Daniel Küblböck : Drei Verschwörungstheorien zu seinem Verschwinden

Daniel Küblböck gilt seit seinem Sturz von einem Schiff der AIDA-Flotte vor 12 Tagen als vermisst. Im Netz rätseln User, was mit dem Sänger passiert sein könnte

Daniel Küblböck wird vermisst

Was geschah mit Daniel Küblböck, 33, am frühen Morgen des 9. Septembers auf Deck 5 der AIDAluna 180 Kilometer vor Neufundland? Eine Frage, die viele umtreibt. War es - so die naheliegende Lösung - Suizid oder gibt es einen anderen Grund, warum der "Deutschland sucht den Superstar"-Sänger verschwunden ist? Unter dem letzten Post Küblböcks auf seinem zweiten Instagram-Account "Rosa Luxemburg" machen sich Verschwörungstheorien breit. 

Neues Leben als Frau

Viele User glauben, der Sänger sei gar nicht von Bord gestürzt, sondern klammheimlich verschwunden. "Ich denke, er ist nicht tot! Er ist bestimmt untergetaucht und möchte als vollkommen neuer Mensch (Frau) ins Leben starten", schreibt ein Mann und spielt damit auf Küblböcks "Verwandlung" an. Dass er von einem Augenzeugen beim Sturz gesehen worden sein soll, dafür gibt es laut einer Userin eine simple Erklärung: "Was ist, wenn Daniel ihm einfach Geld für diese Aussage geboten hat und untergetaucht ist, um als Frau wieder ein Leben zu führen?" Ein anderer pflichtet bei: "Ich könnte mir auch vorstellen, dass er irgendwelche Komplizen an Bord hatte, die ihm Unterschlupf geboten haben, so dass er irgendwo unauffällig von Boden gehen kann."
Allerdings: Die Chance, dass Küblböck unbemerkt von einem Boot 180 Kilometer entfernt vom Festland abgeholt oder sich tagelang auf der AIDA versteckt hat, tendiert gen null. 

RTL-Film "Passagier 23"

Das Verschwinden von Kreuzfahrtgästen am Fall Küblböck erklärt

Daniel Küblböck wird seit Sonntag, den 9. September 2018 im Atlantik vermisst

Mord

Andere User hingegen vermuten Fremdverschulden als Grund für das Verschwinden des Sängers. "Wieso zieht eigentlich niemand in Betracht, dass er eventuell von Bord geschubst wurde oder sonstiges? (...) So wie das alles klingt, hat jemand es gesehen und nichts getan und das Schiff es erst weniger später bemerkt. komisch", schreibt eine Frau. Eine andere meint: "Sorry, aber ich denke, jemand hat ihn umgebracht." Eine dritte merkt an: "Was mich an der ganzen Geschichte wundert ist, dass es kaum Fotos oder Videos zu geben scheint, obwohl heute sofort draufgehalten wird." Dass selbst Küblböcks Vater das Video der Überwachungskamera, auf dem der Sturz zu sehen sein soll, nicht sehen darf, heizt die Spekulationen an. Soll etwas verheimlicht werden?
Allerdings: Die kanadische Polizei schließt offiziell eine kriminelle Handlung aus. Die "Bild am Sonntag" zitiert wie folgt aus einem Bericht: "Die Beamten haben demnach einen Film beschlagnahmt, der vom Video-Überwachungssystem des Kreuzfahrtschiffes aufgezeichnet wurde. Darauf soll zu sehen sein, wie der Sänger über die Reling klettert und sich ins Meer stürzt." 

Daniel Küblböck

Ein Leben voller Höhen und Tiefen

2002/ 2003  Daniel Küblböck tritt erstmals ins Rampenlicht und nimmt an der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" teil. Er wird mit seiner schrillen Art zu einem Publikumsliebling und zu einem der Lieblinge von Chef-Juror Dieter Bohlen. 
2003  Im DSDS-Finale wird der damals 17-jährige  Daniel Dritter. Hier zu sehen mit dem Sieger der Staffel Alexander Klaws und Juliette Schoppmann.   
2003  Daniel Küblböck spielt eine Gastrolle in der ARD-Serie "St Angela"
2003  Daniel stellt seine Biografie "Ich lebe meine Töne" erstmals in Hamburg vor. 

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Tragischer Unfall 

Eine andere Theorie, die weniger absurd scheint: War alles nur ein Unglück? Ebenfalls wird auf Instagram vermutet, der "DSDS"-Drittplatzierte von 2003 könne betrunken gewesen und versehentlich über die Rehling gegangen. Ein User schreibt sogar, vielleicht habe Daniel Kate Winslet im Film "Titanic" nachahmen wollen. In der berühmtesten Szene des Films steht sie mit Kollege Leonardo DiCaprio am Bug des Schiffes, breitet die Arme aus und sagt "Ich kann fliegen."
Allerdings: Küblböck stürzte nicht am Bug ins Meer, sondern auf einer Seite des Schiffes. Ob er alkoholisiert war, ist nicht bekannt. Ebenfalls spricht die Erkenntnis der kanadischen Polizei gegen einen Unfall. 

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