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David Beckham Er holt die Flamme nach London

David Beckham
© Reuters
Große Ehre für den Fußballer: David Beckham durfte gemeinsam mit Prinzessin Anne und dem Londoner Bürgermeister das Olympische Feuer aus Athen abholen. Dabei wurde er plötzlich selbst zum Adligen

Das Wetter an diesem Tag kannten sie aus ihrer Heimat. Als David Beckham gemeinsam mit Prinzessin Anne und dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson am Donnerstag (17. Mai) die Olympische Flamme in Athen entgegennahm, regnete es in Strömen. Doch der Regen hat scheinbar auch Respekt vor der Bedeutung des Olympischen Feuers, soll er doch laut der britischen Zeitung "The Sun" aufgehört haben, sobald die Flamme ins historische Panathinaikos Stadion gebracht wurde.

Der Vorsitzende des griechischen Olympischen Komittees, Spyros Capralos, übergibt die Flamme an Prinzessin Anne.
Der Vorsitzende des griechischen Olympischen Komittees, Spyros Capralos, übergibt die Flamme an Prinzessin Anne.
© Reuters

Beckham war als offizieller Botschafter der Olympischen Spiele 2012 in London Teil der Delegation, die das Olympische Feuer empfing. Als wenn das nicht genug der Ehre wäre, kündigte ihn der Stadionsprecher als "Sir David Beckham" an und verlieh ihm damit einen ritterlichen Adelstitel, den der 37-Jährige gar nicht besitzt.

Wirklich adelig hingegen ist die Vorsitzende der "British Olympic Association". Und Prinzessin Anne ist Olympia-erfahren, da sie als Reiterin selbst an den Spielen 1976 in Montreal teilgenommen hatte. David Beckham hingegen war als Sportler noch nie dabei. Das könnte sich in London allerdings ändern. Er ist mit in der engeren Auswahl für das olympische Fußballteam des Königreichs. Dass das sein großer Traum ist, hatte er in Interview immer wieder betont.

Eine Sonderbehandlung als Botschafter von Olympia lehnt er jedoch ab: "Er muss die Leute ins Team wählen, von denen er glaubt, sie können die Trophäe gewinnen", sagte Davis Beckham laut "Eonline.com" über den britischen Teammanager Stuart Pearce.

Vielleicht kann sich David Beckham für die Mannschaft empfehlen, wenn er es schafft, die Flamme heil nach Großbritannien zu bringen. Sie soll am Freitag (18. Mai) vom südenglischen Cornwall aus auf eine 70-tägige Reise durch mehr als 1000 Städte und Dörfer gehen. Dabei legen die Fackelträger 12 800 Kilometer zurück, bevor die Flamme am 27. Juli das Feuer im Olympiastadion in London entzünden wird.

iwe

gala.de


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