Daniela Karabas + Jens Büchner: "Ich habe mich leer gefühlt"

Im Interview mit GALA verrät Daniela Karabas, wie es ihren Zwillingen geht, wie ihre Zukunftpläne aussehen und ob sie noch mehr Kinder mit Jens Büchner haben möchte

Daniela Karabas + Jens Büchner

Jens Büchner und Daniela Karabas wurden im Frühjahr Eltern von Zwillingen. Doch die Geburt war schwer, die Babys kamen zwei Monate zu früh zur Welt und mussten unter ständiger Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Im Interview mit GALA verriet Daniela nun, wie es den Kindern geht, wie ihre Zukunftpläne aussehen und ob die Familienplanung noch fortgesetzt wird.

Was haben Sie gefühlt, als klar wurde, dass die Zwillinge nach der Geburt im Krankenhaus bleiben müssen?

Ich habe mich leer gefühlt. Solche Situationen erlebt man nicht bewusst, denke ich, man funktioniert einfach nur. Zumindest war es bei mir so.

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©RTL / Gala

War ihr Leben in Gefahr?

Naja, eigentlich ist es ja so, dass bei Neugeborenen der Herzmuskel die Herzklappe sofort schließt. Bei meinen Zwillingen war das nicht der Fall und deshalb besteht natürlich eine Lebensgefahr und dazu kommen noch die Gefahren, die bei Frühchen ohnehin schon bestehen.

Wie sah Ihr Tagesablauf aus, als die Babys noch nicht wieder zu Hause waren?

Es war insgesamt sehr stressig. Morgens musste immer schon ganz früh der Haushalt gemacht werden, denn danach ging es direkt nach Palma ins Krankenhaus, was eine Stunde entfernt liegt. Dort sind wir drei oder vier Stunden geblieben, dann mussten wir wieder zurück, denn die großen Kinder wollten ja auch noch versorgt werden.

Jens Büchner und seine Zwillinge

Wie sieht er heute aus?

Ich weiß oft gar nicht mehr, wie spät es ist. Weder beim Aufstehen, noch beim Schlafengehen. Die Zeit vergeht im Flug! Die meiste Zeit verbringe ich im Haus und habe auch deswegen überhaupt kein Zeitgefühl mehr. Ab und zu nehmen wir uns vor, einen kleinen Spaziergang zu machen und auf einmal ist es fünf Uhr am Abend. Ich will aber auch nicht, dass die Kinder bei allem helfen, das müssen sie nicht machen.

Sind die Babys über den Berg oder folgt noch weitere Beobachtung oder folgen Untersuchungen?

Wir müssen noch regelmäßig zum Kinderarzt und ins Krankenhaus fahren, für die besondere Nachsorge. Sie sind halt noch ziemlich klein, aber das holen sie langsam auf, denn sie essen momentan sehr, sehr gut.

Wie gehen Sie mit Kritik der Fans um?

Eine Zeit lang gab es ganz viel negative Kritik und das machte mir sehr zu schaffen, weil das teilweise wirklich bösartig war. Mittlerweile lese ich es gar nicht mehr – mein gesamtes Umfeld hat auch ein Lese-,Vorlese-,Weitergabe-Verbot. Seitdem geht es mir besser. Konstruktive Kritik wäre ja hilfreich, aber wenn man einfach als Mutter angegriffen wird oder Zweifel an der Vaterschaft von Jens verbreitet werden, tut das richtig weh.

Wollen Sie weitere Kinder?

Nein, eher nicht. Realistisch gesehen denke ich, dass wir mit dem Thema Kinderkriegen durch sind. Wenn wir jetzt nur ein Kind bekommen hätten, wäre es vielleicht anders. Aber mit den Zwillingen bin ich glücklich. Gerade auch weil es ein Junge und ein Mädchen geworden sind.

Jens und Daniela sind glücklich mit ihren Zwillingen

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Welche neuen Projekte stehen an?

Ich möchte mich in der Zukunft irgendwann für soziale Projekte auf Mallorca einsetzen. Vor allem für Menschen mit Depressionen oder Frauen in Notsituationen, zum Beispiel in Frauenhäusern. Es ist mir wichtig, dass ich mich für Projekte einsetze, die Menschen in Situationen helfen, von denen ich weiß, wie sie sich anfühlen und die ich vielleicht sogar selbst schon erlebt habe.

Mehr von Daniela und Jens gibt es heute Abend auf VOX um 20.15 Uhr bei "Goodbye Deutschland".

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