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David Beckham "Ich mache, was die Familie will"


Er bleibt mit Victoria und den Kindern in Los Angeles. David Beckham erklärt, warum ihm die Entscheidung so leicht fiel

Das Einzige, was David Beckham in nächster Zeit wechseln wird,

sind die Windeln von Töchterchen Harper Seven. Das Top-Angebot des Pariser Klubs Saint Germain hat er abgelehnt. Stattdessen will er auch die nächsten zwei Jahre in Kalifornien bleiben und für LA Galaxy spielen - keine Entscheidung gegen den französischen Verein, sondern für seine Familie.

"Vor zehn Jahren war es einfacher, Entscheidungen im Sinne unserer Karrieren zu treffen", erklärte der 36-Jährige nun in einem Google-Interview. "Doch jetzt haben wir drei fantastische Jungs und ein kleines Mädchen, um die wir uns kümmern müssen. Ihr Wohl hat für uns höchste Priorität." Becks gibt zu, dass ihm diese Entscheidung keineswegs leicht gefallen sei. Schließlich bekäme man in seinem Alter nur noch selten so verlockende Angebote. "Doch letztendlich mache ich das, was die Kinder und Victoria wollen. Meine Familie ist in Los Angeles sehr glücklich. Wir haben das Leben hier für uns entdeckt und genießen, was das Land zu bieten hat." Es ist das erste Mal, dass David Beckham bewusst auf einen Karriereschritt und viel Geld verzichtet. Dennoch schwingt bei der Verkündung dieser Entscheidung keine Reue mit. Sein Beruf mag Profi-Fußballer sein - seine Lebensaufgabe ist längst eine andere: Daddy.

David Beckham, 36, lenkt seine Karriere in eine ruhigere Richtung: Der Fußball-Star will mehr Zeit mit der Familie verbringen -
David Beckham, 36, lenkt seine Karriere in eine ruhigere Richtung: Der Fußball-Star will mehr Zeit mit der Familie verbringen - Baby Harper hat Daddy überzeugt.
© Action Press

Mein stolzester Besitz, so nennt David Beckham seine Familie. Er schwärmt davon, mit seinen drei Söhnen Brooklyn, 12, Romeo, 9, und Cruz, 6, zu kicken oder Taekwondo zu üben, sie zur Schule und zum Training zu fahren. Und wenn er von seiner "Prinzessin" Harper Seven spricht, glänzen seine Augen noch mehr als sonst schon. "Ich kann noch immer nicht glauben, dass ich eine Tochter habe", sagt David Beckham und klingt dabei sehr liebevoll. "Alles an ihr ist so feminin, die Art, wie sie sich bewegt, wie sie isst, wie sie lacht." In jedem Nebensatz lässt er durchklingen, wie sehr er sich seiner Verantwortung bewusst ist und dass sich bei ihm zurzeit jeder Gedanke um seine Familie dreht. Mit David Beckhams Absage an Saint Germain wird sich sein großer Wunsch, die Teilnahme an der Olympiade 2012 in London, nun kaum mehr erfüllen. Zwar betont er nach wie vor, wie gern er Kapitän des englischen Teams wäre. Dafür müsste er allerdings in einem renommierten europäischen Klub spielen. Sein großer Traum ist geplatzt - aber ein anderer, noch größerer Traum ist wahr geworden: eine glückliche Familie, die das Leben unbeschwert genießen kann. Her mit dem Babybrei! Anna-Lena Koopmann

gala.de

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