Corinna Schumacher: Eindringlicher Appell

Corinna Schumacher hat sich erstmals seit dem schweren Skiunfall ihres Ehemannes Michael öffentlich geäußert. In einer schriftlichen Stellungnahme bat sie um Unterstützung "in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael"

Corinna Schumacher

Es ist das erste Mal, dass Corinna Schumacher ein öffentliches Statement abgibt, seit ihr Ehemann Michael Schumacher nach einem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 in den französischen Alpen im künstlichen Koma liegt. In einer schriftlichen Stellungnahme, die Corinna Schumacher laut "Stern.de" durch die Sprecherin Sabine Kehm übermitteln ließ, bat die 44-Jährige um mehr Zurückhaltung von Seiten der sich vor Ort befindenden Journalisten. "Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe", heißt es demnach in der Mitteilung. "Bitte unterstützen Sie uns in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael," bat sie weiterhin. Wie "Spiegel.de" berichtet, soll es keine weitere offizielle Mitteilung von Michael Schumachers Frau geben.

Der kritische Gesundheitszustand des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters sorgt weiterhin für große öffentliche Anteilnahme - seit Tagen wird die Klinik in Grenoble von Journalisten aus aller Welt belagert, um über jede noch so kleine Veränderung der Situation berichten zu können. Mitunter waren die Medienschaffenden offenbar auch zu weit gegangen. So hatte beispielsweise ein Reporter von Sicherheitsleuten aufgehalten werden müssen, der sich als Priester verkleidet in Schumachers Krankenzimmer hatte schleichen wollen, wie Schumachers Managerin Sabine Kehm am vergangenen Dienstag (31. Dezember) berichtete.

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Unterdessen sorgte die französische Tageszeitung "Le Dauphiné" für neue Schlagzeilen, die laut "Spiegel.de" unter Bezugnahme auf nicht genannte Quellen berichtet, dass die Helmkamera an Michael Schumachers Skiausrüstung eingeschaltet gewesen sei. Weiterhin heißt es, dass das aufgezeichnete Material zur Klärung des Unfallhergangs verwertet werden könne. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Montag (6. Januar) eine Pressekonferenz zum aktuellen Ermittlungsstand für kommenden Mittwoch (8. Januar) angekündigt.

Michael Schumacher war Ende des Jahres nach einem Sturz im Skigebiet Méribel mit dem Kopf an einen Felsen geprallt und hatte sich dabei mehrere Verletzungen am Gehirn zugezogen.

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