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Danny DeVito Kleines Sprachgenie


Danny DeVito lieh der Hauptfigur in dem Animationsfilm "Der Lorax" auch in der deutschen Version seine Stimme - und stieß bei einem bestimmten Wort immer wieder an seine Grenzen

Als Danny DeVito am Sonntag (4. März) in Berlin landete, war die Aufregung groß: Zahlreiche Fotografen warteten am Flughafen Tegel auf den Filmstar aus Hollywood. Der 67-Jährige strahlte in die Kameras, von Star-Allüren keine Spur.

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Der Grund für seinen Hauptstadt-Besuch: DeVito rührt für den Animationsfilm "Der Lorax" derzeit kräftig die Werbetrommel, reist um die ganze Welt. Auf seine Sprechrolle in dem 3-D-Streifen kann der 1,50 Meter kleine Mann auch stolz sein: Schließlich lieh er der Hauptfigur, einem schnauzbärtigen Gnom, nicht nur in der englischen, sondern auch in der italienischen, spanischen, russischen und deutschen Version seine Stimme.

Um möglichst akzentfrei zu sprechen, ließ sich der Schauspieler von verschiedenen Sprachlehrern helfen. Oft stieß er dabei an seine Grenzen: Besonders das deutsche Wort "ich" sei für ihn laut dem "Tagesspiegel" eine echte Herausforderung gewesen.

Doch die Mühe hat sich gelohnt: Die Verfilmung des Kinderbuchautors Dr. Seuss ist ein echter Hit in den USA und spielte laut "Los Angeles Times" schon in der ersten Woche 70,7 Millionen Dollar (52 Millionen Euro) ein. Damit ist er der bisher erfolgreichste Film des Jahres.

Am 19. Juli soll der Film laut "imdb.de" auch in den deutschen Kinos starten. Die Geschichte um Umweltzerstörung und den richtigen Umgang mit der Natur begeistert sicher auch hierzulande - und das wird nicht zuletzt auch an der außergewöhnlichen Leistung von Danny DeVito liegen.

aze

gala.de


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