Was ist da los, Daniel Brühl?: Nach nur neun Monaten: Seine Tapas-Bar ist wieder geschlossen

Das Tapas-Restaurant von Schauspieler Daniel Brühl in Berlin ist geschlossen - neun Monate nach der Eröffnung

Daniel Brühl muss als Gastronom eine Niederlage einstecken. Seine Tapas-Bar "Gracia" im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ist geschlossen - nur ein Dreivierteljahr nach der Eröffnung. Ausschlaggebend war wohl die geringe Besucherzahl aufgrund von eher durchschnittlichen Geschmackserlebnissen.

Tapas-Bar von Daniel Brühl wieder geschlossen

Gegenüber "Bild" bestätigte Brühls PR-Agentin Regine Baschny jetzt:

"Das Restaurant hat vor zwei, drei Wochen zugemacht. Es wurde einfach nicht so angenommen."

Glaubt man der Gastro-Kritik aus der "Berliner Zeitung" vom 7. Juni, dann war die Schließung nur eine Frage der Zeit.

Eine vernichtende Gastro-Kritik

Obwohl sich die Autorin der Gastro-Kritik zu Anfang als Daniel Brühl-Sympathisantin outet, kann sie den Speisen und der Atmosphäre im "Gracia" nicht viel abgewinnen. Unter anderem schreibt sie:

"... bei meinem Besuch war ich entsetzt, wie lieblos und rückwärtsgewandt die Bar und das Essen gestaltet sind."

Bezüglich des kulinarischen Angebots war die Kritik mitunter vernichtend:

"Das vegetarische Ceviche war schlicht nicht essbar, weil ein mit Maisstärke gebundener Essig-Mangosaft ein paar Karottenklötzchen, Maiskolben, grob gestückelte Rote Beete und Zwiebeln zusammenband, was einfach nur seifig und schrecklich schmeckte."

Daniel Brühl betreibt zudem seit Langem die "Bar Raval" in Kreuzberg.
Beruflich läuft es zudem rund für den gebürtigen Katalanen, denn zusammen mit Regisseur Fatih Akin wurde er kürzlich in die Oscar-Akademie eingeladen.

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