Cristina von Spanien: Ihr Ehemann muss ins Gefängnis

Gerechtigkeit wurde ein Stück weit wieder hergestellt: Der Ehemann von Cristina von Spanien muss für mehr als sechs Jahre hinter Gitter.

Paukenschlag in Spanien! Ein Gericht auf Mallorca verurteilte den Ehemann von Infantin Cristina von Spanien (51), den Ex-Handballprofi Iñaki Urdangarin (49), zu sechs Jahren und drei Monaten Haft. Zusätzlich brummten die Richter ihm eine Geldstrafe in Höhe von 512.000 Euro auf. Die Tochter des früheren Königs Juan Carlos kommt hingegen um eine Freiheitsstrafe herum, muss lediglich eine Geldbuße von 265.000 Euro zahlen.

Der Prozess wegen Korruption und Steuerhinterziehung zog sich bereits sechs Monate hin, ehe nun die drei Richterinnen das Urteil verkündeten. Die Infantin und ihr Mann kommen dabei sogar noch relativ glimpflich davon: Die Staatsanwaltschaft forderte 19 Jahre und sechs Monate Haft für Urdangarin. Ihm wurde vorgeworfen, Steuergelder in Höhe von sechs Millionen Euro veruntreut zu haben. Angeklagt wurde er wegen Betrugs, Geldwäsche und Urkundenfälschung.

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Seine Ehefrau wurde der Beihilfe bezichtigt. Ihr wurde bereits im Juni 2015, ein Jahr nach Aufkommen des Skandals, der Herzoginnentitel aberkannt. Auch bei der Krönung ihres Bruders König Felipe im Sommer 2014 war Cristina von den Feierlichkeiten ausgeschlossen worden. Übrigens: Bislang ist noch unklar, ob Urdangarin sofort ins Gefängnis muss. Spanische Medien gehen allerdings davon aus, dass die spanische Justiz das Urteil sofort vollstrecken wird und er umgehend hinter schwedische Gardinen muss.

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