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Daniel Aminati Er spricht über den traurigen Tod seiner kleinen Schwester

Daniel Aminati
© Klaus Werner / Geisler-Fotopress / Picture Alliance
Am 3. August 2022 musste Daniel Aminati einen schweren Verlust verkraften: Seine Schwester Deborah ist gestorben. Nun spricht der Moderator über die dramatischen Todesumstände.

Mit nur 46 Jahren ist die Schwester von Daniel Aminati, 48, vor wenigen Tagen in Westafrika verstorben. Ihren Tod machte der Moderator am 8. August 2022 auf seinem Instagram-Account öffentlich. "Das Herz meiner mittleren Schwester Deborah hat in der Nacht zum 3. August 2022 aufgehört zu schlagen. Sie starb in Westafrika mit nur 46 Jahren [sic]", schrieb Aminati zu zwei Aufnahmen aus glücklichen Tagen und betonte an seine verstorbene Schwester gerichtet: "Ich hoffe sehr, dass Deine Flügel Dich nun sanft umhüllen und Du nun den Frieden gefunden hast, den Du Dir auf Erden immer gewünscht hast. Debbie … Dein eigentliches, sonniges Gemüt – Dein helles Licht wird mir bei dem Gedanken an Dich immer scheinen."

Daniel Aminati ist im "absoluten Gefühls-Chaos"

Im Interview mit "Bild" spricht das TV-Gesicht jetzt über die vergangenen schweren Tage, in denen Freud und Leid so nah beieinander liegen. Der Grund: Daniel Aminati und seine Frau Patrice Eva, 28, erwarten schon bald ihr erstes gemeinsames Kind, es könnte jeden Tag so weit sein. "Ich befinde mich gerade in einem absoluten Gefühls-Chaos", so Aminati.

Weiter verrät der 48-Jährige gegenüber der Zeitung, dass er seine Schwester erst im März dieses Jahres in Afrika besucht habe. Dass es ihr letztes Treffen sein sollte, konnte niemand ahnen. Auch Deborahs plötzlicher Tod habe sich vorab nicht bemerkbar gemacht: "Ich habe am Abend zuvor noch mit ihr telefoniert – da klang sie erstaunlicherweise gut und nach langer Zeit mal wieder klar." Trotzdem hörte ihr Herz auf zu schlagen. Nachdem ein Freund sie nachts leblos im Gästezimmer fand und sie anschließend ins Krankenhaus brachte, wurde sie für tot erklärt. "Meine Schwester starb nach jahrzehntelangem exzessivem Alkoholkonsum. Ihr Körper und ihre Seele waren total ausgelaugt und müde", sagt Daniel Aminati.

"Deborah versuchte, sich durch den Alkohol zu betäuben"

Die Todesnachricht seiner Schwester habe ihn "schockiert", so Daniel Aminati zu "Bild", "aber mir war aufgrund ihres extremen Lebenswandels klar, dass das irgendwann passieren konnte." All seine Bemühungen, ihr zu helfen, sollten nicht von langer Dauer sein. "Ich habe ihr gesagt, dass ihre Vergangenheit nicht ihre Zukunft bestimmen muss", erklärt Aminati, der wie Deborah unter ihrem gewalttätigen Vater litt und aufgrund seiner schlimmen Kindheit ebenfalls mit Drogenproblemen und Depressionen zu kämpfen hatte.

Doch er hat es geschafft, dieser Spirale zu entkommen. Seine Schwester nicht. "Deborah versuchte, sich durch den Alkohol zu betäuben, um zu vergessen. Aber du kannst keine wirkliche Heilung erfahren, wenn du dich nicht wirklich mit dir in der Tiefe auseinandersetzt. Stattdessen gab es bei ihr leider noch mehr Alkohol und alles wurde nur noch schlimmer. Irgendwann kamen auch harte Drogen dazu."

Beerdigung in Deutschland

Nun soll Deborahs Leichnam nach Deutschland überführt werden, hier soll sie ihre letzte Ruhe finden. "Ich habe meine Schwester Deborah leider nicht festhalten können. Jetzt gerade im Moment bin ich einfach nur furchtbar traurig. Aber ich weiß, dass bald darauf auch wieder das Gegenteil folgt", sagt Daniel Aminati hoffnungsvoll, wenn er an sein Kind denkt, das schon bald das Licht der Welt erblickt.

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Verwendete Quellen: bild.de, instagram.com

aen Gala


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