum Essen." Schon im Windelalter habe sie sich zu dick gefühlt, im Alter von acht Jahren sei sie süchtig nach Essen gewesen, mit zwölf setzte Magersucht ein, die sich in Bulimie verwandelte.

Hinzu kamen selbstzerstörerische Tendenzen. "Ich habe mich hauptsächlich geritzt, was schrecklich war. Ich habe mich definitiv mit Alkohol und Drogen selbst betäubt," gibt die Sängerin zu. "Ich war eine ganze Weile traurig und depressiv aber ich konnte nie sagen, dass ich Hilfe brauche", so Lovato. Der Auslöser für den wichtigen Schritt zu einer Therapie war dann ihr Ausraster gegenüber einer Tänzerin auf ihrer Tour. Nach diesem Vorfall habe endlich auch ihre Mutter gemerkt, dass sie Hilfe brauche.

Die Zeit in der Klinik in Chicago hat Demi Lovato gut getan. "Es hat mich demütig gemacht. Ich war es gewohnt, in Hotelzimmern aufzuwachen und Frühstück zu bestellen. Nun musste ich mein Bett selbst machen. Ich durfte auch nicht alleine ins Bad, weil sie Angst hatten, dass ich mich verletze oder übergebe. Und wir hatten keine Handys", erzählt sie von der Therapie.

Vor allem Freunde und Familie haben ihr während dieser schwierigen Zeit geholfen, darunter auch Stars wie Miley Cyrus, Selena Gomez und Kim Kardashian. Sie hätten sie immer angerufen und sorgen nun für sie. "Diese drei stehen mir wirklich nah", sagt Lovato dankbar.

Damit es ihr auch außerhalb der der Klinik gut geht, wohnt nun jemand bei ihr, der aufpasst, dass sie genügend Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt. denn auch wenn Demi Lovato sich mittlerweile besser fühlt, ganz geheilt ist sie noch längst nicht. "Es ist eine Sucht und ich werde sie für den Rest meines Lebens bekämpfen müssen," hat sie erkannt.

sst

gala.de


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