David Oakes: Sexszenen mit Gefühl sind schwierig

Schauspieler David Oakes machen alberne Affären und sogar Vergewaltigungen vor der Kamera nicht viel aus, aber emotionale Sexszenen findet er peinlich. 

David Oakes (29) hätte wahrscheinlich ein Problem damit, eine richtig emotionale Liebesszene zu spielen. 

"Die meisten der Sexszenen, die ich bisher gespielt habe, waren entweder nicht einvernehmlich oder sie waren total lustig. Es ist einfach nur urkomisch, wenn man da so nackt nebeneinander steht und sich irgendwie ganz merkwürdig aneinander klammert …", erinnerte sich der britische Schauspieler ('Die Säulen der Erde') im Interview mit 'Cover Media' an seine "albernen Affären-Szenen" aus 'Die Borgias'. "Ich musste noch nie im Leben eine Sexszene drehen, in der ich auf romantische Art und Weise mit einer Frau Liebe gemacht habe, so richtig mit Leidenschaft, als ob ich sie nie wieder verlieren wollte. Ich glaube, das wäre sehr viel schwieriger. Man würde wahrscheinlich nicht viel dabei sagen und es einfach nur machen - Take nach Take nach Take. Ich denke, das würde ich schon ziemlich peinlich finden."

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Sex vor der Kamera wird dann einfach, wenn die Situation total absurd ist, ergänzte der Star: "Es ist so viel einfacher, komplett in seine Rolle einzutauchen und eine Szene zu drehen, die ohne das Einverständnis des anderen erfolgt oder etwa Inzest mit seiner Mutter in der Badewanne zu treiben oder aber seine Schwägerin in ihrer Hochzeitsnacht zu verführen. Das alles war irgendwie lustig, denn so etwas passiert im wirklichen Leben normalerweise nicht." 

Im Gegensatz zu anderen Schauspielern macht es dem Engländer auch nichts aus, sich selbst auf der Leinwand oder dem TV-Bildschirm zu sehen. "Ich denke, sich selbst im Nachhinein anzuschauen ist der einzige Weg, um besser zu werden. Ich probiere gerne verschiedene Dinge aus. Und wenn man sich im Nachhinein anguckt, wie man gespielt hat, dann kann man sehen, ob diese Dinge funktionierten oder eben  nicht." Von dieser Strategie machte der Künstler besonders bei den 'Borgias' Gebrauch, denn die Serie drehte er über einen Zeitraum von zwei Jahren. "Eine Serienfigur wächst und verändert sich. Mein Charakter [Juan Borgia] ist zu Beginn der Serie ein ganz anderer als zum Ende hin … Ich durfte mit der Rolle spielen und verschiedene Dinge ausprobieren. Manche Sachen verwarf ich wieder, andere behielt ich bei. Das war sehr spannend", erinnerte sich der Wahl-Londoner.

Was dabei rausgekommen ist, können die Zuschauer wieder ab Donnerstag und Freitag erleben, wenn die letzten Folgen der zweiten Staffel von 'Die Borgias' mit David Oakes jeweils ab 20.15 Uhr auf Kabeleins ausgestrahlt werden. 

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