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Demütigungen, Drogen, ... Daniel Küblböcks schockierende Familiengeschichte

Daniel Küblböck
© Picture Alliance
Was für seelische und körperliche Verletzungen DSDS-Liebling Daniel Küblböck in seinem Leben erlitten haben muss, kann man nur erahnen. Seine Familienverhältnisse waren jedenfalls alles andere als einfach

Er hatte es nie leicht: Daniel Küblböck, 33, galt schon zu DSDS-Zeiten als Paradiesvogel und Sonderling. Oft und gerne machte man sich über den Sänger mit der ulkigen Stimme lustig und auf der Schauspielschule, die er besuchte, wurde er eigenen Aussagen zufolge sogar böse gemobbt - einfach war sein Leben aber nie. 

Daniel Küblböck: Traurige Familiengeschichte

In seiner Biografie "Ich lebe meine Töne" enthüllte der Musiker, dass er unter schlimmen Familienverhältnissen litt und traumatische Kindheitserinnerungen habe. "Ich bin 15 Mal umgezogen. Mama war sieben Mal verheiratet. Ich habe sehr an meinem Vater gehangen. Ich habe als Scheidungskind unter diesem Hin und Her gelitten. Von meiner Oma wurde ich weggerissen", beschreibt Daniel in seinem Buch seine Kindheit. 

Daniel Küblböck: Gewalt und Demütigungen in der Familie

Seiner Mutter machte er schlimme Vorwürfe. Sie soll ihn eigenen Aussagen zufolge verprügelt haben. Ein Erlebnis lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Küblböck beschreibt einen grausamen Vorfall: "Ich springe auf mein Bett. Ich will ihr ausweichen, aber wohin? Sie legt die Finger um meinen Hals. Beginnt mich zu schütteln und zu würgen. Mama schreit: 'Du bist nicht mein Kind! Du sollst nicht mein Kind sein!'"

Daniel Kübelböck

"Du bist und du wirst auch nichts werden"

Schreckliche Geschehnisse, die schockieren. Daniels Mutter wollte angeblich lieber eine Tochter haben und soll ihrem Sohn an den Kopf geworfen haben 'Du bist und du wirst auch nichts werden.' Gegenüber "Bild" dementierte die Mutter die schlimmen Vorwürfe ihres Sohnes vehement. Sie sagte: "Sicher gab es mal schwierige Zeiten bei uns. Jeder hat mal zu viel getrunken. Aber Daniels Vorwürfe sind völlig übertrieben. Ich bin eine liebende Mutter und war immer für meine Kinder da." Den Kontakt habe sie mit ihrem Sohn nach den Vorwürfen abgebrochen. "Mit diesem Buben rede ich kein Wort mehr. Ich will ihn nicht mehr sehen."

Probleme mit dem Vater

Auch zwischen Daniel Küblböck und seinem Vater soll es schwierig gewesen sein. Dieser übernahm zu DSDS-Zeiten zwar das Management seines Sohnes, die Zusammenarbeit wurde nach kurzer Zeit aber wieder beendet. 

Bruder starb an einer Überdosis

Das Verhältnis zwischen ihm und seinem Bruder Michael war ebenfalls problembehaftet. "Nicht nur meine Mutter, auch mein Bruder hat mich geschlagen. Ich wuchs in einer intoleranten Familie mit einem Neonazi auf – es prallten zwei Welten aufeinander", berichtet Daniel Küblböck in seiner emotionalen Biografie. Mit nur 28 Jahren starb sein Bruder an den Folgen einer Drogenüberdosis. Davor hatten die beiden den Kontakt zueinander aber abgebrochen. 

Adoption von Kerstin Elisabeth Kaiser

In seiner Jugend habe er eigenen Aussagen zufolge keine liebevolle Familie und behütete Kindheit gehabt, dafür fand er mit Mitte 20 den Zusammenhalt, den er immer suchte. Die damals 70-jährige Millionärin Kerstin Elisabeth Kaiser adoptierte Daniel Küblböck und die beiden lebten gemeinsam auf Mallorca. Bei Talkshow-Moderator Markus Lanz erklärte er über sein besonderes Verhältnis zu Kerstin Elisabeth Kaiser, er habe eine Omi, die hinter ihm stehe: "Ich habe in der Jugend nicht die einfachste Zeit gehabt und habe später aber das Glück gefunden, eine Bezugsperson zu finden, die mir wichtig ist." 

lsc Gala

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