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Daniel Küblböck Neue Details zu seinem Verschwinden

Daniel Küblböck
© Getty Images
DSDS-Star Daniel Küblböck soll vor seinem Sprung vom Kreuzfahrtschiff ärztliche Hilfe gesucht und mehrmals Alarm ausgelöst haben

Seit drei Monaten wird Daniel Küblböck, 33, nun schon vermisst. Noch immer ist das Verschwinden des früheren DSDS-Stars rätselhaft und ungeklärt: Während einer Reise von Hamburg nach New York soll der Sänger von Bord eines Kreuzfahrtschiffs gesprungen sein. Jetzt sind neue Details zu dem tragischen Vorfall ans Licht gekommen.

Daniel Küblböck: Rekonstruktion der dramatischen Ereignisse an Bord

Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" schreibt, soll Küblböck in der Nacht zum 9. September 2018 um 1:15 Uhr eine Bar auf der "Aida Luna" verlassen haben. Nachdem er sich danach zuerst in seiner Kabine aufgehalten habe, sei er etwa drei Stunden später zur Rezeption zurückgekehrt. Er habe eine Flasche zerschlagen und sich dabei verletzt, habe er dort erklärt und nach ärztlicher Hilfe verlangt. Als man ihm gesagt habe, dass das Schiffshospital geschlossen sei, sei er wütend geworden und habe dreimal den Alarm ausgelöst. Anschließend sei er am Außendeck auf eine Reling gestiegen und gegen 5 Uhr morgens in die Labradorsee gesprungen.

Daniel Küblböck hatte "schizophrene Psychose"

Laut "Spiegel" habe Küblböck schon seit Längerem Panikattacken und Angstzustände gehabt. Im März dieses Jahres soll er in Berlin sogar eine Psychologin aufgesucht und angegeben haben, Atemprobleme zu haben, wenn er Bahn fahre, Kopfstechen, wenn er im Bett liege, und Herzrasen, wenn er Alkohol trinke. Die Beschwerden seien so stark gewesen, dass er bei Auftreten jedes Mal Todesangst verspürt habe. Im August habe dann ein Neurologe die Diagnose gestellt: Küblböck leide "wahrscheinlich an der akuten Episode einer schizophrenen Psychose".

Vater Günther Küblböck über Gesundheitszustand

Zuletzt hatte es immer wieder Spekulationen um den psychischen Zustand des exzentrischen Sängers gegeben. Auch Vater Günther Küblböck erklärte, dass sein Sohn "in den letzten Monaten krank" gewesen sei. Der 62-Jährige erzählte in der RTL-Sendung "2018! Menschen, Bilder, Emotionen", dass Daniel Küblböck an einer Psychose gelitten habe: Der Sänger und Schauspieler habe angefangen, "wirr zu reden", sei laut geworden und habe Dinge zertrümmert. Auch der Leiter der Berliner Schauspielschule, die Küblböck zuletzt besucht hatte, berichtete von schwierigem Verhalten: "Er war aggressiv und unzuverlässig", so Robert Mau zu "Bild". "Mehrere Male habe ich ihm zu einer Therapie geraten. Aber er blockte ab."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer 0800/111 0 111.


Verwendete Quellen:Spiegel, RTL, Bild

mzi Gala

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