Cristiano Ronaldo: Das sind seine größten Geheimnisse

Cristiano Ronaldo hat einen schlechten Ruf. Arrogant und nur verliebt in sich selbst sei er, heißt es. Doch stimmt das wirklich?

, das ist Fußball-Superlative: Dreifacher Weltfußballer des Jahres, Rekordtorschütze, bestbezahlter Sportler der Welt, außerdem mit über 200 Millionen Facebook-Anhängern auch der populärste Athlet der Welt. Und seit Sonntagabend Europameister. In den letzten 12 Monaten verdiente der 31-Jährige geschätzte 78 Millionen Euro und hat damit Golf-Profi , 40, vom Thron der Forbes-Liste für Sportler gekickt. Kein Geheimnis ist, dass Ronaldo für 185 cm stählerne Muskeln und 80 kg makellose Fitness steht.

Geheimnis Nr. 1: Steiniger Weg vom Ghetto-Kid zum Fußball-Gott

Mitten im Atlantik liegt die kleine, portugiesische Insel Madeira und darauf liegt die noch kleinere Stadt Funchal. Als Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro dort am 5. Februar 1985 als das jüngste von vier Kindern geboren wird, hatte er das erste Mal Glück. Denn die Verhältnisse sind so ärmlich, dass seine Mutter Dolores über eine Abtreibung nachgedacht haben soll. Als 12-Jähriger zieht er ins Fußball-Internat nach Lissabon, wird dort aber wegen seines Insel-Dialekts gemobbt und wegen eines Herzfehlers operiert. Das einsamste und härteste Kapitel seines Lebens ist erst endgültig zu Ende, als 2003 , Trainer von Manchester United, den Jahrhundertfußballer in ihm entdeckt: Mit 17,5 Millionen Euro zahlt der Verein den damals höchsten Transferpreis der Fußballgeschichte für einen 18-Jährigen.

Geheimnis Nr. 2: Ronaldo ist nach benannt

Das Verhältnis von Ronaldo zu seinem Vater José muss sehr schwierig gewesen sein: "Ich habe meinen Vater nie richtig kennengelernt", erzählt Ronaldo in der 2015 erschienenen Doku "Ronaldo" über sein junges Leben. Das mit schweren Alkoholproblemen kämpfende Familienoberhaupt war nicht in der Lage, sich um seine vier Kinder zu kümmern und starb 2005 im Alter von nur 51 Jahren an den Folgen von Leber- und Nierenschäden. Zwei Dinge aber hat sein Sohn von ihm mit auf den Weg bekommen: Zum einen seinen Namen Ronaldo, den Papa José seinem Jüngsten in Anlehnung an seinen Lieblingsschauspieler und späteren US-Präsidenten Ronald Reagan gegeben haben soll. Zum anderen ein nüchternes Leben, denn Ronaldo trinkt absolut keinen Alkohol.

Cristiano Ronaldo Jr.

Kontakt-Verbot zur Mutter

11.07.2016

Cristiano Ronaldo

Geheimnis Nr. 3: Die sagenumwobene Mutter von Ronaldos Sohn

Im Juli 2010 gab Ronaldo via Twitter und Facebook bekannt, Vater eines Sohnes geworden zu sein. Aber das Baby hatte er scheinbar nicht von seinerdamaligen Freundin, Model Irina Shayk, mit der er von Mai 2010 bis Januar 2015 liiert war. Sondern von einer Frau, die seinen Angaben zufolge unbekannt bleiben wolle und von der er das alleinige Sorgerecht übernommen habe. Bis heute ist nicht bekannt, wer dem kleinen Cristiano Ronaldo Jr. das Leben schenkte. Die Spekulationen reichen von einem One-Night-Stand mit einer US-amerikanischen Kellnerin, über eine Studentin aus London bis hin zur Theorie der Leihmutterschaft. Besonders hartnäckig hält sich das Gerücht über eine Summe von 12 Millionen Euro: so viel soll Ronaldo der Mutter des Kindes für ihre Verschwiegenheit bezahlt haben.

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🎶cantor ajajajaja👌

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Geheimnis Nr. 4: Ronaldos Six-Pack und sein enthaarter Knack-Po

Man muss Ronaldo nicht besonders sympathisch finden, um seinen Anblick zu genießen oder sein spielerisches Ausnahmetalent zu bewundern. Dem Magazin "Men's Health" hat er einst verraten, dass er "kaum klassische Six-Pack-Übungen mache", sondern vielmehr Liegestütze, Kniebeugen und Bauchmuskeltraining am Reck. Und was seine gefürchtete Antrittsgeschwindigkeit angeht, setzt Ronaldo auf Aerodynamik: "Es kommt auf Kleinigkeiten an, um noch schneller zu werden. Da ist jede Körperbehaarung, auch am Po, störend", erklärte der Fußballstar einst in einem Interview. Über seine bevorzugte Enthaarungsmethode ist jedoch nichts bekannt.

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Done today💪🏽✌️✌✌✌✌✌

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Geheimnis Nr. 5: Ronaldos Schwäche für Luxus-Schlitten

Ronaldo mag die Nummer 7, wird wegen dieser Rückennummer auch "CR7" genannt, und hat bei der Gelegenheit einen lukrativen Markennamen aus dem Kürzel gemacht. Er isst am liebsten gesalzenen Kabeljau mit Kartoffeln und Eiern, steht auf die Farbe Weiß und fährt gerne Auto. So gerne, dass er sich einen Fuhrpark mit 19 Luxus-Karossen im Gesamtwert von weit über 3 Millionen Euro zugelegt hat. Laut der spanischen Sport-Tageszeitung "Marca" zählen zu seinen edlen Boliden unter anderem ein Lamborghini Aventador mit 700 PS, der Supersportwagen "LaFerrari" mit 963 PS, ein Bugatti Veyron für etwa 1,2 Millionen Euro und über 1200 PS sowie ein Rolls Royce Phantom im Wert von über 400.000 Euro. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Bom dia 🌞

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Geheimnis Nr. 6: Ronaldo spendet viel

Klar, Cristiano Ronaldo hat viel Geld und gönnt sich selbst Luxuskarossen. Doch der Portugiese spendet sehr viel und sehr gerne. Man könnte sogar sagen, dass der als so eitel verschriene 31-jährige ein Herz aus Gold hat. Als er 2016 mit seinem Verein Real Madrid die Champions League gewinnt, reißt er die Prämie von 600 000 Euro nicht an sich. Nein, Cristiano Ronaldo hat schon genug Geld. Er beauftragt seinen Berater Jorge Mendes, das Geld an die Ärzte der Mannschaft zu geben - schließlich waren sie es, die ihn für das Turnier fit gemacht haben.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 zögert Cristiano nicht lange und spendet der Hilfsorganisation "Save the Children" 7 Millionen Euro. 2014 kam es in Bosnien, Serbien und Kroatien zu schweren Regenfällen, die die Häuser von über hunderttausend Menschen zerstörten. Ronaldo, der eng mit dem kroatischen Real-Madrid-Spieler Luka Modric befreundet ist, machte 6,5 Millionen locker, um den Opfern zu helfen. Das sind nur drei von vielen großzügigen Gesten Ronaldos.

Cristiano Ronaldo

Die Tränen des Superstars

Cristiano Ronaldo weint am Spielfeldrand. Hilflos, mit Tränen im Gesicht, kann er nur noch hoffen.
Die Europameisterschaft 2004 findet in Portugal statt. Vor heimischer Kulisse stürmen die Portugiesen bis ins Finale vor. Mit Griechenland erwartet sie dort ein vermeintlich leichter Überraschungsgegner. Doch leider reichte es nicht zum Sieg. Nach der 0:1-Niederlage muss der weinende Cristiano Ronaldo von Trainer Luiz Felipe Scolari getröstet werden.
Aus der Traum von dem Weltmeistertitel: Nach der hart umkämpften 0:1-Niederlage im Achtelfinale bricht Cristiano Ronaldo bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika weinend zusammen.
Cristiano Ronaldo wird nach 2008 zum zweiten Mal Weltfußballer des Jahres. Seine Tränen beweisen es: Die höchste individuelle Auszeichnung für Fußballer rührt ihn zutiefst.

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Cristiano Ronaldo: Früher und heute

08.07.2016

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